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Bedarfsgegenständeverordnung

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

BedGgstV

Ausfertigungsdatum: 10.04.1992

Vollzitat:

"Bedarfsgegenständeverordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Dezember 1997 (BGBl. 1998 I S. 5), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung vom 13. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2720) geändert worden ist"

Stand:Neugefasst durch Bek. v. 23.12.1997; 1998 I 5;
 Zuletzt geändert durch Art. 5 V v. 13.12.2011 I 2720

Näheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
 

Diese Verordnung dient der Umsetzung folgender Richtlinien:
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Richtlinie 76/893/EWG des Rates vom 23. November 1976 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 340 S. 19),
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Richtlinie 78/142/EWG des Rates vom 30. Januar 1978 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Vinylchlorid-Monomer enthaltende Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 44 S. 15),
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Richtlinie 79/663/EWG des Rates vom 24. Juli 1979 zur Ergänzung des Anhangs der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 197 S. 37),
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Richtlinie 80/590/EWG der Kommission vom 9. Juni 1980 zur Festlegung des Symbols für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 151 S. 21),
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Richtlinie 80/766/EWG der Kommission vom 8. Juli 1980 zur Festlegung gemeinschaftlicher Analysenmethoden für die amtliche Prüfung des Gehalts an Vinylchlorid-Monomer in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 213 S. 42),
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Richtlinie 81/432/EWG der Kommission vom 29. April 1991 zur Festlegung der gemeinschaftlichen Analysenmethoden für die amtliche Prüfung auf Vinylchlorid, das von Bedarfsgegenständen in Lebensmittel übergegangen ist (ABl. EG Nr. L 167 S. 6),
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Richtlinie 82/711/EWG des Rates vom 18. Oktober 1982 über die Grundregeln für die Ermittlung der Migration aus Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 297 S. 26),
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Richtlinie 82/806/EWG des Rates vom 22. November 1982 zur zweiten Änderung der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (Benzol) (ABl. EG Nr. L 339 S. 55),
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Richtlinie 83/229/EWG des Rates vom 25. April 1983 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend Materialien und Gegenstände aus Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 123 S. 31),
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Richtlinie 83/264/EWG des Rates vom 16. Mai 1983 zur vierten Änderung der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 147 S. 9),
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Richtlinie 84/500/EWG des Rates vom 15. Oktober 1984 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Keramikgegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 277 S. 12),
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Richtlinie 85/572/EWG des Rates vom 19. Dezember 1985 über die Liste der Simulanzlösemittel für die Migrationsuntersuchungen von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 372 S. 14),
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Richtlinie 86/388/EWG der Kommission vom 23. Juli 1986 zur Änderung der Richtlinie 83/229/EWG des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten betreffend Materialien und Gegenstände aus Zellglasfolien, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 228 S. 32),
-
Richtlinie 89/109/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 40 S. 38, berichtigt in ABl. EG Nr. L 347 S. 37),
-
Richtlinie 89/677/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur achten Änderung der Richtlinie 76/769/EWG zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 398 S. 19) - soweit die darin enthaltenen Bestimmungen auf Scherzartikel Anwendung finden -,
-
Richtlinie 90/128/EWG der Kommission vom 23. Februar 1990 über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 75 S. 19, berichtigt in ABl. EG Nr. L 349 S. 26),
-
Richtlinie 2011/8/EU der Kommission vom 28. Januar 2011 zur Änderung der Richtlinie 2002/72/EG hinsichtlich der Beschränkung der Verwendung von Bisphenol A in Säuglingsflaschen aus Kunststoff (ABl. L 26 vom 29.1.2011, S. 11).

Fußnote

(+++ Textnachweis ab: 16.4.1992 +++)
(+++ Amtliche Hinweise des Normgebers auf EG-Recht:
Umsetzung der
EWGRL 893/76 (CELEX Nr: 31976L0893)
EWGRL 142/78 (CELEX Nr: 31978L0142)
EWGRL 663/79 (CELEX Nr: 31979L0663)
EWGRL 590/80 (CELEX Nr: 31980L0590)
EWGRL 766/80 (CELEX Nr: 31980L0766)
EWGRL 432/81 (CELEX Nr: 31981L0432)
EWGRL 711/82 (CELEX Nr: 31982L0711)
EWGRL 806/82 (CELEX Nr: 31982L0806)
EWGRL 229/83 (CELEX Nr: 31983L0229)
EWGRL 264/83 (CELEX Nr: 31983L0264)
EWGRL 500/84 (CELEX Nr: 31984L0500)
EWGRL 572/85 (CELEX Nr: 31985L0572)
EWGRL 388/86 (CELEX Nr: 31986L0388)
EWGRL 109/89 (CELEX Nr: 31989L0109)
EWGRL 677/89 (CELEX Nr: 31989L0677)
EWGRL 128/90 (CELEX Nr: 31990L0128)
Umsetzung der
EGRL 3/95 (CELEX Nr: 31995L0003)
EGRL 11/96 (CELEX Nr: 31996L0011) vgl. V v. 17.4.1997 I 796
Beachtung der
EWGRL 189/83 (CELEX Nr: 31983L0189) vgl. V v. 17.4.1997 I 796
Beachtung der
EGRL 34/98 (CELEX Nr: 31998L0034) vgl. V v. 7.3.2000 I 179
Umsetzung der
EGRL 27/94 (CELEX Nr: 31994L0027) vgl. V v. 14.6.2000 I 849
Beachtung der
EGRL 34/98 (CELEX Nr: 31998L0034) vgl. V v. 3.8.2010 I 1138
Umsetzung der
EURL 8/2011 (CELEX Nr: 32011L0008) vgl. V v. 7.2.2011 I 226 +++)

Der Bundesminister für Gesundheit verordnet, jeweils in Verbindung mit Artikel 56 Abs. 1 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 18. März 1975 (BGBl. I S. 705) und mit dem Organisationserlaß vom 23. Januar 1991 (BGBl. I S. 530),
-
auf Grund des § 5 Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes vom 15. August 1974 (BGBl. I S. 1945, 1946) im Einvernehmen mit den Bundesministern für Wirtschaft und für Arbeit und Sozialordnung,
-
auf Grund des § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe a in Verbindung mit Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes im Einvernehmen mit den Bundesministern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und für Wirtschaft,
-
auf Grund des § 31 Abs. 2 und des § 44 Nr. 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes sowie
-
auf Grund des § 32 Abs. 1 Nr. 1 bis 5, 8, 9 Buchstabe b und Nr. 9b in Verbindung mit Abs. 3 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, der zuletzt durch das Gesetz vom 22. Januar 1991 (BGBl. I S. 121) geändert worden ist, im Einvernehmen mit den Bundesministern für Wirtschaft, für Arbeit und Sozialordnung, für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten:
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§ 1 Gleichstellung

Imprägnierungsmittel in Aerosolpackungen für Leder- und Textilerzeugnisse, die für den häuslichen Bedarf bestimmt und nicht Erzeugnisse im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 8 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches sind, werden den Bedarfsgegenständen gleichgestellt.
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§ 2 Begriffsbestimmungen

Im Sinne dieser Verordnung sind
1.
Lebensmittelbedarfsgegenstände:
Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches;
2.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände bestimmte
a)
unbeschichtete Zellglasfolien,
b)
beschichtete Zellglasfolien mit einer aus Cellulose gewonnenen Beschichtung oder
c)
beschichtete Zellglasfolien mit einer aus Kunststoff bestehenden Beschichtung,
jeweils hergestellt aus regenerierter Cellulose, die aus nicht zu anderen Zwecken verarbeitetem Holz oder aus nicht zu anderen Zwecken verarbeiteter Baumwolle gewonnen worden ist, auch mit Beschichtung auf einer oder auf beiden Seiten; ausgenommen sind Kunstdärme aus regenerierter Cellulose;
3.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände bestimmte
a)
Materialien und Gegenstände sowie Teile davon, die ausschließlich aus Kunststoff bestehen,
b)
Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die aus zwei oder mehreren Schichten bestehen, von denen jede ausschließlich aus Kunststoff besteht und die durch Klebstoffe oder auf andere Weise zusammengehalten werden (mehrschichtige Materialien und Gegenstände aus Kunststoff),
c)
Kunststoffschichten oder -beschichtungen, die als Dichtungsmaterial von Deckeln dienen, die sich aus zwei oder mehreren Schichten verschiedener Materialarten zusammensetzen;
3a.
Kunststoff:
eine organische makromolekulare Verbindung, die durch Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition oder sonstige vergleichbare Verfahren aus Molekülen mit niedrigerem Molekulargewicht oder durch chemische Veränderung natürlicher Makromoleküle gewonnen wird; dieser makromolekularen Verbindung können andere Stoffe oder Zubereitungen zugefügt werden; als Kunststoff gelten jedoch nicht:
a)
Zellglasfolien,
b)
Elastomere und natürlicher oder synthetischer Kautschuk,
c)
Papier und Pappe, auch wenn diese durch Zusatz von Kunststoff modifiziert worden sind,
d)
Überzüge aus Paraffinwachs, einschließlich synthetischem Paraffinwachs und mikrokristallinem Wachs sowie deren Gemische miteinander oder mit Kunststoff,
e)
Ionenaustauscherharze,
f)
Silikone;
3b.
funktionelle Barriere aus Kunststoff:
eine Barriere, die aus einer oder mehreren Schichten Kunststoff besteht und sicherstellt, dass der Lebensmittelbedarfsgegenstand im fertigen Zustand den Anforderungen dieser Verordnung und dem Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4) entspricht;
3c.
fettfreie Lebensmittel:
Lebensmittel, für die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches**) unter der Gliederungsnummer B 80.30-2, Stand März 2008, andere Simulanzien für Migrationsprüfungen festgelegt sind als das Simulanzlösemittel D;
4.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik:
zur Verwendung als Lebensmittelbedarfsgegenstände bestimmte Gegenstände, die aus einer Mischung anorganischer Stoffe mit einem im allgemeinen hohen Gehalt an Ton oder Silikat unter möglichem Zusatz von geringen Mengen organischer Stoffe hergestellt und nach ihrer Ausformung gebrannt sind. Sie können hochgebrannt und mit Glasuren oder Dekor versehen sein;
5.
Bedarfsgegenstände aus Vinylchloridpolymerisaten:
a)
Lebensmittelbedarfsgegenstände,
b)
Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 3 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches,
c)
Bedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 5 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, die bei bestimmungsgemäßem oder vorauszusehendem Gebrauch mit den Schleimhäuten des Mundes in Berührung kommen und
die unter Verwendung von Vinylchloridpolymerisaten oder -kopolymerisaten hergestellt sind.
6.
Babyartikel:
jedes Produkt, das dazu bestimmt ist, den Schlaf, die Entspannung, das Füttern und das Saugen von Kindern zu erleichtern oder ihrer hygienischen Versorgung zu dienen.
**)
Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.
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§ 3 Verbotene Stoffe

Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen die dort genannten Stoffe nicht verwendet werden.
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§ 4 Zugelassene Stoffe

(1) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus den in § 2 Nr. 2 Buchstabe a und b genannten Zellglasfolien dürfen nur die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten Verwendungsbeschränkungen verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den in Spalte 4 festgesetzten Reinheitsanforderungen entsprechen. Soweit in Spalte 4 keine Reinheitsanforderungen festgelegt sind, müssen die verwendeten Stoffe im Hinblick auf ihren Einsatzbereich handelsüblichen Reinheitsanforderungen genügen. Abweichend von Satz 1 dürfen auch andere als die dort genannten Stoffe als Farbstoff und Klebstoff verwendet werden, sofern ein Übergang der Stoffe auf die mit der Folie in Berührung kommenden Lebensmittel oder deren Oberfläche nach einer anerkannten Analysenmethode nicht festzustellen ist.
(1a) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus den in § 2 Nr. 2 Buchstabe c genannten Zellglasfolien dürfen vor der Beschichtung nur die in Anlage 2 Teil A aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 2 genannten Verwendungsbeschränkungen verwendet werden. Absatz 1 Satz 2 bis 4 ist anzuwenden.
(2) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von
1.
Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff sowie
2.
Lebensmittelbedarfsgegenständen im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung
dürfen als Monomere und sonstige Ausgangsstoffe nur die in Anlage 3 Abschnitt 1 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der dort in Spalte 4 genannten Beschränkungen und unter Berücksichtigung der in Anlage 3 Abschnitt 6 aufgeführten Bemerkungen verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den in Anlage 3 Abschnitt 5 festgesetzten Spezifikationen und Reinheitsanforderungen entsprechen. Im Übrigen müssen die Stoffe hinsichtlich der Reinheitsanforderungen von guter technischer Qualität sein. Stoffe der Anlage 3 Abschnitt 1 Teil B dürfen zunächst nur bis zu dem dort festgesetzten Zeitpunkt verwendet werden. Handelt es sich bei Lebensmittelbedarfsgegenständen im Sinne des Satzes 1 Nr. 1 um mehrschichtige Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, so gelten die Sätze 1 bis 4 entsprechend für jede Kunststoffschicht. Satz 1 und 5 gilt nicht bei dem Herstellen von
1.
Oberflächenbeschichtungen mit flüssigen, pulverförmigen oder dispergierten Harzen und Polymeren, insbesondere Lacken und Farben,
2.
Epoxyharzen,
3.
Klebern und Haftvermittlern sowie
4.
Druckfarben.
(3) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von
1.
Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff im Sinne des § 2 Nummer 3 Buchstabe a und b sowie
2.
Lebensmittelbedarfsgegenständen im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung
dürfen als Additive nur die in Satz 2 genannten Stoffe verwendet werden. Stoffe im Sinne des Satzes 1 sind
1.
die in Anlage 3 Abschnitt 2 aufgeführten Stoffe
a)
unter Einhaltung der in Anlage 3 Abschnitt 2 Spalte 4 genannten Beschränkungen,
b)
unter Einhaltung der in Anlage 3 Abschnitt 5 festgesetzten Spezifikationen und Reinheitsanforderungen und
c)
unter Berücksichtigung der in Anlage 3 Abschnitt 6 aufgeführten Bemerkungen
sowie
2.
die in Anlage 13 aufgeführten Stoffe unter Einhaltung der in Anlage 13 Spalte 4 genannten Beschränkungen, sofern Artikel 3 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 oder andere Rechtsvorschriften dem nicht entgegenstehen.
Sofern keine Reinheitsanforderungen festgesetzt sind, müssen die Additive hinsichtlich der Reinheitsanforderungen von guter technischer Qualität sein. Für Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 3 Buchstabe b gelten die Sätze 2 und 3 entsprechend für jede Kunststoffschicht. Absatz 3b bleibt unberührt.
(3a) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff im Sinne des § 2 Nummer 3 Buchstabe c dürfen, unbeschadet der Verwendung anderer geeigneter Stoffe, die in Anlage 3 Abschnitt 2 aufgeführten Stoffe nur nach Maßgabe des Absatzes 3 Satz 2 Nummer 1 und Satz 3 verwendet werden. Handelt es sich bei Lebensmittelbedarfsgegenständen im Sinne des Satzes 1 um mehrschichtige Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, gilt Satz 1 entsprechend für jede Kunststoffschicht.
(3b) Bis zum 31. Dezember 2009 ist für die in Absatz 3 Satz 1 bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenstände Absatz 3a anzuwenden.
(4) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus durch bakterielle Fermentation gewonnenen Erzeugnissen dürfen nur die in Anlage 3 Abschnitt 4 aufgeführten Stoffe verwendet werden. Die Stoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie den in Anlage 3 Abschnitt 5 festgesetzten Spezifikationen und Reinheitsanforderungen entsprechen.
(5) Bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff mit einer funktionellen Barriere aus Kunststoff sind Absatz 2 Satz 1 bis 5, Absatz 3 und 4 nicht auf die Schichten anzuwenden, die nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen und von diesen durch die funktionelle Barriere getrennt sind. Für diese Schichten dürfen andere als in Anlage 3 Abschnitt 1, 2 oder 4 genannte Stoffe nur verwendet werden, sofern diese nicht gemäß den Kriterien der Abschnitte 3.5, 3.6 und 3.7 des Anhangs I der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (ABl. L 353 vom 31.12.2008, S. 1) als „erbgutverändernd“, „krebserregend“ oder „fortpflanzungsgefährdend“ eingestuft sind.
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§ 5 Verbotene Verfahren

Bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen die dort genannten Verfahren nicht angewendet werden.
Gewerbsmäßig dürfen nicht in den Verkehr gebracht werden
1.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, wenn sie die in Anlage 2 aufgeführten Stoffe über die dort in Spalte 3 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
2.
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus
a)
Kunststoff sowie
b)
Zellglasfolien im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der aus Kunststoff bestehenden Beschichtung,
wenn sie die in der Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 aufgeführten Stoffe über die dort jeweils in Spalte 4 festgesetzten höchstzulässigen Restgehalte hinaus enthalten, wobei die in Anlage 3 Abschnitt 5 aufgeführten Spezifikationen und in Anlage 3 Abschnitt 6 aufgeführten Bemerkungen zu berücksichtigen sind,
3.
in Anlage 5 aufgeführte Bedarfsgegenstände, wenn sie die dort in Spalte 3 genannten Stoffe über die in Spalte 4 festgesetzten Höchstmengen hinaus enthalten,
4.
in Anlage 5a aufgeführte Bedarfsgegenstände, wenn sie die in Spalte 3 dieser Anlage aufgeführten Stoffe über die in Spalte 4 festgesetzten Höchstmengen nach den dort genannten Maßgaben freisetzen.
Satz 1 Nr. 1 gilt nicht, soweit die Beschichtung aus Kunststoff im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c besteht. Ist für Lebensmittelbedarfsgegenstände nach Satz 1 Nr. 2 für einen Stoff in Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 jeweils in Spalte 4 außer einem höchstzulässigen Restgehalt auch ein spezifischer Migrationsgrenzwert angegeben, so kann der höchstzulässige Restgehalt unberücksichtigt bleiben, wenn der spezifische Migrationsgrenzwert eingehalten ist.
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§ 7 Verwendungsverbote

(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Anforderungen der §§ 4 bis 6 nicht entsprechen, dürfen beim gewerbsmäßigen Herstellen oder Behandeln von Lebensmitteln nicht verwendet werden.
(2) Bedruckte Zellglasfolie darf gewerbsmäßig nur so verwendet werden, daß die bedruckte Seite nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommt.
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§ 8 Übergang von Stoffen auf Lebensmittel

