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Bekanntmachung über die Ausprägung von deutschen Euro-Gedenkmünzen im Nennwert von 2 Euro (Gedenkmünze „50 Jahre Élysée-Vertrag“)

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Münz2EuroBek 2013

Ausfertigungsdatum: 30.01.2013

Vollzitat:

"Bekanntmachung über die Ausprägung von deutschen Euro-Gedenkmünzen im Nennwert von 2 Euro (Gedenkmünze „50 Jahre Élysée-Vertrag“) vom 30. Januar 2013 (BGBl. I S. 259)"

Fußnote

(+++ Textnachweis ab: 20.2.2013 +++)

Gemäß den §§ 2, 4 und 5 des Münzgesetzes vom 16. Dezember 1999 (BGBl. I S. 2402) hat die Bundesregierung beschlossen eine 2-Euro-Gedenkmünze „50 Jahre Élysée-Vertrag“ prägen zu lassen.
Die Münze wird ab dem 22. Januar 2013 in den Verkehr gebracht.
Die Wertseite der Münze, die Randschrift (Schriftzug „EINIGKEIT UND RECHT UND FREIHEIT“ sowie eine stilisierte Darstellung des Bundesadlers) und die technischen Parameter entsprechen der 2-Euro-Umlaufmünze.
Die nationale Seite zeigt stilisierte Porträts der Unterzeichner des Élysée-Vertrages, dem damaligen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer und dem früheren Präsidenten der Französischen Republik, Charles de Gaulle, deren Unterschriften sowie die Angabe „50 ANS JAHRE“ mit der Jahreszahl „2013“ im mittleren Teil, den Schriftzug „TRAITÉ DE L´ÉLYSÉE“ im oberen Teil und den Schriftzug „ÉLYSÉE-VERTRAG“ im unteren Teil. Auf der rechten Seite des inneren Kerns befinden sich ferner das Prägezeichen („A“, „D“, „F“, „G“ oder „J“) der jeweiligen Münzstätte sowie die Länderkennung „D“ der Bundesrepublik Deutschland. (Die nationale Seite dieser Münze, die motivgleich von Deutschland und Frankreich herausgegeben wird, unterscheidet sich in den beiden Ausgabeländern nur durch die Länderkennung und nationale Münz- beziehungsweise Graveurszeichen).
Der äußere Ring der nationalen Seite zeigt die zwölf Europasterne.
Die für den Umlauf bestimmte Auflage der Münze soll 11 Millionen Stück betragen.
Der Entwurf der nationalen Seite wurde von Yves Sampo (Monnaie de Paris), Stefanie Lindner (Staatliche Münze Berlin), Alina Hoyer (Berlin) und Sneschana Russewa-Hoyer (Berlin) gestaltet.
Der Bundesminister der Finanzen
(Fundstelle: BGBl. I 2013, 259)