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Verordnung über die Gewährung von Auslandszuschlägen (Auslandszuschlagsverordnung - AuslZuschlV)

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

AuslZuschlV

Ausfertigungsdatum: 17.08.2010

Vollzitat:

"Auslandszuschlagsverordnung vom 17. August 2010 (BGBl. I S. 1177, 1244), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 24. Juni 2020 (BGBl. I S. 1485) geändert worden ist"

Stand:Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 24.6.2020 I 1485

Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise

Fußnote

(+++ Textnachweis ab: 1.7.2010 +++) 
Auf Grund des § 53 Absatz 7 des Bundesbesoldungsgesetzes, der durch Artikel 2 Nummer 38 des Gesetzes vom 5. Februar 2009 (BGBl. I S. 160) neu gefasst worden ist, verordnet das Auswärtige Amt im Einvernehmen mit dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesministerium der Finanzen und dem Bundesministerium der Verteidigung:
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§ 1 Bemessungsgrundlage für den Auslandszuschlag und Zuordnung der Dienstorte zu den Zonenstufen

(1) Bei Anwärterinnen und Anwärtern bemisst sich der Auslandszuschlag nicht nach dem zustehenden Grundgehalt, sondern nach dem zustehenden Anwärtergrundbetrag, dem zustehenden Anwärtererhöhungsbetrag und dem zustehenden Anwärtersonderzuschlag.
(2) Die Dienstorte, an denen sich eine Vertretung der Bundesrepublik Deutschland befindet, werden nach Maßgabe der Anlage 1 den Zonenstufen zugeordnet. Die Zuordnung eines in der Anlage 1 nicht aufgeführten Dienstortes richtet sich nach der Zuordnung derjenigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland, in deren Amtsbezirk der Dienstort liegt. Abweichend von Satz 2 werden die Dienstorte, die in der Anlage 2 aufgeführt sind, den dort ausgewiesenen Zonenstufen zugeordnet.
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§ 1a Lebenspartnerschaft

Die Vorschriften dieser Verordnung, die sich auf die Ehegattin oder den Ehegatten beziehen, gelten entsprechend für die Lebenspartnerin oder den Lebenspartner. Die Vorschriften dieser Verordnung, die sich auf Verheiratete beziehen, gelten entsprechend für Verpartnerte.
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§ 2 Zuschlag zum Auslandszuschlag nach § 53 Absatz 1 Satz 5 des Bundesbesoldungsgesetzes