(1) Bei Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff dürfen die in der Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 genannten Stoffe, die von den Bedarfsgegenständen auf Lebensmittel übergehen, die in Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 jeweils in Spalte 4 angegebenen spezifischen Migrationswerte nicht überschreiten. Die in Anlage 3 Abschnitt 5 aufgeführten Spezifikationen und Reinheitsanforderungen und die in Anlage 3 Abschnitt 6 aufgeführten Bemerkungen sind zu berücksichtigen. Ist in Anlage 3 Abschnitt 1 oder 2 Spalte 4 für einen Stoff außer einem spezifischen Migrationsgrenzwert auch ein höchstzulässiger Restgehalt angegeben, so kann der spezifische Migrationswert unberücksichtigt bleiben, wenn der höchstzulässige Restgehalt nicht überschritten wird.
(1a) Soweit für einen Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff mit einer funktionellen Barriere in einer oder mehreren Schichten, die nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen und von diesen durch die funktionelle Barriere getrennt sind, andere als die in Anlage 3 Abschnitt 1, 2 oder 4 genannten Stoffe verwendet werden, darf die Migration dieser Stoffe 0,01 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels oder Simulanzlösemittels nicht überschreiten. Die Migration wird bestimmt mit einer Analysenmethode nach Artikel 11 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz (ABl. EU Nr. L 165 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung. Der Migrationswert ist in Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels oder Simulanzlösemittels anzugeben. Er gilt für eine Gruppe von Verbindungen, sofern sie strukturell und toxikologisch verwandt sind, insbesondere Isomere oder Verbindungen derselben relevanten funktionellen Gruppe, und berücksichtigt eine etwaige Übertragung durch Abklatsch.
(1b) Sofern es sich bei den Additiven im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 und Absatz 3a um zugelassene Stoffe nach Maßgabe der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung oder um Aromen nach der Aromenverordnung handelt, dürfen diese Stoffe nicht aus dem Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff in Mengen auf Lebensmittel übergehen,
1.
die eine technologische oder aromatisierende Wirkung in dem verzehrsfertigen Lebensmittel ausüben und
2.
die dazu führen, dass der aus ihrer Verwendung als Zusatzstoff oder Aroma resultierende Gehalt in dem verzehrsfertigen Lebensmittel die in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung oder Aromenverordnung jeweils festgelegten Höchstmengen oder in der Anlage 3 festgelegten Grenzwerte überschritten werden, sofern solche festgelegt sind; es ist jeweils die niedrigste Festlegung anzuwenden.
(1c) Bei den in Artikel 1 Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 der Kommission vom 18. November 2005 über die Beschränkung der Verwendung bestimmter Epoxyderivate in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EU Nr. L 302 S. 28), genannten Materialien und Gegenständen dürfen Anteile der in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 aufgeführten Stoffe, die von den Materialien oder Gegenständen auf Lebensmittel übergehen, die dort festgesetzten spezifischen Migrationshöchstwerte nicht überschreiten.
(1d) Eine Überprüfung der Einhaltung der spezifischen Migrationsgrenzwerte ist nicht erforderlich, wenn nachgewiesen werden kann, dass
1.
der nach Absatz 2 zu bestimmende Gesamtmigrationswert zu dem Ergebnis führt, dass der spezifische Migrationswert nicht überschritten werden kann, oder
2.
unter der Annahme des vollständigen Übergangs der im Bedarfsgegenstand enthaltenen Substanz der spezifische Migrationsgrenzwert nicht überschritten werden kann.
Die Einhaltung des spezifischen Migrationsgrenzwertes kann geprüft werden durch Bestimmung des Restgehaltes des Stoffes im Bedarfsgegenstand, sofern das Verhältnis zwischen dieser Menge und dem Wert der spezifischen Migration des betreffenden Stoffes entweder durch adäquate Untersuchungen oder durch Anwendung allgemein anerkannter, wissenschaftlich belegter Diffusionsmodelle festgelegt wurde und dieses rechnerisch berücksichtigt wird. Zum Nachweis, dass ein Bedarfsgegenstand den Bestimmungen nicht entspricht, ist die Bestätigung des berechneten Migrationswertes durch experimentelle Prüfung zwingend erforderlich.
(2) Insgesamt dürfen von einem Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff Stoffe auf Lebensmittel oder Simulanzlösemittel nur bis zu einer Höchstmenge (Gesamtmigrationswert) von 60 Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels oder des Simulanzlösemittels übergehen. Die Höchstmenge beträgt jedoch 10 Milligramm pro Quadratdezimeter der Oberfläche des Lebensmittelbedarfsgegenstandes für
1.
füllbare Lebensmittelbedarfsgegenstände mit einem Fassungsvermögen von weniger als 500 Millilitern oder mehr als 10 Litern,
2.
Platten, Folien oder andere nicht füllbare Lebensmittelbedarfsgegenstände oder solche, bei denen das Verhältnis der Kontaktfläche solcher Bedarfsgegenstände zu der mit ihr in Berührung kommenden Lebensmittelmenge nicht ermittelt werden kann.
Auf Lebensmittelbedarfsgegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder in Berührung zu kommen oder die bereits mit solchen Lebensmitteln in Berührung sind, ist Satz 2 nicht anzuwenden.
(3) Bei den in Anlage 6 aufgeführten Lebensmittelbedarfsgegenständen dürfen Anteile der dort genannten Stoffe, die von den Bedarfsgegenständen auf Lebensmittel übergehen, die dort angegebenen Höchstmengen nicht überschreiten.
(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolien im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufgebrachten Beschichtung entsprechend.
In Anlage 7 aufgeführte Bedarfsgegenstände dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn die dort aufgeführten Warnhinweise an der dort genannten Stelle unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angegeben sind.
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§ 10 Kennzeichnung, Nachweispflichten

(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff und die für deren Herstellung bestimmten Stoffe dürfen vorbehaltlich des Satzes 5 gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklärung nach Maßgabe des Satzes 2 in deutscher Sprache beigefügt ist. Die Erklärung muss vom Hersteller oder dem für das erstmalige Inverkehrbringen Verantwortlichen ausgestellt sein und die Angaben nach Maßgabe der Anlage 12 enthalten. Der Hersteller oder der für das erstmalige Inverkehrbringen Verantwortliche hat den zuständigen Behörden auf Verlangen geeignete Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die belegen, dass die Lebensmittelbedarfsgegenstände den Anforderungen dieser Verordnung genügen. Diese Unterlagen umfassen die ermittelten Ergebnisse und eine Beschreibung der Prüfbedingungen, Berechnungen, sonstige Analysen sowie Unbedenklichkeitsnachweise oder eine die Konformität beweisende Begründung. Satz 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen im Einzelhandel.
(1a) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklärung in deutscher Sprache beigefügt ist, in der bescheinigt wird, dass sie den Anforderungen dieser Verordnung und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen. Satz 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen im Einzelhandel und für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, die offensichtlich für das Herstellen, Behandeln, Inverkehrbringen oder den Verzehr von Lebensmitteln verwendet werden sollen.
(2) Bei Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Keramik, die noch nicht mit Lebensmitteln in Berührung gekommen sind, gilt Absatz 1a Satz 1 entsprechend. Die Erklärung muss vom Hersteller oder, sofern dieser nicht in der Europäischen Union ansässig ist, dem in der Europäischen Union ansässigen Einführer ausgestellt sein und folgende zusätzliche Angaben enthalten:
1.
Name und Anschrift des Herstellers und, sofern dieser nicht in der Europäischen Union ansässig ist, auch des Einführers,
2.
Identität des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Keramik,
3.
Datum der Erstellung der Erklärung.
Darüber hinaus müssen der Hersteller oder der Einführer für Zwecke der Überwachung Nachweise darüber vorhalten, ob der Lebensmittelbedarfsgegenstand die in Anlage 6 Nummer 2 festgelegten Höchstmengen einhält. Diese Nachweise müssen mindestens die Ergebnisse der durchgeführten Analysen, die Testbedingungen sowie Name und Anschrift des Laboratoriums, das die Analyse durchgeführt hat, enthalten.
(2a) Die in Artikel 1 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 genannten Materialien und Gegenstände, die BADGE oder seine Derivate enthalten, dürfen gewerbsmäßig nur in den Verkehr gebracht werden, wenn ihnen eine schriftliche Erklärung in deutscher Sprache beigefügt ist, in der bescheinigt wird, dass sie den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 entsprechen. Satz 1 gilt nicht für das Inverkehrbringen im Einzelhandel.
(3) Die in Anlage 9 aufgeführten Bedarfsgegenstände dürfen gewerbsmäßig an Verbraucherinnen oder Verbraucher nur abgegeben werden, wenn die in Spalte 3 aufgeführten Angaben an den in Spalte 4 vorgesehenen Stellen unverwischbar, deutlich sichtbar, leicht lesbar und in deutscher Sprache angebracht sind.
(4) Wer Bedarfsgegenstände in Verkehr bringt, hat die Angaben nach Artikel 15 Abs. 1 Buchstabe a und b der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 in deutscher Sprache anzubringen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 10a Kennzeichnung von Schuherzeugnissen

(1) Schuherzeugnisse nach Anlage 11 Nr. 1 müssen von dem Hersteller oder seinem in der Europäischen Union niedergelassenen Bevollmächtigten oder, sofern weder der Hersteller noch sein Bevollmächtigter in der Europäischen Union eine Niederlassung hat, von demjenigen, der die Schuherzeugnisse in der Europäischen Union erstmals in den Verkehr bringt, vor dem gewerbsmäßigen Inverkehrbringen mit den Angaben nach Absatz 2 Satz 1 in Verbindung mit Absatz 3 versehen werden. Die Angaben nach Satz 1 sind an mindestens einem Schuherzeugnis eines jeden Paares lesbar, haltbar und gut sichtbar anzubringen. Wer Schuherzeugnisse gewerbsmäßig abgibt, muß sicherstellen, daß bei der Abgabe die Kennzeichnung nach Maßgabe von Satz 2 angebracht ist. Die Angaben können durch schriftliche Angaben ergänzt werden.
(2) Schuherzeugnisse sind mit der Angabe ihrer Bestandteile und der Angabe der hierfür verwendeten und nach Absatz 3 bestimmten Materialien durch Piktogramme oder schriftliche Angaben nach Maßgabe der Anlage 11 Nr. 2 und 3 zu kennzeichnen. Dies gilt nicht für
1.
gebrauchte Schuhe,
2.
Sicherheitsschuhwerk, das unter die Verordnung über das Inverkehrbringen von persönlichen Schutzausrüstungen fällt,
3.
Spielzeugschuhe.
Die Vorschriften der Chemikalien-Verbotsverordnung bleiben unberührt.
(3) In der Kennzeichnung nach Absatz 2 ist das Material anzugeben, das mindestens 80 Prozent jeweils
1.
der Fläche des Obermaterials,
2.
der Fläche von Futter und Decksohle und
3.
des Volumens der Laufsohle
ausmacht. Entfallen auf kein Material mindestens 80 Prozent, so sind Angaben zu den beiden Materialien mit den größten Anteilen am Schuhbestandteil zu machen. Die Bestimmung der Materialien des Obermaterials erfolgt unabhängig von Zubehör oder Verstärkungsteilen, wie Knöchelschützern, Randeinfassungen, Verzierungen, Schnallen, Laschen, Ösen oder ähnlichen Vorrichtungen.
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§ 11 Untersuchungsverfahren

Die in Anlage 10 genannten Untersuchungen sind nach den dort aufgeführten Untersuchungsverfahren durchzuführen.
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§ 11a Ausnahmen für die Einfuhr

§ 15 Abs. 1 der Lebensmitteleinfuhr-Verordnung gilt entsprechend für die Einfuhr von Bedarfsgegenständen mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Verbote des § 5 Abs. 1 Satz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches oder des Artikels 14 Abs. 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 die Verbote des § 30 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches oder des Artikels 3 Abs. 1 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 treten.
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§ 12 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

(1) Nach § 58 Abs. 1 Nr. 18, Abs. 4 bis 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 7 Bedarfsgegenstände verwendet.
(2) Nach § 58 Abs. 1 Nr. 18, Abs. 4 bis 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.
entgegen § 3 bei dem Herstellen oder Behandeln der in Anlage 1 aufgeführten Bedarfsgegenstände dort genannte Stoffe verwendet,
2.
entgegen § 4 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 1a Satz 1 bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Zellglasfolie
a)
andere als in der Anlage 2 aufgeführte Stoffe oder
b)
in Anlage 2 aufgeführte Stoffe unter Nichteinhaltung der dort genannten Verwendungsbeschränkungen
verwendet,
3.
entgegen § 4 Abs. 2 Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 5, bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen
a)
einen anderen als in Anlage 3 Abschnitt 1 aufgeführten Stoff als Monomer oder sonstigen Ausgangsstoff oder
b)
einen in Anlage 3 Abschnitt 1 aufgeführten Stoff ohne Einhaltung der dort genannten Beschränkungen
verwendet,
4.
entgegen § 4 Absatz 3 Satz 1 in Verbindung mit Satz 2 Nummer 1 Buchstabe a oder Buchstabe c oder Nummer 2, jeweils auch in Verbindung mit Satz 4, bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen einen dort genannten Stoff verwendet,
5.
entgegen § 4 Absatz 3a Satz 1 in Verbindung mit Absatz 3 Satz 2 Nummer 1 Buchstabe a oder Buchstabe c, jeweils auch in Verbindung mit Absatz 3a Satz 2, bei dem gewerbsmäßigen Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen einen dort genannten Stoff verwendet,
6.
entgegen § 4 Abs. 4 Satz 1 bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus durch bakterielle Fermentation gewonnenen Erzeugnissen einen anderen als den dort genannten Stoff verwendet,
6a.
entgegen § 4 Abs. 5 Satz 2 bei dem Herstellen von Lebensmittelbedarfsgegenständen einen dort genannten Stoff verwendet oder
7.
entgegen § 5 bei dem Herstellen der in Anlage 4 aufgeführten Bedarfsgegenstände dort genannte Verfahren anwendet.
(2a) Nach § 58 Absatz 3 Nummer 2, Absatz 4 bis 6 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer
1.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 der Kommission vom 18. November 2005 über die Beschränkung der Verwendung bestimmter Epoxyderivate in Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 302 vom 19.11.2005, S. 28), verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig
a)
entgegen Artikel 3 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder Gegenstände BFDGE verwendet oder
b)
entgegen Artikel 4 bei der Herstellung der dort genannten Materialien oder Gegenstände NOGE verwendet oder
2.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 450/2009 der Kommission vom 29. Mai 2009 über aktive und intelligente Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 135 vom 30.5.2009, S. 3), verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig entgegen Artikel 5 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Buchstabe c Ziffer i oder ii einen der dort genannten Stoffe benutzt.
(3) Nach § 59 Abs. 1 Nr. 21 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer entgegen § 6 Satz 1 Bedarfsgegenstände in den Verkehr bringt, wenn sie dort genannte Stoffe über die festgesetzten Höchstmengen oder Restgehalte hinaus enthalten oder freisetzen.
(3a) Nach § 59 Absatz 3 Nummer 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches wird bestraft, wer entgegen Artikel 4 Buchstabe e in Verbindung mit Artikel 10 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 450/2009 Materialien und Gegenstände in Verkehr bringt.
(4) Wer eine in Absatz 3 oder 3a bezeichnete Handlung fahrlässig begeht, handelt nach § 60 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches ordnungswidrig.
(5) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Abs. 2 Nr. 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 9 Bedarfsgegenstände in den Verkehr bringt, die nicht oder nicht in der vorgeschriebenen Weise mit Warnhinweisen versehen sind.
(6) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 2 Nummer 26 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.
entgegen § 10 Absatz 1 Satz 1, Absatz 1a Satz 1, auch in Verbindung mit Absatz 2, oder Absatz 2a Satz 1 einen Lebensmittelbedarfsgegenstand gewerbsmäßig in den Verkehr bringt,
2.
entgegen § 10 Absatz 1 Satz 3 und 4 Unterlagen nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt,
3.
entgegen § 10 Absatz 2 Satz 3 und 4 Nachweise nicht, nicht richtig oder nicht vollständig vorhält,
4.
entgegen § 10 Absatz 3 einen Bedarfsgegenstand abgibt,
5.
entgegen § 10 Absatz 4 eine Angabe nicht in deutscher Sprache anbringt oder
6.
entgegen § 10a Absatz 1 Satz 1 oder 2 ein Schuherzeugnis nicht mit den vorgeschriebenen Angaben versieht oder entgegen § 10a Absatz 1 Satz 3 die Anbringung der vorgeschriebenen Kennzeichnung nicht sicherstellt.
(7) Ordnungswidrig im Sinne des § 60 Absatz 4 Nummer 2 Buchstabe a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmittel in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. L 338 vom 13.11.2004, S. 4) verstößt, indem er
a)
entgegen Artikel 15 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 3 Materialien oder Gegenstände nicht, nicht richtig, nicht vollständig, nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig kennzeichnet oder
b)
entgegen Artikel 17 Absatz 2 Satz 1 nicht über ein System oder Verfahren verfügt.
2.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 2023/2006 der Kommission vom 22. Dezember 2006 über gute Herstellungspraxis für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. L 384 vom 29.12.2006, S. 75), die durch die Verordnung (EG) Nr. 282/2008 (ABl. L 86 vom 28.3.2008, S. 9) geändert worden ist, verstößt, indem er
a)
entgegen Artikel 4 Buchstabe b in Verbindung mit Anhang Buchstabe A nicht sicherstellt, dass die Fertigungsverfahren für die in Artikel 1 genannten Materialien und Gegenstände in Übereinstimmung mit den dort genannten ausführlichen Regeln für die gute Herstellungspraxis durchgeführt werden,
b)
entgegen Artikel 7 Absatz 1 oder Absatz 2 eine dort genannte Unterlage nicht, nicht richtig oder nicht vollständig führt oder
c)
entgegen Artikel 7 Absatz 3 die Dokumentation den zuständigen Behörden nicht oder nicht rechtzeitig zugänglich macht oder
3.
gegen die Verordnung (EG) Nr. 450/2009 verstößt, indem er
a)
entgegen Artikel 4 Buchstabe f in Verbindung mit Artikel 12 Absatz 1 und 2 Materialien und Gegenstände in Verkehr bringt oder
b)
entgegen Artikel 13 eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 13 Unberührtheitsklausel

Die Bestimmungen der auf das Chemikaliengesetz gestützten Rechtsverordnungen und der Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug bleiben unberührt.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 14 (Aufhebung von Vorschriften)

-
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 15 (weggefallen)

-
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 16 Übergangsvorschriften

(1) Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 10. April 2003 geltenden Fassung entsprechen und vor dem 11. April 2003 erstmals in den Verkehr gebracht wurden, dürfen noch bis zum Abbau der Bestände weiter in den Verkehr gebracht werden. Soweit jedoch bei der Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen die Stoffe mit den PM/REF-Nummern 13510, 13720, 14650, 14950, 15310, 15700, 16240, 16570, 16600, 16630, 16690, 18640, 22420, 22570, 25210, 25240, 25270, 25840, 36840, 39120, 40320, 40580, 45650, 68860, 71670 oder 87040 verwendet werden und diese Stoffe den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 10. April 2003 geltenden Fassung entsprechen, dürfen diese Bedarfsgegenstände noch bis zum 29. Februar 2004 hergestellt und eingeführt und nach diesem Termin noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.
(2) Bedarfsgegenstände nach Anlage 1 Nr. 7 Spalte 2, die bis zum 9. Januar 2004 nach den bis dahin geltenden Vorschriften dieser Verordnung hergestellt oder bis zu diesem Tag in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes verbracht worden sind und die nicht den Anforderungen des § 3 in Verbindung mit Anlage 1 Nr. 7 entsprechen, dürfen noch bis zum 29. Februar 2004 in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 dürfen Textilerzeugnisse, hergestellt aus wiedergewonnenen Fasern, noch bis zum 1. Januar 2005 hergestellt oder in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes verbracht werden, wenn die in Anlage 1 Nr. 7 Spalte 3 genannten Azofarbstoffe, die aus den wiedergewonnenen gefärbten Fasern stammen, die dort angegebenen Amine in Mengen von weniger als 70 Milligramm in einem Kilogramm freisetzen.
(3) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 28. Februar 2006 hergestellt oder eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände weiter in den Verkehr gebracht werden.
(4) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Zellglasfolie, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 20. Juli 2005 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 28. Januar 2006 hergestellt oder eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.
(5) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, bei deren Herstellung der Stoff Azodicarbonamid (PM/REF-Nr. 36640) verwendet worden ist und die bis zum 1. August 2005 in Kontakt mit Lebensmitteln gekommen sind, dürfen auch nach dem 1. August 2005 in den Verkehr gebracht werden, wenn der Tag der Abfüllung auf ihnen angegeben ist. Für Verschlüsse, die für in Enghalsglasflaschen abgefüllte kohlensäurehaltige Getränke verwendet werden, gilt abweichend von Satz 1 das Datum 1. Dezember 2005. Der Tag der Abfüllung nach Satz 1 kann durch eine andere Angabe ersetzt werden, sofern diese die Ermittlung des Tages der Abfüllung ermöglicht. Der für das Inverkehrbringen Verantwortliche hat auf Nachfrage das Datum der Abfüllung den zuständigen Behörden mitzuteilen.
(6) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Keramik, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 9. Juni 2006 geltenden Fassung entsprechen und die bis zum Ablauf des 19. Mai 2007 hergestellt oder in die Europäische Gemeinschaft eingeführt worden sind, dürfen auch nach diesem Zeitpunkt noch bis zum Abbau der Bestände in den Verkehr gebracht werden.
(7) (weggefallen)
(8) PVC-Dichtungsmaterial, das
1.
epoxidiertes Sojabohnenöl (PM/REF-Nr. 88640) enthält und zur Abdichtung von Glasgefäßen mit Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost verwendet wird, die vor dem 7. Dezember 2006 abgefüllt worden sind, und
2.
den Anforderungen nach Anlage 3 Abschnitt 2 Teil A in der bis zum 6. Dezember 2006 geltenden Fassung entspricht,
kann weiterhin in Verkehr gebracht werden, soweit das Abfülldatum auf dem Lebensmittelbedarfsgegenstand angebracht ist. Das Abfülldatum kann vom Verwender des Lebensmittelbedarfsgegenstandes durch eine andere Angabe ersetzt werden, soweit diese die Ermittlung des Abfülldatums ermöglicht. Auf Anordnung der zuständigen Behörde ist ihr vom Verwender des Lebensmittelbedarfsgegenstandes das Abfülldatum bekannt zu geben.
(9) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen, dürfen noch bis zum 30. April 2009 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 dürfen die nachfolgend genannten Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff noch bis zum 30. Juni 2008 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden:
1.
Deckel, die eine Dichtung enthalten und die hinsichtlich der Beschränkungen und Spezifikationen für die PM/Ref-Nummer 36640 nicht dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen und
2.
Lebensmittelbedarfsgegenstände, die Phthalate enthalten und hinsichtlich der Beschränkungen und Spezifikationen für die PM/Ref-Nummern 74560, 74640, 74880, 75100 und 75105 dieser Verordnung in der bis zum 13. Mai 2008 geltenden Fassung entsprechen.
(10) Bedarfsgegenstände nach Anlage 4 Nr. 1 Buchstabe b, die vor dem 8. Juli 2008 hergestellt oder eingeführt worden sind und den bis dahin geltenden Rechtsvorschriften entsprechen, dürfen noch bis zum 1. April 2009 in den Verkehr gebracht werden.
(11) Bedarfsgegenstände nach Anlage 7 Nr. 2, die nicht den dort genannten Warnhinweis tragen, dürfen noch bis zum Ablauf des 31. August 2009 in den Verkehr gebracht werden.
(12) Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff und Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung, die den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 28. September 2009 geltenden Fassung entsprechen, dürfen vorbehaltlich des Absatzes 13 noch bis zum 6. März 2010 hergestellt oder eingeführt und auch nach diesem Datum in den Verkehr gebracht werden. Abweichend von Satz 1 ist § 4 Absatz 3 für die Herstellung oder Einfuhr der dort bezeichneten Lebensmittelbedarfsgegenstände bereits ab dem 1. Januar 2010 anzuwenden; Lebensmittelbedarfsgegenstände, die den Anforderungen des § 4 Absatz 3b entsprechen, dürfen auch nach dem dort genannten Datum noch in den Verkehr gebracht werden.
(13) Absatz 12 Satz 1 gilt nicht, wenn bei der Herstellung der genannten Lebensmittelbedarfsgegenstände der Stoff 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether (PM/REF-Nr. 93930) verwendet worden ist. Lebensmittelbedarfsgegenstände nach Satz 1 dürfen noch bis zum 1. November 2011 in den Verkehr gebracht werden.
(14) Trinkflaschen aus Kunststoff, die für Säuglinge bestimmt sind und den Vorschriften dieser Verordnung in der bis zum 11. Februar 2011 geltenden Fassung entsprechen, dürfen noch bis zum 28. Februar 2011 hergestellt und bis zum 31. Mai 2011 eingeführt und in den Verkehr gebracht werden.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 17 (Inkrafttreten)

-
Der Bundesrat hat zugestimmt.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 1 (zu § 3)
Stoffe, die bei dem Herstellen oder Behandeln von bestimmten Bedarfsgegenständen nicht verwendet werden dürfen

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 10 - 11;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)


Lfd. Nr.BedarfsgegenstandVerbotene Stoffe
123
1.NiespulverPulver aus der Panamarinde (Quillaja saponaria), ihre Saponine und deren Derivate Pulver aus der Wurzel der Christ-, Weihnachtsrose (Helleborus niger)
- schwarzer Nieswurz Pulver aus der Wurzel des Bärenfußes (Helleborus viridis)
- grüner Nieswurz Pulver aus der Wurzel des weißen Germers (Veratrum album)
- weißer Nieswurz Pulver aus der Wurzel des schwarzen Germers (Veratrum nigrum)
- schwarzer Nieswurz Holzstaub Benzidin und seine Derivate o-Nitrobenzaldehyd
2.StinkbombenAmmoniumsulfid und Ammoniumhydrogensulfid Ammoniumpolysulfide
3.TränengasFlüchtige Ester der Bromessigsäure:
Methylbromacetat
Ethylbromacetat
Propylbromacetat
Butylbromacetat
4.Bedarfsgegenstände im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 6 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes, die unter Verwendung von Textilien hergestellt sind, ausgenommen Schutzkleidung, sowie für entsprechend hergestellte Spieltiere und PuppenTri-(2,3-dibrompropyl)-phosphat (TRIS)
Tris-(aziridinyl)-phosphinoxid (TEPA)
Polybromierte Biphenyle (PBB)
5.ScherzspieleFlüssige Stoffe und Zubereitungen, die nach der Gefahrstoffverordnung als gefährlich eingestuft oder einzustufen sind
6.(weggefallen) 
7.Textil- und Ledererzeugnisse, die längere Zeit mit der menschlichen Haut oder der Mundhöhle direkt in Berührung kommen können, insbesondere:
1.
Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Haarteile, Perücken, Hüte, Windeln und sonstige Toilettenartikel, Schlafsäcke,
2.
Schuhe, Handschuhe, Uhrarmbänder, Handtaschen, Geldbeutel und Brieftaschen, Aktentaschen, Stuhlüberzüge, Brustbeutel,
3.
Textil- und Lederspielwaren und Spielwaren mit Textil- oder Lederbekleidung,
4.
für den Endverbraucher bestimmte Garne und Gewebe
Azofarbstoffe, die bei Anwendung der in Anlage 10 Nr. 7 angegebenen Methode durch reduktive Spaltung einer oder mehrerer Azogruppen eines oder mehrere der nachfolgenden Amine in nachweisbaren Mengen freisetzen. Die Verwendung von Azofarbstoffen gilt als nachgewiesen bei Freisetzungsraten je Aminkomponente von mehr als 30 mg in einem Kilogramm Fertigerzeugnis oder gefärbten Teilen davon.
StoffnameCAS-NummerIndex-NummerEG-Nummer
Biphenyl-4-ylamin
4-Aminobiphenyl
Xenylamin
92-67-1612-072-00-6202-177-1
Benzidin92-87-5612-042-00-2202-199-1
4-Chlor-o-toluidin95-69-2 202-441-6
2-Naphthylamin91-59-8612-022-00-3202-080-4
o-Aminoazotoluol
4-Amino-2',3-dimethylazobenzol
4-o-Tolylazo-o-toluidin
97-56-3611-006-00-3202-591-2
5-Nitro-o-toluidin
2-Amino-4-nitrotoluol
99-55-8 202-765-8
4-Chloranilin106-47-8612-137-00-9203-401-0
4-Methoxy-m-phenylendiamin
2,4-Diaminoanisol
615-05-4 210-406-1
4,4'-Methylendianilin
4,4'-Diaminodiphenylmethan
101-77-9612-051-00-1202-974-4
3,3'-Dichlorbenzidin
3,3'-Dichlorbiphenyl-
4,4'-ylendiaminen
91-94-1612-068-00-4202-109-0
3,3'-Dimethoxybenzidin
o-Dianisidin
119-90-4612-036-00-X204-355-4
3,3'-Dimethylbenzidin
4,4'-Bi-o-Toluidin
119-93-7612-041-00-7204-358-0
4,4'-Methylendi-o-toluidin
3,3'-Dimethyl-4,4'diaminodiphenylmethan
838-88-0612-085-00-7212-658-8
6-Methoxy-m-toluidin
p-Cresidin
120-71-8 204-419-1
4,4'-Methylen-bis-(2-chloranilin)
2,2'-Dichlor-4,4'-methylendianilin
101-14-4612-078-00-9202-918-9
4,4'-Oxydianilin101-80-4 202-977-0
4,4'-Thiodianilin139-65-1 205-370-9
o-Toluidin 2-Aminotoluol
2-Aminotoluol
95-53-4612-091-00-X202-429-0
4-Methyl-m-phenylendiamin
2,4-Toluylendiamin
95-80-7612-099-00-3202-453-1
2,4,5-Trimethylanilin137-17-7 205-282-0
o-Anisidin
2-Methoxyanilin
90-04-0612-035-00-4201-963-1
4-Amino-azobenzol60-09-3611-008-00-4200-453-6
8.
a)
Spielzeug und Babyartikel
Folgende Phthalate (oder andere CAS- und EINECS-Nummern, die diesen Stoff betreffen):
Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP)
CAS-Nr. 117-81-7
EINECS-Nr. 204-211-0
Dibutylphthalat (DBP)
CAS-Nr. 84-74-2
EINECS-Nr. 201-557-4
Benzylbutylphthalat (BBP)
CAS-Nr. 85-68-7
EINECS-Nr. 201-622-7;
b)
Spielzeug und Babyartikel, die von Kindern in den Mund genommen werden können
Di-isononylphthalat (DINP)
CAS-Nrn. 28553-12-0 und 68515-48-0
EINECS-Nrn. 249-079-5 und 271-090-9
Di-isodecylphthalat (DIDP)
CAS-Nrn. 26761-40-0 und 68515-49-1
EINECS-Nrn. 247-977-1 und 271-091-4
Di-n-octylphthalat (DNOP)
CAS-Nr. 117-84-0
EINECS-Nr. 204-214-7
Zu a) und b):
Phthalate gelten als nicht verwendet, sofern ihre Konzentration im weichmacherhaltigen Material des Endproduktes insgesamt 0,1% nicht übersteigt.
9.Lebensmittelbedarfsgegenstände aus KunststoffAzodicarbonamid
CAS.-Nr. 000123-77-3
Ref.-Nr. 36640
10.Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff und Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nummer 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether
CAS-Nr. 0003380-34-5
PEM/REF-Nr. 93930
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 2 zu § 4 Abs. 1 und 1a und § 6 Satz 1 Nr. 1
Stoffe, die für die Herstellung von Zellglasfolien zugelassen sind

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 12 - 21;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Teil A
Zellglasfolie ohne Lackbeschichtung
Stoff 1)VerwendungsbeschränkungHöchstmengenReinheitsanforderungen
1234
1.Regenerierte CelluloseDer Anteil in der Folie muß mindestens 72% 2) betragen.  
2.Zusatzstoffe   
2.1Feuchthaltemittel Nicht mehr als insgesamt 27% 2) 
-Bis(2-hydroxyethyl) ether (Diethylenglykol)  ) Nur für zu
) beschichtendes
) Zellglas und für
) die Verpackung
) von nicht feuchten
) Lebensmitteln, d.
) h. die kein
) physikalisch freies
) Wasser an der
) Oberfläche haben
-Ethandiol (Monoethylenglykol)  ) Auf das
) Lebensmittel, das
) mit der Folie
) in Berührung kommt,
) dürfen Mono- und
) Diethylenglykol
) insgesamt zu
) höchstens 30 mg/kg
) Lebensmittel
) übergehen.
-1,3-Butandiol   
-Glycerin   
-1,2-Propandiol (1,2-Propylenglykol)   
-Polyethylenoxid (Polyethylenglykol)  Mittleres Molekulargewicht zwischen 250 und 1.200
-1,2-Polypropylenoxid

(1,2-Polypropylenglykol)
  Mittleres Molekulargewicht nicht größer als 400 mit einem Gehalt an freiem 1,3-Propandiol von nicht mehr als 1 Gewichts-%
-Sorbit   
-Tetraethylenglykol   
-Triethylenglykol   
-Harnstoff   
2.2Andere Stoffe Nicht mehr als insgesamt1% 2) 
 Erste Gruppe Der Gehalt der Folie an jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe darf 2 mg/qdm nicht überschreiten. 
-Essigsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze   
-Ascorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze   
-Benzoesäure und ihr Natriumsalz   
-Ameisensäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze   
-geradkettige, gesättigte oder ungesättigte Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C(tief)8 - C(tief)20, Behensäure, Rizinolsäure und deren Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium-, Natrium-, Aluminium- und Zinksalze   
-Citronensäure, d,l-Milchsäure, Maleinsäure, Weinsäure und ihre Natrium- und Kaliumsalze   
-Sorbinsäure und ihre Ammonium-, Calcium-, Magnesium-, Kalium- und Natriumsalze   
-Amide geradkettiger, gesättigter oder ungesättigter Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C(tief)8 - C(tief)20, Behensäureamid und Rizinolsäureamid   
-Natürliche Stärke (Lebensmittelqualität) und Stärkemehl   
-Stärke (Lebensmittelqualität) und Stärkemehl, chemisch modifiziert   
-Amylose   
-Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Magnesiumchlorid, Calciumchlorid   
-Glycerinester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit gerader Kohlenstoffzahl C(tief)8 - C(tief)20 und/oder Adipinsäure, Citronensäure, 12-Hydroxystearinsäure (Oxystearin), Rizinolsäure   
-Ester des Polyoxyethylens (Anzahl der Oxyethylengruppen zwischen 8 und 14) mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette C(tief)8 - C(tief)20   
-Sorbitester mit geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette C(tief)8 - C(tief)20   
-Mono- und/oder Diester der Stearinsäure mit Ethandiol und/oder Bis(2-hydroxyethyl) ether und/oder Triethylenglykol   
-Oxide und Hydroxide des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Siliciums, Silicate und Silicathydrate des Aluminiums, Calciums, Magnesiums und Kaliums   
-Polyethylenoxid (Polyethylenglykol)  Mittleres Molekulargewicht zwischen 1.200 und 4.000
-Natriumpropionat   
 Zweite Gruppe Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 1 mg/qdm und von jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe höchstens 0,2 mg/qdm enthalten, sofern nicht geringere Mengen angegeben sind. 
-Alkyl-(C(tief)8 - C(tief)18)benzolsulfonat, Natriumsalz   
-Isopropylnaphthalinsulfonat, Natriumsalz   
-Alkyl-(C(tief)8 - C(tief)18)sulfat, Natriumsalz   
-Alkyl-(C(tief)8 - C(tief)18)sulfonat, Natriumsalz   
-Dioctylsulfosuccinat, Natriumsalz   
-Distearat des Dihydroxydiethylentriaminmonoacetat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,05 mg/qdm enthalten. 
-Ammonium-, Magnesium-, Kaliumsalze des Laurylsulfats   
-N,N'-Distearoyldiaminoethan (N,N'-Distearoylethylendiamin) und N,N'-Dipalmitoyldiaminoethan (N,N'-Dipalmitoylethylendiamin) und N,N'-Dioleyldiaminoethan (N,N'-Dioleylethylendiamin)   
-2-Heptadecyl-4,4-bis-(Methylenstearat)-oxazolin   
-Polyethylenaminostearamidethylsulfat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,1 mg/qdm enthalten. 
 Dritte Gruppe - Verankerungsmittel Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 1 mg/qdm enthalten. 
-Melamin-Formaldehyd, kondensiert, modifiziert oder nicht modifiziert:
Kondensationsprodukt aus Melamin-Formaldehyd, modifiziert mit einem oder mehreren der nachfolgenden Produkte:

Butanol, Diethylentriamin, Ethanol, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Tris-(2-hydroxyethyl)-amin, 3,3'-Diaminodipropylamin, 4,4'-Diaminodibutylamin
 Freier Formaldehyd:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/qdm enthalten. Freies Melamin:
Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,3 mg/qdm enthalten.
 