(1) Als monatlicher Zuschlag zur Abgeltung außergewöhnlicher materieller Mehraufwendungen oder immaterieller Belastungen können zusätzlich zum Auslandszuschlag gezahlt werden:
1.
bis zu 300 Euro, wenn es sich um einen Dienstort mit einer außerordentlich hohen Rate an Gewaltdelikten handelt,
2.
bis zu 400 Euro, wenn der Dienstort von den Auswirkungen eines örtlichen bewaffneten Konflikts oder unmittelbar von einer Naturkatastrophe, einer von Menschen verursachten Katastrophe oder einer Epidemie betroffen ist,
3.
bis zu 600 Euro, wenn der Dienstort von den Auswirkungen eines bewaffneten Konflikts betroffen ist und die staatliche Ordnung stark beeinträchtigt ist oder wenn die Empfängerinnen oder Empfänger von Auslandsdienstbezügen am Dienstort auf Grund von organisiertem gewaltsamem Widerstand oder Terror besonders gefährdet sind,
4.
bis zu 700 Euro, wenn der Dienstort unmittelbar und gegenwärtig von einem bewaffneten Konflikt betroffen ist und die Empfängerinnen oder Empfänger von Auslandsdienstbezügen beispielsweise durch Kampfhandlungen, Luftangriffe oder Raketenbeschuss konkret gefährdet sind,
5.
bis zu 500 Euro, wenn die Empfängerinnen oder Empfänger von Auslandsdienstbezügen am Dienstort von kurzfristig auftretenden zusätzlichen materiellen Belastungen betroffen sind.
Den Zuschlag erhalten Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie Soldatinnen und Soldaten nur, wenn sie für diesen Dienstort Anspruch auf Auslandsdienstbezüge haben. Er wird während eines Heimaturlaubs, eines Erholungsurlaubs und sonstiger Abwesenheit vom Dienstort nicht gezahlt, außer in Fällen besonderer fürsorgerischer Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge von bis zu vier aufeinanderfolgenden Kalendertagen. Der Zuschlag erhöht sich für jede nach § 53 Absatz 4 des Bundesbesoldungsgesetzes berücksichtigungsfähige Person um 10 Prozent,
1.
sofern sich die Person an dem Dienstort, für den der Zuschlag festgesetzt worden ist, nicht nur vorübergehend aufhält und
2.
soweit der Zuschlag und der Erhöhungsbetrag zusammen 700 Euro monatlich nicht überschreiten.
(2) Um eine den Anforderungen entsprechende Besetzung eines Dienstpostens im Ausland sicherzustellen, kann ein Zuschlag von bis zu 500 Euro monatlich festgesetzt werden, wenn der Dienstposten wegen außergewöhnlicher materieller Mehraufwendungen oder immaterieller Belastungen nicht mit einer geeigneten Bewerberin oder einem geeigneten Bewerber besetzt werden kann. Die Gründe für die Gewährung des Zuschlags sind zu dokumentieren. Der Zuschlag wird nur der Person gewährt, mit der der Dienstposten besetzt wird. Er wird vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel so lange gezahlt, wie die Person den Dienstposten innehat, längstens aber vier Jahre. Er wird auch bei vorübergehender Abwesenheit vom Dienstort gezahlt.
(3) Die Zuschläge nach den Absätzen 1 und 2 können nebeneinander gewährt werden. Übersteigt die Summe der Zuschläge nach den Absätzen 1 und 2 den Betrag von 700 Euro je beschäftigte Person und Monat, ist der Zuschlag nach Absatz 2 zu kürzen. Die Zuschläge unterliegen dem Kaufkraftausgleich.
(4) Die oberste Dienstbehörde setzt die Zuschläge nach den Absätzen 1 und 2 und die Zeiträume, für die die Zuschläge gewährt werden, im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und dem Bundesministerium der Finanzen fest. Wird ein Zuschlag nach Absatz 1 im Ressorteinvernehmen durch das Auswärtige Amt festgesetzt, können andere oberste Dienstbehörden den festgesetzten Zuschlag ohne erneute Einholung des Ressorteinvernehmens für ihren Geschäftsbereich übernehmen.
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§ 3 Auslandszuschlag bei Arbeitsplatzteilung

Teilen sich Ehegatten, die auf Grund unterschiedlicher Besoldungsgruppen oder Erfahrungsstufen unterschiedlichen Grundgehaltsspannen nach der Anlage VI zum Bundesbesoldungsgesetz zuzuordnen sind, einen Arbeitsplatz, richtet sich die Höhe des Auslandszuschlags nach § 53 Absatz 3 Satz 3 des Bundesbesoldungsgesetzes nach der Grundgehaltsspanne der oder des höher besoldeten Berechtigten.
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§ 4 Erhöhter Auslandszuschlag

(1) Maßgebliche Dienstbezüge für den erhöhten Auslandszuschlag nach § 53 Absatz 6 Satz 1 und 2 des Bundesbesoldungsgesetzes sind:
1.
das Grundgehalt,
2.
der Familienzuschlag höchstens der Stufe 1,
3.
die Amts- und Stellenzulagen,
4.
der Auslandszuschlag für die Empfängerinnen oder Empfänger von Auslandsdienstbezügen und für die erste nach § 53 Absatz 4 Nummer 1 oder Nummer 3 des Bundesbesoldungsgesetzes berücksichtigungsfähige Person.
(2) Bei einer befristeten Verwendung im Ausland informiert die entsendende Dienststelle die für die Besoldungsfestsetzung zuständige Stelle, wenn die Frist des § 53 Absatz 6 Satz 2 des Bundesbesoldungsgesetzes erfüllt ist. Dienstzeiten, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung geleistet worden sind, sind berücksichtigungsfähig.
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§ 5 Erhöhter Auslandszuschlag für Verheiratete