-Kondensationsprodukte aus Melamin-Harnstoff-Formaldehyd, modifiziert mit Tris-(2-hydroxyethyl)-amin Freier Formaldehyd: Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/qdm enthalten. Freies Melamin: Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,3 mg/dm(hoch)2 enthalten. 
-Kationische vernetzte Polyalkylenamine   
  
a)
Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis Diaminopropylmethylamin und Epichlorhydrin
b)
Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis Epichlorhydrin, Adipinsäure, Caprolactam, Diethylentriamin und/oder Ethylendiamin
c)
Polyamid-Epichlorhydrinharze auf Basis von Adipinsäure, Diethylentriamin und Epichlorhydrin oder einer Mischung von Epichlorhydrin und Ammoniak
d)
Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Dimethyladipat und Diethylentriamin
e)
Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrazinharze auf Basis von Epichlorhydrin, Adipinsäureamid und Diaminopropylmethylamin
   
-Polyethylenamine und Polyethylenimine Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,75 mg/qdm enthalten. 
-Kondensationsprodukte aus Harnstoff-Formaldehyd, nicht modifiziert oder modifiziert mit einem oder mehreren der nachfolgenden Produkte: Methanol, Ethanol, Butanol, Diethylentriamin, Triethylentetramin, Tetraethylenpentamin, Guanidin, Natriumsulfit, Sulfanilsäure, Diaminodiethylamin, 3,3'-Diaminodipropylamin, Diaminopropan, Diaminobutan, Aminomethylsulfonsäure Freier Formaldehyd: Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,5 mg/qdm enthalten. 
 Vierte Gruppe Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf von diesen Stoffen und Stoffgruppen insgesamt höchstens 0,01 mg/qdm enthalten. 
-Reaktionsprodukte von aminierten Speiseölen und Polyethylenoxid   
-Laurylsulfat des Monoethanolamins   
 
Teil B
Beschichtete Zellglasfolie
StoffVerwendungsbeschränkungHöchstmengenReinheitsanforderungen
1234
A.In Teil A aufgeführte StoffeSiehe Teil ASiehe Teil ASiehe Teil A
B.Lacke   
 1.Polymere   
 -Ethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl- und Methylether der Cellulose   
 -Cellulosenitrat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 20 mg/qdm enthalten.Der Stickstoffgehalt liegt zwischen 10,8% und 12,2%.
 2.HarzeNur zur Herstellung von Zellglasfolien, die mit einem Lack aus Cellulosenitrat beschichtet sindDie Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 12,5 mg/qdm enthalten. 
 -Kasein   
 -Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte und deren Ester mit Methyl-, Ethyl- und mehrwertigen C(tief)2 - C(tief)6- Alkoholen oder Mischungen dieser Alkohole   
 -Kolophonium und/oder seine Polymerisations-, Hydrierungs- oder Disproportionierungsprodukte kondensiert mit Acrylsäure und/oder Maleinsäure und/oder Citronensäure und/oder Fumarsäure und/oder Phthalsäure und/oder Bisphenolformaldehyd verestert mit Methyl-, Ethyl- und mehrwertigen C(tief)2 - C(tief)6- Alkoholen oder deren Mischungen   
 -Ester des Bis-(2-hydroxyethyl)-ethers mit Additionsprodukten des ß-Pinen und/oder Dipenten und/oder Diterpen und Maleinsäureanhydrid   
 -Gelatine (Lebensmittelqualität)   
 -Rizinusöl und seine Dehydrations- oder Hydrierungsprodukte und die Kondensationsprodukte mit Polyglycerin, Adipinsäure, Maleinsäure, Citronensäure, Phthalsäure und Sebacinsäure   
 -Poly-ß-pinen (Terpenharze)   
 -Harnstoff-Formaldehydharze (siehe Verankerungsmittel)   
 3.Weichmacher Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 6 mg/qdm enthalten. 
 -Acetyltributylcitrat   
 -Acetyl-tri-(2-ethylhexyl)citrat   
 -Di-iso-butyl- und Di-n-butyladipat   
 -Di-n-hexylazelat   
 -Dicyclohexylphthalat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 4 mg/dm2 enthalten. 
 -Diphenyl-(2-ethylhexyl)-phosphat Die Menge an Diphenyl-(2-ethylhexyl)-phosphat darf nicht überschreiten:
a)
2,4 mg/kg im Lebensmittel, das mit der Folie in Berührung gekommen ist, oder
b)
0,4 mg/dm2 in der Beschichtung auf der mit dem Lebensmittel in Berührung kommenden Folienseite.
 
 -Glycerinmonoacetat (Monoacetin)   
 -Glycerindiacetat (Diacetin)   
 -Glycerintriacetat (Triacetin)   
 -Dibutylsebacat   
 -Di-n-butyl- und Di-iso-butyltartrat   
 4.Andere Zusatzstoffe In der unbeschichteten Zellglasfolie und der Beschichtung zusammen insgesamt nicht mehr als 6 mg/dm2 Berührungsfläche mit den Lebensmitteln 
 4.1Zusatzstoffe, die in Teil A aufgeführt sindSeihe Teil ADie gleichen Höchstmengen wie in Teil A (die Mengen beziehen sich jedoch auf die unbeschichtete Zellglasfolie und die Beschichtung insgesamt)Siehe Teil A
 4.2Spezielle Stoffe für Lacke Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf von jedem Stoff oder jeder Stoffgruppe höchstens 2 mg/qdm des Lackes enthalten, sofern nicht geringere Mengen angegeben sind. 
 -1-Hexadecanol und 1-Octadecanol   
 -Ester der geradkettigen, gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette von C(tief)8 - C(tief)20 und Rizinolsäure mit geradkettigen Ethyl-, Butyl-, Amyl- und Oleylalkoholen   
 -Montanwachs, Montansäuren C(tief)26 - C(tief)32) gereinigt und/oder deren Ester mit Ethandiol und/oder 1,3-Butandiol und/oder deren Calcium- und Kaliumsalze enthaltend   
 -Carnaubawachs   
 -Bienenwachs   
 -Espartowachs   
 -Candelillawachs   
 -Dimethylpolysiloxan Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 1 mg/qdm des Lackes enthalten. 
 -Epoxydiertes Sojaöl (mit einem Oxirangehalt zwischen 6 und 8%)   
 -Gereinigtes Paraffin und gereinigte mikrokristalline Wachse   
 -Pentaerythrittetrastearat   
 -Mono- und bis-(octadecyldiethylenoxid)-phosphat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,2 mg/qdm des Lackes enthalten. 
 -Aliphatische Säuren (C(tief)8 - C(tief)20) verestert mit Mono- und/oder bis(2-hydroxyethyl)-amin   
 -2- und 3-tertbutyl-4-hydroxyanisol (Buthylhydroxyanisol, BHA) Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/qdm des Lackes enthalten. 
 -2,6-Di-tertbutyl-4-methylphenol (Butylhydroxytoluol, BHT) Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/qdm des Lackes enthalten. 
 -Di-n-octylzinn-bis-(2-ethylhexyl)-maleat Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf höchstens 0,06 mg/qdm des Lackes enthalten. 
 5.Lösemittel Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 0,6 mg/qdm des Lackes enthalten. 
-Butylacetat   
-Ethylacetat   
-Isobutylacetat   
-Isopropylacetat   
-Propylacetat   
-Aceton   
-Butylalkohol   
-Ethylalkohol   
-Isobutylalkohol   
-Isopropylalkohol   
-Propylalkohol   
-Cyclohexan   
-Ethylenglykolmonobutylether   
-Ethylenglykolmonobutylether-acetat   
-Methylethylketon   
-Methylisobutylketon   
-Tetrahydrofuran   
-Toluol Die Folienseite, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommt, darf insgesamt höchstens 0,06 mg/dm2 des Lackes enthalten. 
1)
Die üblichen technischen Bezeichnungen sind in eckigen Klammern angegeben.
2)
Die angegebenen Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht und sind im Verhältnis zu der Menge an wasserfreier Zellglasfolie berechnet.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 3 (zu § 4 Abs. 2 bis 4, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1, 1a und 1b)
Stoffe und Erzeugnisse für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen

(Fundstelle: BGBl. I 2003, 489 - 516;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Inhaltsübersicht

Erläuterungen zu den Tabellen
Abschnitt 1Monomere und sonstige Ausgangsstoffe
Teil AVerzeichnis der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind.
Teil BVerzeichnis der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind und die nur bis zum 31. Dezember 2004 verwendet werden dürfen.
Abschnitt 2Additive
Teil AVerzeichnis der Additive, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind.
Teil BVerzeichnis der Additive, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind und für die spezifische Migrationsgrenzwerte bei der Prüfung mit dem Simulanzlösemittel D oder den Testmedien für Ersatzprüfungen ab dem 1. Mai 2008 gelten.
Abschnitt 3(weggefallen)
Abschnitt 4Durch bakterielle Fermentation gewonnene Erzeugnisse, die zur Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen verwendet werden dürfen.
Abschnitt 5Spezifikationen/Reinheitsanforderungen für bestimmte Monomere und sonstige Ausgangsstoffe sowie für bestimmte Additive.
Teil AAllgemeine Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
Teil BBesondere Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
Abschnitt 6Anmerkungen zu bestimmten Monomeren, sonstigen Ausgangsstoffen und Additiven


Erläuterungen zu den Tabellen

SpalteBezeichnungErläuterung
1PM/REF-Nr.:EWG-Verpackungsmaterial-Referenznummer der gelisteten Stoffe
2CAS-Nr.:Chemical Abstract Service Nummer
3BezeichnungGehört ein in dieser Spalte als Einzelverbindung aufgeführter Stoff auch zu einer chemischen Gruppe, gelten für ihn die Beschränkungen, die bei der entsprechenden Einzelverbindung angegeben sind. Stimmen die CAS-Nummer und die chemische Bezeichnung nicht überein, so hat die chemische Bezeichnung gegenüber der CAS-Nummer den Vorrang. Bei Widersprüchen zwischen der CAS-Nummer des EINECS-Registers und des CAS-Registers gilt die CAS-Nummer des CAS-Registers.
4BeschränkungenDie SML-Werte sind in Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) angegeben. In den folgenden Fällen sind diese Werte jedoch in Milligramm pro Quadratdezimeter zu berechnen (zur Umrechnung werden die in Milligramm pro Kilogramm angegebenen SML-Werte durch den Umrechnungsfaktor 6 dividiert):
a)
füllbare Bedarfsgegenstände mit einem Fassungsvermögen von weniger als 500 Millilitern oder mehr als 10 Litern;
b)
Platten, Folien oder andere nicht füllbare Bedarfsgegenstände oder solche, bei denen das Verhältnis der Kontaktfläche solcher Bedarfsgegenstände zu der mit ihr in Berührung kommenden Lebensmittelmenge nicht ermittelt werden kann.
Bei Lebensmittelbedarfsgegenständen, die dazu bestimmt sind, mit Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder in Berührung zu kommen oder die bereits mit solchen Lebensmitteln in Berührung sind, sind die SML-Werte in Milligramm pro Kilogramm des Lebensmittels oder Simulanzlösemittels anzugeben. Die in dieser Spalte verwendeten Abkürzungen oder Ausdrücke haben folgende Bedeutung:
NG= Nachweisgrenze der Analysenmethode; Analysentoleranz inbegriffen;
BG= Bedarfsgegenstand;
NCO= Isocyanat-Gruppe;
NN= nicht nachweisbar. Im Sinne dieser Verordnung bedeutet "nicht nachweisbar", dass der Stoff mit einer validierten Analysenmethode nicht nachgewiesen werden kann. Diese Methode muss eine Empfindlichkeit besitzen, wie sie für den jeweiligen Stoff aufgeführt ist. Gibt es gegenwärtig keine solche Methode, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;
QM= höchstzulässiger Restgehalt des Stoffes im Bedarfsgegenstand. Im Sinne dieser Verordnung ist die in dem Bedarfsgegenstand enthaltene Menge des Stoffes durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine solche Methode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;
QM(T)= höchstzulässiger Restgehalt des Stoffes im Bedarfsgegenstand, ausgedrückt als Gesamtgehalt der angegebenen Substanz(en) der Stoffgruppe. Im Sinne dieser Verordnung ist die in dem Bedarfsgegenstand enthaltene Menge des Stoffes durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine solche Methode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;
QMA= höchstzulässiger Restgehalt des Stoffes im fertigen Bedarfsgegenstand, in mg/6 qdm der Kontaktfläche mit dem Lebensmittel. Im Sinne dieser Verordnung ist die in dem Bedarfsgegenstand enthaltene Menge des Stoffes durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine solche Methode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;
QMA(T)= höchstzulässiger Restgehalt des Stoffes im Bedarfsgegenstand, ausgedrückt als Gesamtgehalt der angegebenen Substanz(en) der Stoffgruppe in mg/6 qdm der Kontaktfläche mit dem Lebensmittel. Im Sinne dieser Verordnung ist die in dem Bedarfsgegenstand enthaltene Menge des Stoffes durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine solche Methode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;
SML= spezifischer Migrationsgrenzwert in Lebensmitteln oder in Lebensmittelstimulanzien, sofern nicht anders angegeben. Im Sinne dieser Verordnung ist der spezifische Migrationsgrenzwert mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Gibt es gegenwärtig keine solche Methode, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist;
SML(T)= spezifischer Migrationsgrenzwert in Lebensmitteln oder Lebensmittelsimulanzien, ausgedrückt als Gesamtgehalt der angegebenen Substanz(en) der Stoffgruppe. Im Sinne dieser Verordnung ist der spezifische Migrationsgrenzwert der Substanzen durch Messung mit einer validierten Analysenmethode zu bestimmen. Solange eine solche Methode nicht zur Verfügung steht, kann eine Analysenmethode mit einer geeigneten Empfindlichkeit, die die Bestimmung des angegebenen Grenzwertes ermöglicht, angewandt werden, bis eine validierte Methode entwickelt worden ist.
(...)Die Zahlen oder Buchstaben in eckigen Klammern beziehen sich auf die zu diesem Stoff gehörenden Anmerkungen in Anlage 3 Abschnitt 6.


Abschnitt 1
Monomere und sonstige Ausgangsstoffe
(zu § 4 Abs. 2, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1, 1a und 1b)

Der Abschnitt umfasst:
-
Stoffe, die polymerisiert werden; dies schließt Polykondensation, Polyaddition oder vergleichbare Prozesse zur Bildung von Makromolekülen mit ein;
-
natürliche oder künstlich erzeugte makromolekulare Stoffe, die bei der Herstellung modifizierter Makromoleküle verwendet werden, sofern die Monomere oder die zu deren Synthese notwendigen sonstigen Ausgangsstoffe nicht im Verzeichnis aufgeführt sind;
-
Stoffe, die zur Modifizierung bestehender natürlicher oder künstlich erzeugter makromolekularer Stoffe verwendet werden.


Die Verwendung folgender, nicht in den Verzeichnissen aufgeführter Stoffe ist zulässig:
1.
Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Aluminiums, Ammoniums, Calciums, Eisens, Magnesiums, Kaliums und Natriums der zulässigen Säuren, Phenole oder Alkohole. Jedoch erscheint die Bezeichnung "... Säure(n), Salze" in den Verzeichnissen, wenn die zugehörige(n) freie(n) Säure(n) nicht aufgeführt ist (sind);
2.
Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Zinks der zulässigen Säuren, Phenole oder Alkohole. Für diese Salze gilt ein spezifischer Gruppenmigrationsgrenzwert = 25 mg/kg (berechnet als Zink). Die Einschränkung für Zink gilt auch für:
a)
Stoffe, deren Bezeichnung "... Säure(n), Salze" enthält und die in den Verzeichnissen aufgeführt sind, sofern die zugehörige(n) freie(n) Säure(n) nicht aufgeführt ist (sind);
b)
Stoffe gemäß Abschnitt 6 Nr. 38.


Der Abschnitt umfasst nicht:
-
Reaktionszwischenprodukte;
-
Abbauprodukte;
-
Verunreinigungen in den verwendeten Stoffen;
-
Oligomere und natürliche oder synthetische Polymere sowie deren Mischungen, wenn die Monomere oder die zu ihrer Synthese benötigten Ausgangsstoffe im Verzeichnis aufgeführt sind;
-
Gemische der zugelassenen Stoffe.