(1) Verheiratete Empfängerinnen und Empfänger von Auslandsdienstbezügen, für die das Gesetz über den Auswärtigen Dienst gilt, erhalten einen um 18,6 Prozent ihres Grundgehalts erhöhten Auslandszuschlag, höchstens jedoch 18,6 Prozent des Grundgehalts aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 14. Der Erhöhungsbetrag ist zugunsten der Ehegattin oder des Ehegatten zu verwenden
1.
als freiwillige Einzahlung
a)
in die gesetzliche Rentenversicherung,
b)
in die landwirtschaftliche Alterskasse oder
c)
in eine berufsständische Versorgungseinrichtung, die Leistungen erbringt, die denjenigen der gesetzlichen Rentenversicherung vergleichbar sind,
2.
für die Zahlung des Versorgungszuschlags oder
3.
als Beitrag für eine kapitalgedeckte Altersvorsorge, welche eine lebenslange monatliche Leibrente für die Ehegattin oder den Ehegatten vorsieht und nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres der Ehegattin oder des Ehegatten ausgezahlt wird oder die Voraussetzungen des Abschnitts XI des Einkommensteuergesetzes in Verbindung mit dem Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz erfüllt.
(2) Der erhöhte Auslandszuschlag nach Absatz 1 wird nur gewährt, wenn die Empfängerin oder der Empfänger von Auslandsdienstbezügen
1.
mit ihrem Ehegatten oder seiner Ehegattin am ausländischen Dienstort einen gemeinsamen Haushalt führt und Anspruch auf den erhöhten Auslandszuschlag nach § 53 Absatz 2 Satz 2 oder Absatz 3 Satz 3 des Bundesbesoldungsgesetzes hat und
2.
nachweist, dass mindestens 90 Prozent des Erhöhungsbetrags nach Absatz 1 Satz 2 verwendet werden.
(3) Die Festsetzung des erhöhten Auslandszuschlags ist mit der Auflage zu verbinden, die Bezügestelle unverzüglich zu unterrichten, wenn die Verwendung nach Absatz 1 Satz 2 betragsmäßig verringert, unterbrochen oder eingestellt wird. Sofern die Verwendung nach Absatz 1 Satz 2 90 Prozent des Erhöhungsbetrags unterschreitet, ist die Gewährung des Erhöhungsbetrags mit Wirkung vom Zeitpunkt der Unterschreitung entsprechend dem Ausmaß der Unterschreitung zu widerrufen. Unabhängig von Satz 2 überprüft die Bezügestelle die Verwendung nach Absatz 1 Satz 2 ab der ersten Festsetzung alle fünf Jahre. Sofern zum Zeitpunkt der Überprüfung die Verwendung nach Absatz 1 Satz 2 90 Prozent des Erhöhungsbetrags unterschreitet, ist die Gewährung des Erhöhungsbetrags mit Wirkung vom Zeitpunkt der Überprüfung entsprechend dem Ausmaß der Unterschreitung zu widerrufen. Stehen zum Zeitpunkt der Überprüfung keine Auslandsdienstbezüge zu, prüft die Bezügestelle die Verwendung bei der nächsten Entscheidung über eine erneute Gewährung des Erhöhungsbetrags und der Fünfjahreszeitraum beginnt erneut zu laufen.
(4) Abweichend von Absatz 2 kann der erhöhte Auslandszuschlag auch dann gewährt werden, wenn die Verwendung nach Absatz 1 Satz 2 durch eine dienstliche Erklärung der Empfängerin oder des Empfängers der Auslandsdienstbezüge bestätigt wird, die von dem Ehegatten oder der Ehegattin mit unterschrieben ist, und der Ehegatte oder die Ehegattin am 1. Januar 2020 das 50. Lebensjahr vollendet hat.
(5) Im Falle des § 53 Absatz 6 Satz 5 des Bundesbesoldungsgesetzes ist Voraussetzung für die Gewährung des erhöhten Auslandszuschlags von bis zu 6 Prozent der Dienstbezüge im Ausland die Vorlage einer von der Ehegattin oder dem Ehegatten mit unterschriebenen Erklärung, aus der hervorgeht, dass sie oder er über die Zahlung des erhöhten Auslandszuschlags an den Empfänger oder die Empfängerin der Auslandsdienstbezüge und den Zweck informiert ist.
(6) Zu den Dienstbezügen gehören:
1.
das Grundgehalt,
2.
der Familienzuschlag höchstens der Stufe 1,
3.
die Amts- und Stellenzulagen,
4.
der Auslandszuschlag für die Empfängerin oder den Empfänger von Auslandsdienstbezügen und für die erste neben der Empfängerin oder dem Empfänger von Auslandsdienstbezügen berücksichtigungsfähigen Person nach § 53 Absatz 4 Nummer 1 oder Nummer 3 des Bundesbesoldungsgesetzes,
5.
der erhöhte Auslandszuschlag nach § 53 Absatz 6 Satz 1 und 2 des Bundesbesoldungsgesetzes.
(7) (weggefallen)
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§ 5a Anrechnung des Nettoerwerbseinkommens der Ehegattin oder des Ehegatten