Teil A

Verzeichnis der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind
PM/REF-Nr.CAS-Nr.BezeichnungBeschränkungen  
1234  
10030000514-10-3Abietinsäure  
10060000075-07-0AcetaldehydSML(T) = 6 mg/kg[2]
10090000064-19-7Essigsäure  
10120000108-05-4VinylacetatSML = 12 mg/kg 
10150000108-24-7Essigsäureanhydrid  
10210000074-86-2Acetylen  
10599/90A061788-89-4Dimere von ungesättigten Fettsäuren (C(tief)18), destilliertQMA(T) = 0,05 mg/6 qdm[27]
10599/91061788-89-4Dimere von ungesättigten Fettsäuren (C(tief)18), nicht destilliertQMA(T) = 0,05 mg/6 qdm[27]
10599/92A068783-41-5Dimere, von ungesättigten Fettsäuren (C(tief)18), hydriert, destilliertQMA(T) = 0,05 mg/6 qdm[27]
10599/93068783-41-5Dimere, von ungesättigten Fettsäuren (C(tief)18), hydriert, nicht destilliertQMA(T) = 0,05 mg/6 qdm[27]
     
10630000079-06-1AcrylamidSML = NN (NG = 0,01 mg/kg) 
10660015214-89-82-Acrylamido-2-methylpropan-sulfonsäureSML = 0,05 mg/kg 
10690000079-10-7AcrylsäureSML(T) = 6 mg/kg[36]
10750002495-35-4BenzylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
10780000141-32-2n-ButylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
10810002998-08-5sec-ButylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
10840001663-39-4tert-ButylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
11005012542-30-2DicyclopentenylacrylatQMA = 0,05 mg/6 qdm 
11245002156-97-0DodecylacrylatSML = 0,05 mg/kg[1]
11470000140-88-5EthylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
11500000103-11-72-EthylhexylacrylatSML = 0,05 mg/kg 
11510000818-61-1Hydroxyethylacrylat Siehe auch Ethylenglykolmonoacrylat  
11530000999-61-12-HydroxypropylacrylatQMA = 0,05 mg/6 qdm für die Summe von 2-Hydroxypropylacrylat und 2-Hydroxyisopropylacrylat 1) 
11590000106-63-8iso-ButylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
11680000689-12-3iso-PropylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
11710000096-33-3MethylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
11830000818-61-1EthylenglykolmonoacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
11890002499-59-4n-OctylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
11980000925-60-0PropylacrylatSML(T) = 6 mg/kg[36]
12100000107-13-1AcrylnitrilSML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
12130000124-04-9Adipinsäure  
12265004074-90-2DivinyladipatQM = 5 mg/kg in BG Nur zur Verwendung als Comonomer. 
12280002035-75-8Adipinsäureanhydrid  
12310-Albumin  
12340 Albumin, durch Formaldehyd koaguliert  
12375 Alkohole, aliphatische, einwertige, gesättigte, geradkettige, primäre (C(tief)4 - C(tief)22)  
12670002855-13-21-Amino-3-aminomethyl-3, 5,5-trimethylcyclohexanSML = 6 mg/kg 
12761000693-57-212-AminododecansäureSML = 0,05 mg/kg 
1276300141-43-52-AminoethanolSML = 0,05 mg/kg. Nicht zu verwenden in Polymeren in Kontakt mit Lebensmitteln, für die das Simulanzlösemittel D in der Richtlinie 85/572/EWG des Rates vom 19. Dezember 1985 über die Liste der Simulanzlösemittel für die Migrationsuntersuchungen von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 372 S. 14), festgesetzt ist und nur für indirekten Kontakt mit Lebensmitteln, hinter der PET-Schicht. 
1276584434-12-8Natrium-N-(2-aminoethyl)-betaalaninatSML = 0,05 mg/kg 
12786000919-30-23-AminopropyltriethoxysilanExtrahierbare Rückstände an 3-Aminopropyltriethoxysilan im Falle einer Verwendung für die reaktive Oberflächenbehandlung anorganischer Füllstoffe unter 3 mg/kg Füllstoff und SML = 0,05 mg/kg für die Oberflächenbehandlung von Materialien und Gegenständen 
12788002432-99-711-AminoundecansäureSML = 5 mg/kg 
12789007664-41-7Ammoniak  
12820000123-99-9Azelainsäure  
12970004196-95-6Azelainsäureanhydrid  
13000001477-55-01,3-BenzoldimethanaminSML = 0,05 mg/kg 
13060004422-95-11,3,5-BenzoltricarbonsäuretrichloridQMA = 0,05 mg/6 qdm (gemessen als 1,3,5-Benzoltricarbonsäure) 
1307500091-76-9BenzoguanaminSiehe "2,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazin" 
13090000065-85-0Benzoesäure  
13150000100-51-6Benzylalkohol  
13180000498-66-8Bicyclo(2.2.1)hept-2-en (=Norbornen)SML = 0,05 mg/kg 
13210001761-71-3Bis(4-aminocyclohexyl) -methanSML = 0,05 mg/kg 
13317132459-54-2N,N’-Bis(4-(ethoxycarbonyl)phenyl)-1,4,5,8-naphthalintetracarboxydiimidSML = 0,05 mg/kg. Reinheit > 98,1 Gew.-%. Nur als Comonomer (max. 4%) für Polyester (PET, PBT) zu verwenden 
13323000102-40-91,3-Bis(2-hydroxyethoxy)benzolSML = 0,05 mg/kg 
13326000111-46-6Bis(2-hydroxyethyl) etherSiehe "Diethylenglykol" 
13380000077-99-62,2-Bis(hydroxymethyl)-1-butanolSiehe "1,1,1-Trimethylolpropan" 
13390000105-08-81,4-Bis(hydroxymethyl) cyclohexan  
1339504767-03-72,2-Bis(hydroxymethyl) propionsäureQMA = 0,05 mg/6 qdm 
13480000080-05-72,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propanSML (T) = 0,6 mg/kg. Darf nicht zur Herstellung von Trinkflaschen aus Kunststoff verwendet werden, die für Säuglinge bestimmt sind. Als Säuglinge gelten Kinder unter zwölf Monaten.[28]
13510001675-54-32,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan-bis (2,3-epoxypropyl)- ether (= BADGE)Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1895/2005 
13530038103-06-92,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan-bis (phthalsäureanhydrid)SML = 0,05 mg/kg 
13550000110-98-5Bis(hydroxypropyl)etherSiehe "Dipropylenglykol" 
13560005124-30-1Bis(4-isocyanatocyclohexyl)-methanSiehe "Dicyclohexylmethan- 4,4'-diisocyanat" 
13600047465-97-43,3-Bis(3-methyl-4-hydroxy-phenyl)-2-indolinonSML = 1,8 mg/kg 
13607000080-05-7Bisphenol ASiehe "2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan" 
1361001675-54-3Bisphenol A-bis(2,3-epoxypropyl)etherSiehe "2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan-bis(2,3-epoxypropyl)ether" 
13614038103-06-9Bisphenol A-bis(phthalsäureanhydrid)Siehe "2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propanbis(phthalsäureanhydrid)" 
1361700080-09-1Bisphenol SSiehe "4,4'-Dihydroxyphenylsulfon" 
1362010043-35-3BorsäureSML(T) = 6 mg/kg
(berechnet als Bor) 1)
[23]
13630000106-99-0ButadienQM = 1 mg/kg in BG oder SML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
13690000107-88-01,3-Butandiol  
1372000110-63-41,4-ButandiolSML(T) = 5 mg/kg[24]
13780002425-79-81,4-Butandiol-bis (2,3-epoxypropyl)-etherQM = 1 mg/kg in BG (berechnet als Epoxy, Molgewicht = 43) 
1381000505-65-71,4-ButandiolformalQMA = 0,05 mg/6 qdm 
13840000071-36-31-Butanol  
13870000106-98-91-Buten  
13900000107-01-72-Buten  
1393200598-32-33-Buten-2-olQMA = NN (NG = 0,02 mg/6 qdm) Nur zur Verwendung als für die Herstellung von polymeren Additiven. 
14020000098-54-44-tert-ButylphenolSML = 0,05 mg/kg 
14110000123-72-8Butyraldehyd  
14140000107-92-6Buttersäure  
14170000106-31-0Buttersäureanhydrid  
14200000105-60-2CaprolactamSML(T) = 15 mg/kg[5]
14230002123-24-2Caprolactam, NatriumsalzSML(T) = 15 mg/kg
(berechnet als Caprolactam)
[5]
14260000502-44-3CaprolactonSML = 0,05 mg/kg (berechnet als Summe aus Caprolacton und 6-Hydroxyhexansäure) 
14320000124-07-2Caprylsäure  
14350000630-08-0Kohlenmonoxid  
14380000075-44-5CarbonylchloridQM = 1 mg/kg in BG 
14411008001-79-4Rizinusöl  
14500009004-34-6Cellulose  
14530007782-50-5Chlor  
14570000106-89-81-Chlor-2,3-epoxypropanSiehe "Epichlorhydrin" 
146270000117-21-53-Chlor-phthalsäureanhydridSML = 0,05 mg/kg (berechnet als 3-Chlorphthalsäure) 
146280000118-45-64-Chlor-phthalsäureanhydridSML = 0,05 mg/kg (berechnet als 4-Chlorphthalsäure) 
14650000079-38-9ChlortrifluorethylenQMA = 0,5 mg/6 qdm 
14680000077-92-9Citronensäure  
14710000108-39-4m-Kresol  
14740000095-48-7o-Kresol  
14770000106-44-5p-Kresol  
14800003724-65-0CrotonsäureQMA(T) = 0,05 mg/6 qdm[33]
14841000599-64-44-CumylphenolSML = 0,05 mg/kg 
148760001076-97-7Cyclohexan-1,4-dicarbonsäureSML = 5 mg/kg. Nur zur Herstellung von Polyestern zu verwenden. 
14880000105-08-81,4-CyclohexandimethanolSiehe "1,4-Bis(hydroxymethyl)cyclohexan" 
14950003173-53-3CyclohexylisocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG (berechnet als NCO)[26]
1503000931-88-4CyclooctenSML = 0,05 mg/kg Nur für Polymere in Kontakt mit Lebensmitteln, für die das Simulanzlösemittel A in der Richtlinie 85/572/EWG festgesetzt ist. 
15070001647-16-11,9-DecadienSML = 0,05 mg/kg 
15095000334-48-5Decansäure  
15100000112-30-11-Decanol  
15130000872-05-91-DecenSML = 0,05 mg/kg 
15250000110-60-11,4-Diaminobutan  
15267000080-08-04,4'-DiaminodiphenylsulfonSML = 5 mg/kg 
15272000107-15-31,2-DiaminoethanSiehe "Ethylendiamin" 
15274000124-09-41,6-DiaminohexanSiehe "Hexamethylendiamin" 
1531000091-76-92,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazinQMA = 5 mg/6 qdm 
15404000652-67-51,4:3,6-DianhydrosorbitolSML = 5 mg/kg. Nur zu verwenden als Comonomer in Polyethylenisosorbidterephthalat. 
15565000106-46-71,4-DichlorbenzolSML = 12 mg/kg 
1561000080-07-94,4'-DichlorodiphenylsulfonSML = 0,05 mg/kg 
15700005124-30-1Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
15760000111-46-6DiethylenglykolSML(T) = 30 mg/kg[3]
15790000111-40-0DiethylentriaminSML = 5 mg/kg 
15820000345-92-64,4'-DifluorbenzophenonSML = 0,05 mg/kg 
15880000120-80-91,2-DihydroxybenzolSML = 6 mg/kg 
15910000108-46-31,3-DihydroxybenzolSML = 2,4 mg/kg 
15940000123-31-91,4-DihydroxybenzolSML = 0,6 mg/kg 
15970000611-99-44,4'-DihydroxybenzophenonSML = 6 mg/kg[15]
16000000092-88-64,4'-DihydroxybiphenylSML = 6 mg/kg 
1609000080-09-14,4'-DihydroxydiphenylsulfonSML = 0,05 mg/kg 
16150000108-01-0DimethylaminoethanolSML = 18 mg/kg 
16210006864-37-53,3'-Dimethyl-4,4'-diaminodicyclohexylmethanSML = 0,05 mg/kg
Nur in Polyamiden zu verwenden
[32]
16240000091-97-43,3'-Dimethyl-4,4'-di-isocyanatobiphenylQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
16360000576-26-12,6-DimethylphenolSML = 0,05 mg/kg 
1639000126-30-72,2-Dimethyl-1,3-propandiolSML = 0,05 mg/kg 
16450000646-06-01,3-DioxolanSML = 5 mg/kg 
16480000126-58-9Dipentaerythrit  
16540000102-09-0DiphenylcarbonatSML = 0,05 mg/kg 
16570004128-73-8Diphenylether-4,4'-di-isocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
16600005873-54-1Diphenylmethan-2,4'- di-isocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
16630000101-68-8Diphenylmethan-4,4'- di-isocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
1665000127-63-9DiphenylsulfonSML(T) = 3 mg/kg[25]
16660000110-98-5Dipropylenglykol  
1669001321-74-0DivinylbenzolQMA = 0,01 mg/6 qdm oder SML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen für die Summe aus Divinylbenzol und Ethylvinylbenzol; entsprechend den Spezifikationen in Anlage 3 Abschnitt 5) 1) Einhaltung dieser Beschränkung verpflichtend ab 1. März 2003 
16694013811-50-2N,N'-Divinyl-2-imidazolidinonQM = 5 mg/kg in BG 
1669700693-23-2n-Dodecandisäure  
16704000112-41-41-DodecenSML = 0,05 mg/kg 
16750000106-89-8EpichlorhydrinQM = 1 mg/kg in BG 
16780000064-17-5Ethanol  
16950000074-85-1Ethylen  
16955000096-49-1EthylencarbonatRückstandsgehalt = 5 mg/kg Hydrogel bei einem Verhältnis von höchstens 10 g Hydrogel zu 1 kg Lebensmittel. Das Hydrolysat enthält Ethylenglycol mit einem SML = 30 mg/kg 
16960000107-15-3EthylendiaminSML = 12 mg/kg 
16990000107-21-1EthylenglykolSML(T) = 30 mg/kg[3]
17005000151-56-4EthyleniminSML = NN (NG = 0,01 mg/kg) 
17020000075-21-8EthylenoxidQM = 1 mg/kg in BG 
17050000104-76-72-Ethyl-1-hexanolSML = 30 mg/kg 
17110016219-75-35-Ethylidenbicylclo-(2.2.1)-hept-2-enQMA = 0,05 mg/6 qdm Das Verhältnis von Oberfläche zu Lebensmittelmenge muss weniger als 2 qdm/kg betragen 
17160000097-53-0EugenolSML = NN (NG = 0,02 mg/kg Analysentoleranz inbegriffen) 
17170061788-47-4Kokosfettsäuren  
17200068308-53-2Sojafettsäuren  
17230061790-12-3Tallölfettsäuren  
17260000050-00-0FormaldehydSML = 15 mg/kg[22]
17290000110-17-8Fumarsäure  
17530000050-99-7Glucose  
18010000110-94-1Glutarsäure  
18070000108-55-4Glutarsäureanhydrid  
18100000056-81-5Glycerin  
181170000079-14-1GlycolsäureNur für indirekten Kontakt mit Lebensmitteln hinter einer PET-Schicht. 
18220068564-88-5N-HeptylaminoundecansäureSML = 0,05 mg/kg[1]
18250000115-28-6HexachlorendomethylentetrahydrophthalsäureSML = NN (NG = 0,01 mg/kg) 
18280000115-27-5Hexachlorendomethylen-SML = NN 
  tetrahydrophthal-(NG = 0,01 mg/kg) 
  säureanhydrid  
18310036653-82-41-Hexadecanol  
18430000116-15-4HexafluorpropylenSML = NN (NG = 0,01 mg/kg) 
18460000124-09-4HexamethylendiaminSML = 2,4 mg/kg 
18640000822-06-0Hexamethylen-diisocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
18670000100-97-0HexamethylentetraminSML(T) = 15 mg/kg
(berechnet als Formaldehyd)
[22]
18700000629-11-81,6-HexandiolSML = 0,05 mg/kg 
18820000592-41-61-HexenSML = 3 mg/kg 
18867000123-31-9HydrochinonSiehe "1,4-Dihydroxybenzol" 
18880000099-96-7p-Hydroxybenzoesäure  
18896001679-51-24-(Hydroxymethyl)-1-cyclohexenSML = 0,05 mg/kg 
1889716712-64-46-Hydroxy-2-naphtalincarbonsäureSML = 0,05 mg/kg 
1889800103-90-2N-(4-Hydroxyphenyl) acetamidSML = 0,05 mg/kg 
19000000115-11-7iso-Buten  
19060000109-53-5IsobutylvinyletherQM = 5 mg/kg in BG 
1911004098-71-91-Isocyanato-3-iso-cyanatomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexanQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
19150000121-91-5IsophthalsäureSML (T) = 5 mg/kg [43] 
19180000099-63-8IsophthalsäuredichloridSML (T) = 5 mg/kg [43] (berechnet als Isophthalsäure) 
19210001459-93-4Dimethyl-iso-phthalatSML = 0,05 mg/kg 
19243000078-79-5IsoprenSiehe "2-Methyl-1,3-butadien" 
19270000097-65-4Itaconsäure  
19460000050-21-5Milchsäure  
19470000143-07-7Laurinsäure  
19480002146-71-6Vinyllaurat  
19490000947-04-6LaurolactamSML = 5 mg/kg 
19510011132-73-3Lignocellulose  
19540000110-16-7MaleinsäureSML(T) = 30 mg/kg[4]
19960000108-31-6MaleinsäureanhydridSML(T) = 30 mg/kg
(berechnet als Maleinsäure)
[4]
199650006915-15-7ApfelsäureNur als Comonomer in aliphatischen Polyestern bis zu einem maximalen Stoffmengenanteil von 1 % zu verwenden. 
19975000108-78-1MelaminSiehe "2,4,6-Triamino-1,3,5-triazin" 
19990000079-39-0MethacrylamidSML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
20020000079-41-4MethacrylsäureSML(T) = 6 mg/kg[37]
20050000096-05-9AllylmethacrylatSML = 0,05 mg/kg 
20080002495-37-6BenzylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
20110000097-88-1ButylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
20140002998-18-7sec-ButylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
20170000585-07-9tert-ButylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
2026000101-43-9CyclohexylmethacrylatSML = 0,05 mg/kg 
20410002082-81-71,4-ButandiolmethacrylatSML = 0,05 mg/kg 
20440000097-90-5EthylenglykoldimethacrylatSML = 0,05 mg/kg 
20530002867-47-22-(Dimethylamino)-ethyl-methacrylatSML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
20590000106-91-22,3-EpoxypropylmethacrylatQMA = 0,02 mg/6 qdm 
20890000097-63-2EthylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
21010000097-86-9iso-ButylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
21100004655-34-9iso-PropylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
21130000080-62-6MethylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
21190000868-77-9EthylenglykolmonomethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
21280002177-70-0PhenylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
21340002210-28-8PropylmethacrylatSML(T) = 6 mg/kg[37]
21370010595-80-92-SulfoethylmethacrylatQMA = ND (DL = 0,02 mg/6 qdm) 
21400054276-35-6SulfopropylmethacrylatQMA = 0,05 mg/ 6 qdm 
21460000760-93-0MethacrylsäureanhydridSML(T) = 6 mg/kg[37]
21490000126-98-7MethacrylnitrilSML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
214980002530-85-0[3-(Methacryloxy)propyl]tri-methoxysilanSML = 0,05 mg/kg. Nur als Mittel zur Oberflächenbehandlung bei anorganischen Füllstoffen zu verwenden. 
21520001561-92-8NatriummethallylsulfonatSML = 5 mg/kg 
21550000067-56-1Methanol  
2164000078-79-52-Methyl-1,3-butadienQM = 1 mg/kg in BG oder SML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
21730000563-45-13-Methyl-1-butenQMA = 0,006 mg/6 qdm nur zur Verwendung in Polypropylen 
21765106246-33-74,4'-Methylenbis(3-chlor-2,6-diethylanilin)QMA = 0,05 mg/6 qdm 
21821000505-65-71,4-(Methylendioxy)-butanSiehe "1,4-Butandiol-formal" 
21940000924-42-5N-MethylolacrylamidSML = NN (NG = 0,01 mg/kg) 
21970000923-02-4N-MethylolmethacrylamidSML = 0,05 mg/kg 
22150000691-37-24-Methyl-1-pentenSML = 0,05 mg/kg 
22210000098-83-9alpha-MethylstyrolSML = 0,05 mg/kg 
22331025513-64-8Mischung von (35-45% M/M) 1,6-Diamino-2,2,4-trimethylhexan und (55-65% M/M) 1,6-Di-amino-2,4,4-trimethylhexanQMA = 5 mg/6 qdm 
22332-Mischung aus (40 Gew.-%)2,2,4-Trimethylhexan-1,6-di-isocyanat und (60 Gew.-%)2,4,4-Trimethylhexan-1,6-di-isocyanatQM(T) = 1 mg/kg
(berechnet als NCO)
[26]
22350000544-63-8Myristinsäure  
22360001141-38-42,6-NaphthalindicarbonsäureSML = 5 mg/kg 
22390000840-65-3Dimethylnaphthalin-2,6-di-carboxylatSML = 0,05 mg/kg 
22420003173-72-61,5-Naphthalin-di-isocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
22437000126-30-7NeopentylglykolSiehe "2,2-Dimethyl-1,3-propandiol" 
22450009004-70-0Nitrocellulose  
22480000143-08-81-Nonanol  
22550000498-66-8Norbornensiehe "Bicyclo (2.2.1) hept-2-en" 
22570000112-96-9OctadecylisocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
22600000111-87-51-Octanol  
22660000111-66-01-OctenSML = 15 mg/kg 
22763000112-80-1Ölsäure  
22775000144-62-7OxalsäureSML(T) = 6 mg/kg[29]
2277807456-68-04,4'-Oxybis(benzolsulfonyl azid)QMA = 0,05 mg/6 qdm 
22780000057-10-3Palmitinsäure  
22840000115-77-5Pentaerythrit  
22870000071-41-01-Pentanol  
22900000109-67-11-PentenSML = 5 mg/kg 
22932001187-93-5PerfluoromethylperfluorovinyletherSML = 0,05 mg/kg. Nur bei Antihaftbeschichtungen zu verwenden 
22937001623-05-8Perfluorpropyl-SML = 0,05 mg/kg 
  perfluorvinyl-ether  
22960000108-95-2Phenol  
23050000108-45-21,3-PhenylendiaminSML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
23070000102-39-6(1,3-Phenylendioxy) diessigsäureQMA = 0,05 mg/ 6 qdm 
23155000075-44-5PhosgenSiehe "Carbonylchlorid" 
23170007664-38-2Phosphorsäure  
23175000122-52-1TriethylphosphitQM = NN (NG = 1 mg/kg in BG) 
23187 PhthalsäureSiehe "Terephthalsäure" 
23200000088-99-3o-Phthalsäure  
23230000131-17-9DiallylphthalatSML = NN (NG = 0,01 mg/kg) 
23380000085-44-9Phthalsäureanhydrid  
23470000080-56-8alpha-Pinen  
23500000127-91-3beta-Pinen  
23547009016-00-6Polydimethylsiloxan1) 
 063148-62-9(MG>6800)  
23590025322-68-3Polyethylenglykol  
23651025322-69-4Polypropylenglykol  
23740000057-55-61,2-Propandiol  
23770000504-63-21,3-PropandiolSML = 0,05 mg/kg 
23800000071-23-81-Propanol  
23830000067-63-02-Propanol  
23860000123-38-6Propionaldehyd  
23890000079-09-4Propionsäure  
23920000105-38-4VinylpropionatSML(T) = 6 mg/kg
(berechnet als Acetaldehyd)
[2]
23950000123-62-6Propionsäureanhydrid  
23980000115-07-1Propylen  
24010000075-56-9PropylenoxidQM = 1 mg/kg in BG 
24051000120-80-9PyrocatecholSiehe "1,2-Dihydroxy-benzol" 
24057000089-32-7PyromellitsäureanhydridSML = 0,05 mg/kg (berechnet als Pyromellitsäure) 
24070073138-82-6Harzsäuren  
24072000108-46-3ResorcinSiehe "1,3-Dihydroxybenzol" 
24073000101-90-6Resorcinol-diglycidyletherQMA = 0,005 mg/6 qdm. Nicht zu verwenden in Polymeren in Kontakt mit Lebensmitteln, für die das Simulanzlösemittel D in der Richtlinie 85/572/EWG festgesetzt ist und nur für indirekten Kontakt mit Lebensmitteln, hinter der PET-Schicht. 
24100008050-09-7Kolophonium  
24130008050-09-7Kolophoniumharz  
  Siehe auch Kolophonium  
24160008052-10-6Tallölharz  
24190008050-09-7BaumharzSiehe "Kolophonium" (Ref.-Nr. 24100) 
24250009006-04-6Naturkautschuk  
24270000069-72-7Salicylsäure  
24280000111-20-6Sebacinsäure  
24430002561-88-8Sebacinsäureanhydrid  
24475001313-82-2Natriumsulfid  
24490000050-70-4Sorbit  
24520008001-22-7Sojaöl  
24540009005-25-8Lebensmittelstärke  
24550000057-11-4Stearinsäure  
24610000100-42-5Styrol  
24760026914-43-2StyrolsulfonsäureSML = 0,05 mg/kg 
24820000110-15-6Bernsteinsäure  
24850000108-30-5Bernsteinsäureanhydrid  
24880000057-50-1Saccharose  
24886046728-75-05-Sulfoisophthalsäure, MonolithiumsalzSML = 5 mg/kg und für Lithium SML(T) = 0,6 mg/kg [8] (berechnet als Lithium) 
24887006362-79-45-Sulfoisophthalsäure, MononatriumsalzSML = 5 mg/kg 
24888003965-55-7Dimethyl-5-sulfoisophthalat, MononatriumsalzSML = 0,05 mg/kg 
24903068425-17-2Sirupe, hydrolysierte Stärke, hydriert1) 
24910000100-21-0TerephthalsäureSML = 7,5 mg/kg 
24940000100-20-9TerephthalsäuredichloridSML(T) = 7,5 mg/kg (berechnet als Terephthalsäure) 
24970000120-61-6Dimethylterephthalat  
25080001120-36-11-TetradecenSML = 0,05 mg/kg 
25090000112-60-7Tetraethylenglykol  
25120000116-14-3TetrafluorethylenSML = 0,05 mg/kg 
25150000109-99-9TetrahydrofuranSML = 0,6 mg/kg 
25180000102-60-3N,N,N',N'-Tetrakis(2-hydroxy-propyl)-ethylendiamin  
25210000584-84-92,4-Toluol-di-isocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
25240000091-08-72,6-Toluol-di-isocyanatQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
25270026747-90-02,4-Toluol-di-isocyanat, DimerQM(T) = 1 mg/kg in BG
(berechnet als NCO)
[26]
25360-2,3-Epoxypropyltrialkyl (C(tief)5-C(tief)15)-acetatQM = 1 mg/kg in BG (berechnet als Epoxy, Molgewicht = 43) 
25380-Vinyl-trialkyl (C(tief)7-C(tief)17) acetat(=Vinylversatat)QMA = 0,05 g/6 qdm 
25385000102-70-5Triallylamin1) 
25420000108-78-12,4,6-Triamino-1,3,5-triazinSML = 30 mg/kg 
25450026896-48-0TricyclodecandimethanolSML = 0,05 mg/kg 
25510000112-27-6Triethylenglykol  
25540000528-44-9TrimellithsäureSML(T) = 5 mg/kg[35]
25550000552-30-7TrimellithsäureanhydridSML(T) = 5 mg/kg
(berechnet als Trimellithsäure)
[35]
25600000077-99-61,1,1-TrimethylolpropanSML = 6 mg/kg 
2584003290-92-41,1,1-Trimethylolpropantrimethacrylat--SML = 0,05 mg/kg 
25900000110-88-3TrioxanSML = 5 mg/kg 
25910024800-44-0Tripropylenglykol  
25927027955-94-81,1,1-Tris(4-hydroxyphenyl)-ethanQM = 0,5 mg/kg in BG Nur zur Verwendung in Polycarbonaten. 
25960000057-13-6Harnstoff  
26050000075-01-4VinylchloridSiehe Anlage 5 Nr. 1 und Anlage 6 Nr. 1 
26110000075-35-4VinylidenchloridQM = 5 mg/kg in BG oder SML = NN; (NG = 0,05 mg/kg) 
26140000075-38-7VinylidenfluoridSML = 5 mg/kg 
26155001072-63-51-VinylimidazolQM = 5 mg/kg in BG 
26170003195-78-6N-Vinyl-N-methylacetamidQM = 2 mg/kg in BG 
26305000078-08-0VinyltriethoxysilanSML = 0,05 mg/kg. Nur zu verwenden als Oberflächenbehandlungsmittel. 
26320002768-02-7VinyltrimethoxysilanQM = 5 mg/kg in BG 
26360007732-18-5Wasser1) 
1)
Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5 und bei Angaben von Ziffern in eckigen Klammern die Anmerkungen in Abschnitt 6.
Teil B
Verzeichnis
der Monomere und sonstigen Ausgangsstoffe, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind und die zunächst nur bis zum 31. Dezember 2004 verwendet werden dürfen

PM/REF-Nr.CAS-Nr.BezeichnungBeschränkungen
1234
1305000528-44-91,2,4-BenzoltricarbonsäureSiehe "Trimellitsäure"
1573000077-73-6Dicyclopentadien 
1837000592-45-01,4-Hexadien 
2623000088-12-0Vinylpyrrolidon 


Abschnitt 2
Additive
(zu § 4 Abs. 3 und 3a, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1)


Der Abschnitt umfasst:
-
Stoffe, die bei der Herstellung von Kunststoffen zugesetzt werden, um eine technische Wirkung im Enderzeugnis zu erzielen, einschließlich "polymere Additive". "Polymere Additive" sind Polymere und/oder Präpolymere und/oder Oligomere, die Kunststoffen zugesetzt werden, um eine technische Wirkung zu erzielen und die nur zusammen mit anderen Polymeren als Hauptstrukturbestandteil des Endprodukts verwendet werden können. "Polymere Additive" sind auch solche Stoffe, die dem Medium hinzugefügt werden, in dem die Polymerisation erfolgt. Diese Stoffe sind dazu bestimmt, im Enderzeugnis vorhanden zu sein;
-
Stoffe, die verwendet werden, um ein geeignetes Medium zu bilden, in dem die Polymerisation erfolgt (Polymerisationshilfsmittel).


Die Verwendung folgender, nicht in den Verzeichnissen aufgeführter Stoffe ist zulässig:
1.
Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Aluminiums, Ammoniums, Calciums, Eisens, Magnesiums, Kaliums und Natriums der zulässigen Säuren, Phenole oder Alkohole. Jedoch erscheint die Bezeichnung "... Säure(n), Salze" in den Verzeichnissen, wenn die zugehörige(n) freie(n) Säure(n) nicht aufgeführt ist (sind);
2.
Salze, wobei Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen sind, des Zinks der zulässigen Säuren, Phenole oder Alkohole. Für diese Salze gilt ein spezifischer Gruppenmigrationsgrenzwert = 25 mg/kg (berechnet als Zink). Die Einschränkung für Zink gilt auch für:
a)
Stoffe, deren Bezeichnung "... Säure(n), Salze" enthält und die in den Verzeichnissen aufgeführt sind, sofern die zugehörige(n) freie(n) Säure(n) nicht aufgeführt ist (sind);
b)
Stoffe gemäß Abschnitt 6 Nr. 38.


Der Abschnitt umfasst nicht:
-
Reaktionszwischenprodukte;
-
Abbauprodukte;
-
Verunreinigungen in den verwendeten Stoffen;
-
Stoffe, die die Bildung von Polymeren direkt beeinflussen;
-
Gemische der zugelassenen Stoffe;
-
Additive, die nur zur Herstellung verwendet werden von
-
Oberflächenbeschichtungen aus flüssigen, pulverförmigen oder dispergierten Harzen der Polymeren wie Lacken, Anstrichfarben,
-
Epoxyharzen,
-
Klebstoffen und Haftvermittlern,
-
Druckfarben;
-
Farbstoffe;
-
Lösungsmittel.


Teil A

Verzeichnis der Additive, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind

PM/REF-Nr.CAS-Nr.BezeichnungBeschränkungen
1234
30000000064-19-7Essigsäure  
30045000123-86-4Butylacetat  
30080004180-12-5KupferacetatSML(T) = 5 mg/kg
(berechnet als Kupfer)
[7]
30140000141-78-6Ethylacetat  
30280000108-24-7Essigsäureanhydrid  
30295000067-64-1Aceton  
30370-Acetylessigsäure, Salze  
30401Mono- und Diglyceride von Fettsäuren, acetyliert  
30607Aliphatische lineare C2-C24-Monocarbonsäuren aus natürlichen Ölen und Fetten, LithiumsalzSML(T) = 0,6 mg/kg (berechnet als Lithium)[8] 
30610-Monocarbonsäuren, C(tief)2-C(tief)24, aliphatische, geradkettige, aus natürlichen Fetten und Ölen, und deren Mono-, Di- und Triglycerinester (verzweigte Fettsäuren in natürlich vorkommenden Mengen sind eingeschlossen)  
30612-Monocarbonsäuren, C(tief)2-C(tief)24, aliphatische, geradkettige, synthetische, und deren Mono-, Di- und Triglycerinester  
30960-Ester von aliphatischen Monocarbonsäuren (C(tief)6-C(tief)22) mit Polyglycerin  
31328-Fettsäuren aus essbaren tierischen oder pflanzlichen Fetten und Ölen  
31530123968-25-22,4-Di-tert-pentyl-6-(1-(3,5-di-tert-pentyl-2-hydroxyphenyl)-ethyl)-phenylacryl atSML = 5 mg/kg 
31542174254-23-0Methylacrylat, Telomer mit 1-Dodecanethiol, C(tief)16-C(tief)18-AlkylesterQM = 0,5% Gew.-% im Endprodukt 
31730000124-04-9Adipinsäure  
331050146340-15-0Sekundäre Alkohole, C12-C14, beta-(2-hydroxyethoxy), ethoxyliertSML = 5 mg/kg [44] 
33120-Alkohole, aliphatische, einwertige, gesättigte, geradkettige, primäre (C(tief)4-C(tief)24)  
33350009005-32-7Alginsäure  
335350152261-33-1Alpha-Alkene (C20-C24), Copolymer mit Maleinsäureanhydrid, Reaktionsprodukt mit 4-Amino-2,2,6,6-tetramethyl-piperidinNicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Simulanzlösemittel D festgelegt ist. Nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit alkoholischen Lebensmitteln in Berührung kommen. 
33801-n-Alkyl(C(tief)10-C(tief)13)-benzolsulfonsäureSML = 30 mg/kg 
34240 Ester von Alkyl (C(tief)10-C(tief)20)-sulfonsäure mit PhenolenSML = 6 mg/kg Verwendung nur bis zum 1. Januar 2002 
34281-Alkyl(C(tief)8-C(tief)22) schwefelsäuren, geradkettige, primäre, mit geradzahliger Kohlenstoffkette  
34475-Aluminium-Calciumhydroxyphosphit, Hydrat  
34480-Aluminiumfasern, -flocken und -pulver  
34560021645-51-2Aluminiumhydroxid  
34690011097-59-9Aluminium-Magnesiumhydroxycarbonat  
34720001344-28-1Aluminiumoxid  
34850143925-92-2Bis(hydriertes Talg-Alkyl)amin, oxidiertNur zur Verwendung
a)
in Polyolefinen, QM = 0,1% (M/M) jedoch nicht in LDPE bei Berührung mit Lebensmitteln, für die die Richtlinie 85/572/EWG einen Reduktionsfaktor RF < 3 festlegt,
b)
in PET, QM = 0,25% (M/M) bei Berührung mit anderen Lebensmitteln als solchen, bei denen das Simulanzlösemittel D gemäß der Richtlinie 85/572/EWG festgelegt ist
 
34895000088-68-62-AminobenzamidSML = 0,05 mg/kg Nur zur Verwendung für PET für Wasser und Getränke 
35120013560-49-1Diester von 3-Aminocrotonsäure mit Thiobis-(2-hydroxy-ethyl)ether  
3516006642-31-56-Amino-1,3-dimethyluracilSML = 5 mg/kg 
3517000141-43-52-AminoethanolSML = 0,05 mg/kg. Nicht zu verwenden in Polymeren in Kontakt mit Lebensmitteln, für die das Simulanzlösemittel D in der Richtlinie 85/572/EWG festgesetzt ist und nur für indirekten Kontakt mit Lebensmitteln, hinter der PET-Schicht. 
3528400111-41-1N-(2-Aminoethyl) ethanolaminSML = 0,05 mg/kg. Nicht zu verwenden in Polymeren in Kontakt mit Lebensmitteln, für die das Simulanzlösemittel D in der Richtlinie 85/572/EWG festgesetzt ist und nur für indirekten Kontakt mit Lebensmitteln, hinter der PET-Schicht. 
35320007664-41-7Ammoniak  
35440012124-97-9Ammoniumbromid  
35600001336-21-6Ammoniumhydroxid  
35840000506-30-9Arachinsäure  
35845007771-44-0Arachidonsäure  
36000000050-81-7Ascorbinsäure  
36080000137-66-6Ascorbylpalmitat  
36160010605-09-1Ascorbylstearat  
36640000123-77-3AzodicarbonamidNur zur Verwendung als Treibmittel. Verwendung verboten ab 2. August 2005. 
3684012007-55-5BariumtetraboratSML(T) = 1 mg/kg,
berechnet als Barium 1)
[12]
   und
SML(T) = 6 mg/kg
(berechnet als Bor)
[23]
36880008012-89-3Bienenwachs  
36960003061-75-4Behenamid  
37040000112-85-6Behensäure  
37280001302-78-9Bentonit  
37360000100-52-7Benzaldehyd  [9]
37600000065-85-0Benzoesäure  
37680000136-60-7Butylbenzoat  
37840000093-89-0Ethylbenzoat  
38080000093-58-3Methylbenzoat  
38160002315-68-6Propylbenzoat  
38510136504-96-61,2-Bis(3-aminopropyl)-ethyl-endiamin, Polymer mit N-Butyl-2,2,6,6-tetra-methyl-4-piperidinamin und 2,4,6-Trichlor-1,3, 5-triazinSML = 5 mg/kg 
38515001533-45-54,4'-Bis(2-benzoxazolyl)-stilbenSML = 0,05 mg/kg 9)[1]
385500882073-43-0Bis(4-propylbenzyliden)pro-pylsorbitolSML = 5 mg/kg (einschließlich der Summe der Hydrolyseprodukte) 
38810080693-00-1Bis(2,6-di-tert-butyl-4-methylphenyl) pentaerythritoldiphosphitSML = 5 mg/kg (Summe von Phosphit und Phosphat) 
38840154862-43-8Bis(2,4-dicumylphenyl) pentaerythritoldiphosphitSML = 5 mg/kg (Summe aus dem Stoff selbst, seiner oxidierten Form (Bis(2,4- dicumylphenyl)-pentaerythritolphosphat) und seinem Hydrolyseprodukt (2,4-Dicumylphenol)) 
38875002162-74-5Bis(2,6-diisopropylphenyl)-
carbodiimid
SML = 0,05 mg/kg. Nur zur
Verwendung hinter einer
PET-Schicht.
 