(1) Ist die Ehegattin oder der Ehegatte in dem Zeitraum, für den der erhöhte Auslandszuschlag nach § 53 Absatz 6 Satz 3 und 5 des Bundesbesoldungsgesetzes gewährt wird, erwerbstätig, so wird das Nettoerwerbseinkommen, das die Ehegattin oder der Ehegatte aus einer in diesem Zeitraum ausgeübten Erwerbstätigkeit erzielt hat, auf die Hälfte des erhöhten Auslandszuschlags angerechnet. Dies gilt nur, soweit das Nettoerwerbseinkommen für diesen Zeitraum die Arbeitsentgeltgrenze bei geringfügiger Beschäftigung (§ 8 Absatz 1 Nummer 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch) oder den entsprechenden Betrag in ausländischer Währung übersteigt. Die Anrechnung erfolgt getrennt für jedes Kalenderjahr. Bei einem Dienstortwechsel innerhalb eines Kalenderjahres wird das erzielte Nettoerwerbseinkommen grundsätzlich getrennt nach Dienstorten betrachtet.
(2) Das Nettoerwerbseinkommen ist die Summe der nach Abzug der entrichteten Steuern vom Einkommen und der Arbeitnehmeranteile zur gesetzlichen Sozialversicherung verbleibenden Einkünfte aus
1.
Land- und Forstwirtschaft (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 in Verbindung mit § 13 des Einkommensteuergesetzes),
2.
Gewerbebetrieb (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 in Verbindung mit § 15 des Einkommensteuergesetzes),
3.
selbständiger Arbeit (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 18 des Einkommensteuergesetzes) und
4.
nichtselbständiger Arbeit (§ 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 4 in Verbindung mit § 19 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und 3 des Einkommensteuergesetzes).
(3) Bei Einkünften nach Absatz 2 Nummer 1 bis 3 wird der erhöhte Auslandszuschlag zunächst vorläufig auf der Grundlage der Einkünfte im vorangegangenen Besteuerungszeitraum festgesetzt. Die Empfängerin oder der Empfänger des erhöhten Auslandszuschlags hat die Einkünfte der Ehegattin oder des Ehegatten durch Vorlage des Steuerbescheids für den vorangegangenen Besteuerungszeitraum nachzuweisen. Für die endgültige Festsetzung des erhöhten Auslandszuschlags bei Einkünften nach Absatz 2 Nummer 1 bis 3 ist der Steuerbescheid vorzulegen, der den Bezugszeitraum des erhöhten Auslandszuschlags umfasst. War das tatsächlich erzielte Nettoerwerbseinkommen im Bezugszeitraum des erhöhten Auslandszuschlags geringer als zum Zeitpunkt der vorläufigen Festsetzung nach Satz 1, so besteht bei Nachweis der zweckgerechten Verwendung des erhöhten Auslandszuschlags ein Nachzahlungsanspruch auf den nicht anrechnungsfreien Teil des erhöhten Auslandszuschlags. War das tatsächlich erzielte Nettoerwerbseinkommen im Bezugszeitraum des erhöhten Auslandszuschlags höher als zum Zeitpunkt der vorläufigen Festsetzung nach Satz 1, so ist der nicht anrechnungsfreie Teil des erhöhten Auslandszuschlags ganz oder teilweise zurückzufordern. Weist die Empfängerin oder der Empfänger des erhöhten Auslandszuschlags nach, dass die Steuerfestsetzung, die den Bezugszeitraum des erhöhten Auslandszuschlags umfasst, Einkünfte der Ehegattin oder des Ehegatten nach Absatz 2 Nummer 1 bis 3 einbezieht, die ausschließlich mit Tätigkeiten erzielt wurden, die vor dem Beginn oder nach dem Ende des Gewährungszeitraums des erhöhten Auslandszuschlags erbracht wurden, so kann von der Berücksichtigung der betreffenden Einkünfte abgesehen werden.
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§ 6 Erhöhter Auslandszuschlag für weitere Berechtigte