38879135861-56-2Bis(3,4-dimethylbenzyliden)- sorbit  
38885002725-22-62,4-Bis(2,4-dimethylphenyl)-6-(2-hydroxy-4-n-octyloxyphenyl)-.1,3,5-Triazin benzyliden)-sorbitSML = 0,05 mg/kg. Nur für wässrige Lebensmittel 
38950079072-96-1Bis(4-ethylbenzyliden)-sorbit  
39200006200-40-4Bis(2-hydroxyethyl)-2 -hydroxypropyl-3-(dodecyloxy)-methyl-ammoniumchloridSML = 1,8 mg/kg 
39680000080-05-72,2-Bis(4-hydroxy-phenyl)propanSML(T) = 0,6 mg/kg[28]
39815182121-12-69,9-Bis(methoxy-methyl)-fluorenSML = 0,05 mg/kg 
39890087826-41-3
069158-41-4
054686-97-4
081541-12-0
Bis(methylbenzyliden)-sorbit  
39925129228-21-33,3-Bis(methoxymethyl) -2,5-dimethylhexanSML = 0,05 mg/kg 
4012068951-50-8Bis(polyethylenglykol)-hydroxymethylphosphonatSML = 0,6 mg/kg 
401550124172-53-8N,N'-bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-N,N'-diformyl-hexamethylendiaminSML = 0,05 mg/kg [1] [44] 
4032010043-35-3BorsäureSML(T) = 6 mg/kg
(berechnet als Bor) 1)
[23]
40400010043-11-5Bornitrid  
40570000106-97-8Butan  
4058000110-63-41,4-ButandiolSML(T) = 5 mg/kg[24]
41040005743-36-2Calciumbutyrat  
4112010043-52-4Calciumchlorid  
41280001305-62-0Calciumhydroxid  
41520001305-78-8Calciumoxid  
41600012004-14-7
037293-22-4
Calciumsulphoaluminat  
41680000076-22-2Kampfer [9]
41760008006-44-8Candelillawachs  
4184000105-60-2CaprolactamSML(T) = 15 mg/kg[5]
41960000124-07-2Caprylsäure  
42080001333-86-4Ruß1) 
42160000124-38-9Kohlendioxid  
42320007492-68-4KupfercarbonatSML(T) = 5 mg/kg
(berechnet als Kupfer)
[7]
42500-Kohlensäure, Salze  
42640009000-11-7Carboxymethylcellulose  
42720008015-86-9Carnaubawachs  
42800009000-71-9Casein  
42880008001-79-4Rizinusöl  
42960064147-40-6Rizinusöl, dehydriertes  
43200-Rizinusöl, Mono- und Diglyceride  
43280009004-34-6Cellulose  
43300009004-36-8Cellulose-acetobutyrat  
43360068442-85-3Cellulose, regenerierte  
43440008001-75-0Ceresin  
43480064365-11-3Aktivkohle1) 
43515-Cholinesterchloride von KokosfettsäurenQMA = 0,9 mg/6 qdm 
44160000077-92-9Citronensäure  
44640000077-93-0Triethylcitrat  
45195007787-70-4KupferbromidSML(T) = 5 mg/kg
(berechnet als Kupfer)
[7]
45200001335-23-5KupferjodidSML(T) = 5 mg/kg [7]
(berechnet als Kupfer)
und
SML = 1 mg/kg [11]
(berechnet als Jod)
 
45280-Baumwollfasern  
45450068610-51-5p-Kresol-Dicyclopen- tadien-Isobutylen, CopolymerSML = 5 mg/kg 
45560014464-46-1Cristobalit  
45600003724-65-0CrotonsäureQMA(T) = 0,05 mg/6 qdm[33]
45640005232-99-52-Cyano-3,3-diphenylethylacrylatSML = 0,05 mg/kg 
45703491589-22-1cis-1,2-Cyclohexandicarbon-
säure, Calciumsalz
SML = 5 mg/kg 
45705166412-78-81,2-Cyclohexan-dicarbonsäure, Diisononylester  
45760000108-91-8Cyclohexylamin  
45920009000-16-2Dammar  
45940000334-48-5n-Decansäure  
46070010016-20-3alpha-Dextrin  
46080007585-39-9beta-Dextrin  
46375061790-53-2Diatomeenerde  
46380068855-54-9Diatomeenerde, Natriumcarbonatschmelzecalciniert  
46480032647-67-9Dibenzylidensorbit  
467005,7-Di-tert-butyl-3-(3,4- und 2,3-
dimethylphenyl)-3H-benzofuran-
2-on, das enthält:
a) 5,7-Di-tert-butyl-3-(3,4-dimethylphenyl)-3H-benzofuran-2-on (80-100 % M/M) und
b) 5,7-Di-tert-butyl-3-(2,3-dimethylphenyl)-3H-benzofuran-2-on (0-20 % M/M)
SML = 5 mg/kg 
46720004130-42-12,6-Di-tert-butyl-4-ethylphenolQMA = 4,8 mg/6 dm2 
46790004221-80-12,4-Di-tert-butyl-phenyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat  
46800067845-93-6Hexadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat  
46870003135-18-0Dioctadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-benzylphosphonat  
46880065140-91-2Monoethyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, CalciumsalzSML = 6 mg/kg 
4721026427-07-6Dibutylthiostannonsäure, Polymer (= Thiobis(butylzinnsulfid, Polymer)1) 
47440000461-58-5Dicyandiamid  
4754027458-90-8Di-tert-dodecyldisulfidSML = 0,05 mg/kg 
47680000111-46-6DiethylenglykolSML(T) = 30
mg/kg
[3]
48460000075-37-61,1-Difluorethan  
4862000123-31-91,4-DihydroxybenzolSML = 0,6 mg/kg 
4872000611-99-44,4'DihydroxybenzophenonSML(T) = 6 mg/kg[15]
489609,10-Dihydroxystearinsäure und ihre OligomereSML = 5 mg/kg 
490800852282-89-4N-(2,6-Diisopropylphenyl)-6-[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-phenoxy]-1H-benz[de]i so-chinolin-1,3(2H)-dionSML = 0,05 mg/kg [39] [45] [46]. Nur zur Verwendung in Polyethylenterephthalat (PET). 
49485134701-20-52,4-Dimethyl-6-(1-methyl-pentadecyl)-phenolSML = 1 mg/kg 
49540000067-68-5Dimethylsulfoxid  
51200000126-58-9Dipentaerythrit  
51700147315-50-22-(4,6-Diphenyl-1,3, 5-triazin-2-yl)-5- (hexyloxy)phenolSML = 0,05 mg/kg 
51760025265-71-8
000110-98-5
Dipropylenglykol  
52640016389-88-1Dolomit  
5264510436-08-5cis-11-Eicosenamid  
52720000112-84-5Erucamid  
52730000112-86-7Erucasäure  
52800000064-17-5Ethanol  
53270037205-99-5Ethylcarboxymethylcellulose  
53280009004-57-3Ethylcellulose  
53360000110-31-6N,N'-Ethylen-bis-oleamid  
53440005518-18-3N,N'-Ethylen-bis-palmitamid  
53520000110-30-5N,N'-Ethylen-bis-stearamid  
53600000060-00-4Ethylendiamintetraessigsäure  
53610054453-03-1Kupferethylendiamin-tetraacetatSML(T) = 5 mg/kg
(berechnet als Kupfer)
[7]
53650000107-21-1EthylenglykolSML(T) = 30 mg/kg[3]
54005005136-44-7Ethylen-N-palmitamid-N'-stearamid  
54260009004-58-4Ethylhydroxyethylcellulose  
54270-Ethylhydroxymethylcellulose  
54280-Ethylhydroxypropylcellulose  
54300118337-09-02,2'-Ethyliden-bis-(4,6-di-tert-butyl-phenyl)fluorphosphonitSML = 6 mg/kg 
54450-Fette und Öle, tierischen oder pflanzlichen Ursprungs  
54480-Fette und Öle, hydrierte, tierischen oder pflanzlichen Ursprungs  
54930025359-91-5Formaldehyd-1-Naphthol, Copolymer (= Poly(1-hydroxynaphthylmethan))SML = 0,05 mg/kg 
55040000064-18-6Ameisensäure  
55120000110-17-8Fumarsäure  
55190029204-02-2Gadoleinsäure  
55440009000-70-8Gelatine  
55520-Glasfasern  
55600-Mikroglaskugeln  
55680000110-94-1Glutarsäure  
55910736150-63-3Ester von hydrierten Ricinusölmonoglyceriden mit Essigsäure,  
55920000056-81-5Glycerin  
56020099880-64-5Glycerin-dibehenat  
56360-Ester von Glycerin mit Essigsäure  
56486-Ester von Glycerin mit aliphatischen gesättigten geradkettigen Säuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette (C(tief)14-C(tief)18) und mit aliphatischen ungesättigten geradkettigen Säuren mit geradzahliger Kohlenstoffkette (C(tief)16-C(tief)18)  
56487-Ester von Glycerin mit Buttersäure  
56490-Ester von Glycerin mit Erucasäure  
56495-Ester von Glycerin mit 12-Hydroxystearinsäure  
56500-Ester von Clycerin mit Laurinsäure  
56510-Ester von Glycerin mit Linolsäure  
56520-Ester von Clycerin mit Myristinsäure  
56535-Ester von Glycerin mit Nonansäure  
56540-Ester von Glycerin mit Ölsäure  
56550-Ester von Glycerin mit Palmitinsäure  
56570-Ester von Glycerin mit Propionsäure  
56580-Ester von Glycerin mit Rizinolsäure  
56585-Ester von Glycerin mit Stearinsäure  
56610030233-64-8Glycerinmonobehenat  
56720026402-23-3Glycerinmonohexanoat  
56800030899-62-8Glycerinmonolauratdiacetat  
56880026402-26-6Glycerinmonooctanoat  
57040-Glycerinmonooleat, Ester mit Ascorbinsäure  
57120-Glycerinmonooleat, Ester mit Citronensäure  
57200-Glycerinmonopalmitat, Ester mit Ascorbinsäure  
57280-Glycerinmonopalmitat, Ester mit Citronensäure  
57600-Glycerinmonostearat, Ester mit Ascorbinsäure  
57680-Glycerinmonostearat, Ester mit Citronensäure  
57800018641-57-1Glycerintribehenat  
57920000620-67-7Clycerintriheptanoat  
58300-Glycin, Salze  
58320007782-42-5Graphit  
58400009000-30-0Guar-Gummi  
58480009000-01-5Gummi arabicum  
58720000111-14-8Heptansäure  
59280000100-97-0HexamethylentetraminSML(T) = 15 mg/kg
(berechnet als Formaldehyd)
[22]
59360000142-62-1Hexansäure  
59760019569-21-2Huntit  
59990007647-01-0Salzsäure  
60025Hydrierte Homopolymere und/oder Copolymere aus 1-Decen und/oder 1-Dodecen und/oder 1-OctenNicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen.1) 
60027Hydrierte Homopolymere und/ oder Copolymere, hergestellt aus 1-Hexen und/oder 1-Octen und/oder 1-Decen und/oder 1-Dodecen und/oder 1-Tetradecen (Molekulargewicht: 440 bis 12 000)Nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Simulanzlösemittel D festgelegt ist. Die Spezifikationen in Abschnitt 5 sind einzuhalten. 
60030012072-90-1Hydromagnesit  
60080012304-65-3Hydrotalkit  
60160000120-47-8Ethyl-4-hydroxybenzoat  
60180004191-73-5Isopropyl-4-hydroxybenzoat  
60200000099-76-3Methyl-4-hydroxybenzoat  
60240000094-13-3Propyl-4-hydroxybenzoat  
60480003864-99-12-(2-Hydroxy-3,5,-di-tert-butylphenyl)-5-chlorbenzotriazolSML = 30 mg/kg[19]
60560009004-62-0Hydroxyethylcellulose  
60880009032-42-2Hydroxyethylmethylcellulose  
61120009005-27-0Hydroxyethylstärke  
61390037353-59-6Hydroxymethylcellulose  
61680009004-64-2Hydroxypropylcellulose  
61800009049-76-7Hydroxypropylstärke  
61840000106-14-912-Hydroxystearinsäure  
62020007620-77-112-Hydroxystearinsäure, LithiumsalzSML(T) = 0,6 mg/kg [8]
(berechnet als Lithium)
 
62140006303-21-5Hypophosphorige Säure  
622150007439-89-6EisenSML = 48 mg/kg 
62240001332-37-2Eisenoxid  
62245012751-22-3EisenphosphidNur für PET-Polymere und Copolymere 
62280009044-17-1Isobutylen-Buten-Copolymer  
62450000078-78-4Isopentan  
62640008001-39-6Japanwachs  
62720001332-58-7Kaolin  
62800-Kaolin, calciniert  
62960000050-21-5Milchsäure  
63040000138-22-7Butyllactat  
63280000143-07-7Laurinsäure  
63760008002-43-5Lecithin  
63840000123-76-2Lävulinsäure  
63920000557-59-5Lignocerinsäure  
64015000060-33-3Linolsäure  
64150028290-79-1Linolensäure  
64500-Lysin, Salze  
64640001309-42-8Magnesiumhydroxid  
64720001309-48-4Magnesiumoxid  
6480000110-16-7MaleinsäureSML(T) = 30 mg/kg[4]
64990025736-61-2Maleinsäureanhydrid-Styrol-Copolymer, Natriumsalz1) 
65020006915-15-7Apfelsäure  
65040000141-82-2Malonsäure  
65520000087-78-5Mannitol  
6592066822-60-4N-Methacryloyloxyethyl-N,N-dimethyl-N-carboxymethylammoniumchlorid, Natriumsalz-Octadecylmethacrylat-Ethylmethacrylat-Cyclohexylmethacrylat-N-Vinyl -2-pyrrolidon,Copolymere  
66200037206-01-2Methylcarboxymethylcellulose  
66240009004-67-5Methylcellulose  
66560004066-02-82,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-cyclohexylphenol)SML(T) = 3 mg/kg[6]
66580000077-62-32,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-(1- methylcyclohexyl)phenol)SML(T) = 3 mg/kg[6]
66640009004-59-5Methylethylcellulose  
66695-Methylhydroxymethylcellulose  
66700009004-65-3Methylhydroxypropylcellulose  
66755002682-20-42-Methyl-4-isothiazolin-3-onSML = 0,5 mg/kg.
Nur zur Verwendung in wässrigen Polymerdispersionen und -emulsionen und bei Konzentrationen, die nicht zu antimikrobieller Wirkung an der Oberfläche des Polymers oder im Lebensmittel selbst führen.
 
66905000872-50-4N-Methylpyrrolidon  
66930068554-70-1MethylsilsesquioxanRestmonomer in Methylsilsesquioxan:
< 1 mg Methyltrimethoxysilan/ kg Methylsilsesquioxan
 
67120012001-26-2Glimmer  
67155Mischung aus 4-(2-Benzoxazolyl)-4’– (5-methyl-2- benzoxazolyl)stilben, 4,4’-Bis-(2-benzoxazolyl) stilben und 4,4’-Bis- (5-methyl-2-benzoxazolyl) stilben (Höchstens 0,05 Gew.-% (Stoff bezogen auf die Formulierung).  [1]
67180-Mischung aus (50 Gew.-%) n-Decyl-n- octylphthalat, (25 Gew.-%) Di-n-decylphthalat und (25 Gew.-%) Di-n- octylphthalatSML = 5 mg/kg[1]
67200001317-33-5Molybdändisulfid  
67840-Montansäuren und/oder deren Ester mit Ethylenglykol und/oder 1,3-Butandiol und/oder Glycerin  
67850008002-53-7Montanwachs  
67891000544-63-8Myristinsäure  
68040003333-62-87-(2-H-Naphto-(1,2-D)triazol-2-yl)-3-phenylcumarin  
68078027253-31-2CobaltneodecanoatSML(T) = 0,05 mg/kg
(berechnet als Neodecansäure)
und
SML(T) = 0,05 mg/kg
(berechnet als Cobalt) Nicht zu verwenden in Polymeren in Kontakt mit Lebensmitteln, für die das Simulanzlösemittel D in der Richtlinie 85/572/EWG festgelegt ist
[14]
68119Neopentylglycol, Diester und Monoester mit Benzoesäure und 2-EthylhexansäureSML = 5 mg/kg. Nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Simulanzlösemittel D festgelegt ist. 
68125037244-96-5Nephelinsyenit  
68145080410-33-92,2',2"-Nitrilo (triethyl-tris-(3,3', 5,5'-tetra-tert-butyl-1,1'-biphenyl-2,2'-diyl)phosphit)SML = 5 mg/kg (Summe von Phosphit und Phosphat) 
68960000301-02-0Oleamid  
69040000112-80-1Ölsäure  
69760000143-28-2Oleylalkohol  
69920000144-62-7OxalsäureSML(T) = 6 mg/kg[29]
70000070331-94-12,2'-Oxamido-bis-(ethyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-phenyl)propionat)  
70240012198-93-5Ozocerit  
70400000057-10-3Palmitinsäure  
70480000111-06-8Palmitinsäurebutylester  
71020000373-49-9Palmitoleinsäure  
71440009000-69-5Pektin  
71600000115-77-5Pentaerythrit  
71635025151-96-6PentaerythritdioleatSML = 0,05 mg/kg Nicht zu verwenden in Polymeren in Kontakt mit Lebensmitteln, für die das Simulanzlösemittel D in der Richtlinie 85/572/EWG festgesetzt ist. 
71670178671-58-4Pentaerythrittetrakis (2-cyano-3,3-diphenyl-acrylat)SML = 0,05 mg/kg 
71680006683-19-8Pentaerythrit-tetrakis-(3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-phenyl)propionat)  
71720000109-66-0Pentan  
71960003825-26-1Perfluoroctansäure, AmmoniumsalzNur bei Mehrweggegenständen, die bei hohen Temperaturen gesintert werden, zu verwenden 
721410018600-59-42,2-(1,4-Phenylen)bis(4H-3,1-benzoxazin-4-on)SML = 0,05 mg/kg (einschließlich der Summe der Hydrolyseprodukte) 
72640007664-38-2Phosphorsäure  
73160-Mono- und Di-n-alkyl (C(tief)16 und C(tief)18)-ester der PhosphorsäureSML = 0,05 mg/kg 
73720000115-96-8TrichlorethylphosphatSML = NN (NG = 0,02 mg/kg, Analysentoleranz inbegriffen) 
74010145650-60-8Bis(2,4-di-tert-butyl- 6-methyl-phenyl) ethylphosphitSML = 5 mg/kg (Summe von Phosphit und Phosphat) 
74240031570-04-4Tris(2,4-di-tert-butyl-phenyl)-phosphit  
74480000088-99-3o-Phthalsäure  
74560000085-68-7Phthalsäure, BenzylbutylesterNur zu verwenden als
a)
Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen;
b)
Weichmacher in Einwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen, außer bei Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder;
c)
technisches Hilfsagens in Konzentrationen von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis.
SML = 30 mg/kg Simulanzlösemittel 2)
 