Empfängerinnen und Empfänger von Auslandsdienstbezügen, für die das Gesetz über den Auswärtigen Dienst gilt und denen kein erhöhter Auslandszuschlag für Verheiratete nach § 5 zusteht, können nach § 53 Absatz 6 Satz 6 des Bundesbesoldungsgesetzes einen erhöhten Auslandszuschlag von bis zu 6 Prozent der Dienstbezüge im Ausland auch für die in § 53 Absatz 4 Nummer 3 des Bundesbesoldungsgesetzes genannten Personen erhalten. Dies gilt nur soweit diese im dienstlichen Interesse bei der Erfüllung von Aufgaben der Auslandsvertretung oder von Aufgaben der Empfängerin oder des Empfängers von Auslandsdienstbezügen mitwirken. § 5 Absatz 6 und § 5a gelten entsprechend.
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Juli 2010 in Kraft.
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Anlage 1 (zu § 1 Absatz 2 Satz 1)

(Fundstelle: BGBl. I 2020, 1486 – 1491)


 StaatDienstortZonenstufe
 123
Abschnitt 1
Europa
1AlbanienTirana12
2BelgienBrüssel2
3Bosnien und HerzegowinaSarajewo11
4BulgarienSofia9
5DänemarkKopenhagen2
6EstlandTallinn7
7FinnlandHelsinki5
8FrankreichParis3
9Bordeaux2
10Lyon2
11Marseille2
12Straßburg2
13GriechenlandAthen5
14Thessaloniki5
15IrlandDublin2
16IslandReykjavik5
17ItalienRom2
18Mailand1
19KosovoPristina15
20KroatienZagreb6
21LettlandRiga6
22LitauenWilna6
23LuxemburgLuxemburg1
24MaltaValletta3
25MoldauChisinau10
26MontenegroPodgorica11
27NiederlandeDen Haag1
28Amsterdam1
29NordmazedonienSkopje10
30NorwegenOslo4
31ÖsterreichWien1
32PolenWarschau4
33Breslau6
34Danzig6
35Krakau5
36Oppeln7
37PortugalLissabon1
38RumänienBukarest7
39Hermannstadt9
40Temeswar9
41RusslandMoskau11
42Jekaterinburg13
43Kaliningrad12
44Nowosibirsk15
45St. Petersburg11
46SchwedenStockholm3
47SchweizBern2
48Genf2
49SerbienBelgrad9
50Slowakische RepublikPressburg5
51SlowenienLaibach4
52SpanienMadrid2
53Barcelona1
54Las Palmas de Gran Canaria2
55Malaga1
56Palma de Mallorca1
57Tschechische RepublikPrag4
58TürkeiAnkara7
59Antalya7
60Istanbul6
61Izmir5
62UkraineKiew12
63Donezk17
64UngarnBudapest3
65Vereinigtes KönigreichLondon2
66Edinburgh3
67WeißrusslandMinsk12
68ZypernNikosia7
Abschnitt 2
Afrika
69ÄgyptenKairo16
70AlgerienAlgier15
71AngolaLuanda20
72ÄquatorialguineaMalabo20
73ÄthiopienAddis Abeba18
74BeninCotonou20
75BotsuanaGaborone15
76Burkina FasoOuagadougou20
77BurundiBujumbura20
78Côte d'IvoireAbidjan20
79DschibutiDschibuti20
80EritreaAsmara20
81GabunLibreville20
82GhanaAccra20
83GuineaConakry20
84KamerunJaunde20
85KeniaNairobi16
86KongoBrazzaville20
87Kongo,
Demokratische Republik
Kinshasa20
88LiberiaMonrovia20
89LibyenTripolis20
90MadagaskarAntananarivo20
91MalawiLilongwe18
92MaliBamako20
93MarokkoRabat10
94MauretanienNouakchott20
95MosambikMaputo18
96NamibiaWindhuk12
97NigerNiamey20
98NigeriaAbuja20
99Lagos20
100RuandaKigali20
101SambiaLusaka16
102SenegalDakar18
103Sierra LeoneFreetown20
104SimbabweHarare20
105SudanKhartum20
106SüdafrikaPretoria9
107Kapstadt11
108SüdsudanDschuba20
109TansaniaDaressalam19
110TogoLomé20
111TschadN'Djamena20
112TunesienTunis9
113UgandaKampala15
Abschnitt 3
Amerika
114ArgentinienBuenos Aires10
115BolivienLa Paz15
116BrasilienBrasilia13
117Porto Alegre13
118Recife12
119Rio de Janeiro15
120São Paulo15
121ChileSantiago de Chile12
122Costa RicaSan José11
123Dominikanische RepublikSanto Domingo14
124EcuadorQuito12
125El SalvadorSan Salvador19
126GuatemalaGuatemala City17
127HaitiPort-au-Prince20
128HondurasTegucigalpa20
129JamaikaKingston19
130KanadaOttawa4
131Montreal5
132Toronto4
133Vancouver4
134KolumbienBogotá11
135KubaHavanna20
136MexikoMexiko City11
137NicaraguaManagua18
138PanamaPanama15
139ParaguayAsunción13
140PeruLima15
141Trinidad und TobagoPort-of-Spain18
142UruguayMontevideo11
143VenezuelaCaracas19
144Vereinigte StaatenWashington7
145Atlanta6
146Boston5
147Chicago6
148Houston7
149Los Angeles6
150Miami7
151New York7
152San Francisco6
Abschnitt 4
Asien
153AfghanistanKabul20
154Masar-e Scharif20
155ArmenienEriwan12
156AserbaidschanBaku14
157BahrainManama19
158BangladeschDhaka20
159BruneiBandar Seri Begawan14
160ChinaPeking13
161Chengdu15
162Hongkong11
163Kanton14
164Shanghai13
165Shenyang18
166GeorgienTiflis13
167IndienNew Delhi16
168Bangalore15
169Chennai (Madras)16
170Kalkutta16
171Mumbai (Bombay)14
172IndonesienJakarta15
173IrakBagdad20
174Erbil20
175IranTeheran19
176IsraelTel Aviv11
177JapanTokyo12
178Osaka-Kobe13
179JemenSanaa20
180JordanienAmman15
181KambodschaPhnom Penh20
182KasachstanNur-Sultan14
183Almaty14
184KatarDoha14
185KirgisistanBischkek18
186Korea, Demokratische VolksrepublikPjöngjang20
187Korea, RepublikSeoul11
188KuwaitKuwait14
189LaosVientiane16
190LibanonBeirut16
191MalaysiaKuala Lumpur10
192MongoleiUlan Bator20
193MyanmarRangun20
194NepalKathmandu20
195OmanMaskat14
196PakistanIslamabad18
197Karachi19
198PhilippinenManila14
199Saudi-ArabienRiad17
200Djidda17
201SingapurSingapur11
202Sri LankaColombo14
203SyrienDamaskus20
204TadschikistanDuschanbe19
205ThailandBangkok14
206TurkmenistanAschgabat18
207UsbekistanTaschkent19
208Vereinigte Arabische
Emirate
Abu Dhabi14
209Dubai13
210VietnamHanoi16
211Ho-Chi-Minh-Stadt18
Abschnitt 5
Australien und Neuseeland
212AustralienCanberra9
213Sydney8
214NeuseelandWellington8
Abschnitt 6
Weitere Dienstorte
215 Ramallah (Palästinensisches
Autonomiegebiet)
15
216 Taipei (Taiwan)12
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 2 (zu § 1 Absatz 2 Satz 3)

(Fundstelle: BGBl. I 2020, 1492–1493)


 StaatDienstortZonenstufe
 123
Abschnitt 1
Europa
1FrankreichLe Luc/Le Cannet-des-
Maures/Draguignan
4
2Nancy/Toul3
3ItalienCatania/Sigonella4
4Ghedi4
5Neapel/Giugliano4
6Poggio Renatico/Ferrara4
7Turin2
8LitauenRukla9
9PolenStettin5
10SpanienRota2
11Saragossa3
12Sevilla2
13Valencia2
14Tschechische RepublikVyškov5
15UngarnVeszprem5
16Vereinigtes KönigreichAndover (Hants)4
17Blackwater3
18Blandford4
19Bristol3
20Camberley3
21Coningsby4
22Dartmouth4
23Fareham3
24High Wycombe3
25Honington3
26Huntingdon3
27Innsworth3
28Lossiemouth4
29Plymouth3
30Portsmouth3
31Preston/Warton3
32Shrivenham3
33Warminster4
34Yeovil4
Abschnitt 2
Amerika
35KanadaCold Lake9
36Kingston7
37Southport/Portage la Prairie9
38Vereinigte StaatenCharleston AFB (South Carolina)7
39Colorado Springs (Colorado)8
40Dallas (Texas)8
41Dayton (Ohio)8
42Detroit/Warren (Michigan)8
43El Paso/Fort Bliss (Texas)8
44Fort Benning (Georgia)8
45Fort Bragg/Fayetteville (North Carolina)8
46Fort Gordon (Georgia)8
47Fort Huachuca/Sierra Vista (Arizona)10
48Fort Leavenworth (Kansas)9
49Fort Leonard Wood (Missouri)10
50Fort Rucker/Enterprise
(Alabama)
9
51Fort Sill (Oklahoma)9
52Goodyear/Phoenix (Arizona)9
53Huntsville/Redstone AFB
(Alabama)
8
54Jacksonville/Mayport (Florida)8
55Kirtland AFB/Albuquerque (New Mexico)8
56Las Vegas (Nevada)8
57Maxwell/Montgomery
(Alabama)
8
58Monterey (Kalifornien)7
59Panama City (Florida)9
60Pensacola/Eglin AFB (Florida)9
61Port Hueneme (Kalifornien)7
62Reston/Dulles Int. Airport
(Virginia)
8
63San Diego (Kalifornien)7
64Sheppard AFB/Wichita Falls (Texas)9
65St. Louis (Missouri)7
66Vicksburg (Mississippi)9
67Yuma (Arizona)10