74640000117-81-7Phthalsäure, Bis (2-ethylhexyl)esterNur zu verwenden als 1. Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen; 2. technisches Hilfsagens in Konzentrationen von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis. SML = 1,5 mg/kg Simulanzlösemittel 2) 
74880000084-74-2Phthalsäure, DibutylesterNur zu verwenden als
a)
Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen;
b)
technisches Hilfsagens in Konzentrationen von bis zu 0,05 % im Enderzeugnis.
SML = 0,3 mg/kg Simulanzlösemittel 2)
 
75100068515-48-0
028553-12-0
Phthalsäure, Diester mit primären, gesättigten C8 C10-verzweigten Alkoholen, über 60 % C9Nur zu verwenden als
a)
Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen;
b)
Weichmacher in Einwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen, außer bei Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder;
c)
technisches Hilfsagens in Konzentrationen von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis.
SML(T) = 9 mg/kg Simulanzlösemittel 2)
 [42]
75105068515-49-1
026761-40-0
Phthalsäure, Diester mit primären, C9 C11 - Alkoholen, über 90 % C10Nur zu verwenden als
a)
Weichmacher in Mehrwegmaterialien und -gegenständen;
b)
Weichmacher in Einwegmaterialien und -gegenständen, die mit fettfreien Lebensmitteln in Berührung kommen, außer bei Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder anderer Beikost für Säuglinge und Kleinkinder;
c)
technisches Hilfsagens in Konzentrationen von bis zu 0,1 % im Enderzeugnis.
SML(T) = 9 mg/kg Simulanzlösemittel 2)
 [42]
76320000085-44-9Phthalsäureanhydrid  
76415019455-79-9Pimelinsäure, Calciumsalz  
76463Polyacrylsäure, SalzeSML (T) = 6 mg/kg
(für Acrylsäure)
[36]
76721009016-00-6Polydimethylsiloxan1) 
 063148-62-9(MG>6800)  
76723167883-16-1Polydimethylsiloxan mit 3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer
mit Dicyclohexylmethan-4,4'-
diisocyanat
1) 
76725661476-41-1Polydimethylsiloxan mit 3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit 1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexan1) 
76730-Polydimethylsiloxan, gamma-hydroxypropyliertSML = 6 mg/kg 
7680700073018-26-5Polyester aus Adipinsäure mit 1,3-Butandiol, 1,2-Propandiol und 2-Ethyl-1-hexanolSML = 30 mg/kg 
76815Polyester aus Adipinsäure mit Glyzerin oder Pentaerythrit, Ester mit geradzahligen, unverzweigten C(tief)12-C(tief)22-Fettsäuren1) 
76845031831-53-5Polyester aus 1,4-Butandiol mit CaprolactonDie Beschränkung für Ref.-Nr. 14260 und Ref.- Nr. 13720 ist einzuhalten.1) 
76866-Polyester von 1,2-Propandiol und/oder 1,3- und/oder 1,4-Butandiol und/oder Polypropylenglykol mit Adipinsäure, auch mit endständiger Essigsäure oder C(tief)12-C(tief)18 Fettsäuren oder n-Octanol und/oder n-DecanolSML = 30 mg/kg 
76865-Polyester von 1,2-Propandiol und/oder Polypropylenglykol mit Adipinsäure, auch mit endständiger Essigsäure oder (C(tief)10-C(tief)18 Festsäuren oder n-Octanol und/oder n-DecanolSML = 30 mg/kg 
76960025322-68-3Polyethylenglykol  
77370070142-34-6Polyethylenglycol-30-dipolyhydroxystearat  
77600061788-85-0Ester von Polyethylenglykol mit hydriertem Rizinusöl  
77702-Ester von Polyethylenglykol mit aliphatischen Monocarbonsäuren (C(tief)6-C(tief)22) und ihre Ammonium- und Natriumsulfate  
77708Polyethylenglycolether (EO = 1–50) von linearen und verzweigten primären Alkoholen (C8–C22)SML = 1,8 mg/kg. Die Spezifikationen in Abschnitt 5 sind einzuhalten. 
77732Polyethylenglycol (EO = 1-30,
typischerweise 5)-ether von
Butyl-2-cyano-3-(4-hydroxy-3-
methoxyphenyl)-acrylat
SML = 0,05 mg/kg. Nur zur
Verwendung in PET.
 
77733Polyethylenglycol (EO = 1-30,
typischerweise 5)-ether von Butyl-2-cyano-3-(4-hydroxyphenyl)-acrylat
SML = 0,05 mg/kg. Nur zur
Verwendung in PET.
 
77895068439-49-6Polyethylenglykol (EO=2-6)monoalkyl (C(tief)16-C(tief)18) etherSML = 0,05 mg/kg 1) 
77897Polyethylenglycol (EO = 1-50)-
monoalkylether (linear und
verzweigt, C8-C20)-sulfat, Salze
SML = 5 mg/kg 
79040009005-64-5Polyethylenglykolsorbitanmonolaurat  
79120009005-65-6Polyethylenglykolsorbitanmonooleat  
79200009005-66-7Polyethylenglykolsorbitanmonopalmitat  
79280009005-67-8Polyethylenglykolsorbitanmonostearat  
79360009005-70-3Polyethylenglykolsorbitantrioleat  
79440009005-71-4Polyethylenglykolsorbitantristearat  
79600009046-01-9PolyethylenglycoltridecyletherphosphatSML = 5 mg/kg. Nur für Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit wässrigen Lebensmitteln in Berührung zu kommen. 1) 
79920009003-11-6
106392-12-5
Poly(ethylenpropylen)-glykol  
80000009002-88-4Polyethylenwachs  
800770068441-17-8Oxidierte PolyethylenwachseSML = 60 mg/kg 
80240029894-35-7Polyglycerinricinoleat  
803500124578-12-7Poly(12-hydroxystearinsäure)- Polyethylenimin-CopolymerNur zur Verwendung in Polyethylenterephthalat (PET), Polystyrol (PS), hochschlagfestem Polystyrol (HIPS) und Polyamid (PA) bis zu einem Massenanteil von 0,1 %. Die Spezifikationen in Abschnitt 5 sind einzuhalten. 
804800090751-07-8; 0082451-48-7Poly(6-morpholino-1,3,5-triazin-2,4-diyl)-[(2,2,6,6-tetramethyl-4- piperidyl)-imino)]-hexamethylen-[(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)imino)]SML = 5 mg/kg [47]. Die Spezifikationen in Abschnitt 5 sind einzuhalten. 
805101010121-89-7Poly(3-nonyl-1,1-dioxo-1-thiopropan-1,3-diyl)-block-poly(x-oleyl-7-hydroxy-1,5- diiminooctan-1,8-diyl), Mischung mit x = 1 und/oder 5, neutralisiert mit DodecylbenzolsulfonsäureNur zu verwenden als Polymerisationshilfsmittel in Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polystyrol (PS). 
80640-Polyoxyalkyl-(C(tief)2-C(tief)4)-di-methylpolysiloxan  
80720008017-16-1Polyphosphorsäuren  
80800025322-69-4Polypropylenglykol  
81060009003-07-0Polypropylenwachs  
81220192268-64-7Poly-((6-(N-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidinyl)-n-butylamino) 1,3,5-triazin-2,4- diyl)(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidinyl) imino)-1,6-hexandiyl) (2,2,6,6-tetramethyl- 4-piperidinyl)imino))- alpha-(N,N,N',N'- tetrabutyl-N"-(2,2,6,6- tetramethyl-4-piperidinyl)N"-(6-(2,2,6,6- tetramethyl-4- piperidinylamino)- hexyl)(1,3,5triazin- 2,4,6-triamin)-omega-N, N,N',N'-tetrabutyl- 1,3,5-tria-zin-2,4- diamin)SML = 5 mg/kg 
81500009003-39-8Polyvinylpyrrolidon1) 
81515087189-25-1Poly(zinkglycerinat)SML(T) = 25 mg/kg
(berechnet als Zink)
[38]
81520007758-02-3Kaliumbromid  
81600001310-58-3Kaliumhydroxid  
81760-Pulver, Schuppen und Fasern von Messing, Bronze, Kupfer, Edelstahl, Zinn und Legierungen aus Kupfer, Zinn und EisenSML (T) = 5 mg/kg
(berechnet als Kupfer); SML = 48 mg/kg (berechnet als Eisen)
 [7]
81840000057-55-61,2-Propandiol  
81882000067-63-02-Propanol  
82000000079-09-4Propionsäure  
82080009005-37-21,2-Propylenglykolalginat  
82240022788-19-81,2-Propylenglykoldilaurat  
82400000105-62-41,2-Propylenglykoldioleat  
82560033587-20-11,2-Propylenglykoldipalmitat  
82720006182-11-21,2-Propylenglykoldistearat  
82800027194-74-71,2-Propylenglykolmonolaurat  
82960001330-80-91,2-Propylenglykolmonooleat  
83120029013-28-31,2-Propylenglykolmonopalmitat  
83300001323-39-31,2-Propylenglykolmonostearat  
83320-Propylhydroxyethylcellulose  
83325-Propylhydroxymethylcellulose  
83330-Propylhydroxypropylcellulose  
83440002466-09-3Pyrophosphorsäure  
83455013445-56-2Pyrophosphorige Säure  
83460012269-78-2Pyrophyllit  
83470014808-60-7Quarz  
8359968442-12-6Reaktionsprodukte von 2-Mercaptoethyloleat mit Dichlordimethylzinn, Natriumsulfid und TrichlormethylzinnSML(T) = 0,18 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[16]
83610073138-82-6Harzsäuren  
83840008050-09-7Kolophonium  
84000008050-31-5Kolophonium, Ester mit Glycerin  
84080008050-26-8Kolophonium, Ester mit Pentaerythrit  
84210065997-06-0Kolophonium, hydriertes  
84240065997-13-9Kolophonium, hydriertes, Ester mit Glycerin  
84320008050-15-5Kolophonium, hydriertes, Ester mit Methanol  
84400064365-17-9Kolophonium, hydriertes, Ester mit Pentaerythrit  
84560009006-04-6Naturkautschuk  
84640000069-72-7Salicylsäure  
85360000109-43-3Dibutylsebacat  
85601-Silicate, natürliche (ausgenommen Asbest)  
85610-Silicate, natürliche, silyliert (ausgenommen Asbest)  
8568001343-98-2Kieselsäure  
85840053320-86-8LithiummagnesiumnatriumsilicatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
86000-Kieselsäure, silyliert  
86160000409-21-2Siliciumcarbid  
86240007631-86-9Siliciumdioxid  
86285-Siliciumdioxid, silyliert  
86560007647-15-6Natriumbromid  
86720001310-73-2Natriumhydroxid  
8704001330-43-4NatriumtetraboratSML(T) = 6 mg/kg
(berechnet als Bor) 1)
[23]
87200000110-44-1Sorbinsäure  
87280029116-98-1Sorbitandioleat  
87520062568-11-0Sorbitanmonobehenat  
87600001338-39-2Sorbitanmonolaurat  
87680001338-43-8Sorbitanmonooleat  
87760026266-57-9Sorbitanmonopalmitat  
87840001338-41-6Sorbitanmonostearat  
87920061752-68-9Sorbitantetrastearat  
88080026266-58-0Sorbitantrioelat  
88160054140-20-4Sorbitantripalmitat  
88240026658-19-5Sorbitantristearat  
88320000050-70-4Sorbit  
88600026836-47-5Sorbitolmonostearat  
88640008013-07-8Sojabohnenöl, epoxidiertSML = 60 mg/kg. Bei PVC- Dichtungsmaterial, das zum Abdichten von Glasgefäßen verwendet wird, die Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung, Getreidebeikost oder andere Beikost für Säuglinge und Kleinkinder enthalten, wird der SML auf 30 mg/kg gesenkt. 1) 
88800009005-25-8Stärke, Lebensmittelstärke  
88880068412-29-3Stärke, hydrolisiert  
88960000124-26-5Stearamid  
89040000057-11-4Stearinsäure  
89120000123-95-5Stearinsäurebutylester  
89200007617-31-4KupferstearatSML(T) = 5 mg/kg
(berechnet als Kupfer)
[7]
89440-Ester von Stearinsäure mit EthylenglykolSML(T) = 30 mg/kg[3]
90720058446-52-9Stearoylbenzoylmethan  
90800005793-94-2Calciumstearoyl-2-lactylat  
90960000110-15-6Bernsteinsäure  
91200000126-13-6Saccharoseacet-isobutyrat  
91360000126-14-7Saccharoseoctaacetat  
91530Sulfobernsteinsäure Alkyl-(C4-C20)- oder Cyclohexyldiester, NatriumsalzeSML = 5 mg/kg 
91815Sulfobernsteinsäure Monoalkyl(C10-C16)polyethylen-glycolester, NatriumsalzeSML = 2 mg/kg 
91840007704-34-9Schwefel  
91920007664-93-9Schwefelsäure  
92030010124-44-4KupfersulfatSML(T) = 5 mg/kg
(berechnet als Kupfer)
[7]
92080014807-96-6Talkum  
9215001401-55-4Gerbsäure1) 
92160000087-69-4Weinsäure  
92195-Taurin, Salze  
922000006422-86-2Bis(2-ethylhexyl)terephthalatSML = 60 mg/kg 
92205057569-40-1Diester von Terephthalsäure mit 2,2'-Methylen-bis(4-methyl-6-tert-butylphenol)  
92350000112-60-7Tetraethylenglykol  
924700106990-43-6N,N´,N´,N´-Tetrakis(4,6-bis(butyl-(N-methyl-2,2,6,6- tetramethylpiperidin-4-yl)amino)triazin-2-yl)-4,7- diazadecan-1,10-diaminSML = 0,05 mg/kg 
924750203255-81-63,3´,5,5´-Tetrakis(tert-butyl)-2,2´- dihydroxybiphenyl, cyclischer Ester mit [3-(3-tert-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)propyl] oxyphosphonsäureSML = 5 mg/kg (berechnet als Summe der Phosphit- und Phosphatform des Stoffes und der Hydrolyseprodukte) 
92640000102-60-3N,N,N',N'-Tetrakis (2-hydroxypropyl) ethylendiamin  
92700078301-43-62,2,4,4-Tetramethyl-20-(2,3-epoxypropyl)-7 -oxa-3,20-diazadispiro-(5.1.11.2)-heneicosan-21-on, PolymerSML = 5 mg/kg 
92930120218-34-0Thiodiethylen-bis-(5-methoxy-carbonyl-2,6-dimethyl-1,4-dihydropyridin-3-carboxy lat)SML = 6 mg/kg 
93440013463-67-7Titandioxid  
93450Titandioxid, beschichtet mit einem Copolymer aus n-Octyltrichlorsilan und [Aminotris(methylenphosphon-säure), penta-Natriumsalz]Die Spezifikationen in Abschnitt 5 sind einzuhalten. 
93520000059-02-9
010191-41-0
alpha-Tocopherol  
93680009000-65-1Traganth-Gummi  
9372000108-78-12,4,6-Triamino-1,3,5-triazinSML = 30 mg/kg 
93760000077-90-7Tri-n-butylacetylcitrat  
940000000102-71-6TriethanolaminSML = 0,05 mg/kg (einschließlich des Hydrochlorid-Addukts) 
94320000112-27-6Triethylenglykol  
944250000867-13-0TriethylphosphonoacetatNur zur Verwendung in Polyethylenterephthalat (PET). 
94960000077-99-61,1,1-Trimethylolpropan SML = 6 mg/kg 
94985Trimethylolpropan, gemischte Triester und Diester mit Benzoesäure und 2-EthylhexansäureSML = 5 mg/kg. Nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen, für die das Simulanzlösemittel D festgelegt ist. 
95000028931-67-1Copolymer aus Trimethylolpropan-trimethacrylat und Methylmethacrylat  
95020006846-50-02,2,4-Trimethyl-1,3-pentandioldiisobutyratSML = 5 mg/kg Lebensmittel. Nur in Einweghandschuhen zu verwenden 
95200001709-70-21,3,5-Trimethyl-2,4,6-tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-benzol  
95270161717-32-42,4,6-Tris(tert-butyl) phenyl-2-butyl-2-ethyl-1,3-propandiolphosphitSML = 2 mg/kg (Summe von Phosphit, Phosphat und dem Hydrolyseprodukt = TTBP) 
95420745070-61-51,3,5-Tris(2,2-dimethylpropanamido)-benzolSML = 0,05 mg/kg Lebensmittel 
95725110638-71-6Vermiculit, Reaktionsprodukt mit LithiumcitratSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
95855007732-18-5Wasser1) 
95858Wachse, paraffinisch, raffiniert, aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnenSML = 0,05 mg/kg. Nicht zur Verwendung für Gegenstände, die mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommen.1) 
95859-Raffinierte Wachse, die aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnen werden1) 
95883-Weiße Mineralöle, paraffinisch, die aus Kohlenwasserstoffen auf der Basis von Erdöl gewonnen werden1) 
95905013983-17-0Wollastonit  
95920-Holzmehl und -fasern, naturbelassen  
95935011138-66-2Xanthan-Gummi  
96190020427-58-1ZinkhydroxidSML(T) = 25 mg/kg
(berechnet als Zink)
[38]
96240001314-13-2ZinkoxidSML(T) = 25 mg/kg
(berechnet als Zink)
[38]
96320001314-98-3ZinksulfidSML(T) = 25 mg/kg
(berechnet als Zink)
[38]
1)
Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5 und bei Angaben von Ziffern in eckigen Klammern die Anmerkungen in Abschnitt 6.
2)
Die Überprüfung der spezifischen Migrationsgrenzwerte erfolgt an Simulanzlösemitteln. Abweichend hiervon kann diese Überprüfung an Lebensmitteln erfolgen, sofern diese noch nicht mit dem Lebensmittelbedarfsgegenstand in Berührung gekommen sind und sie vorab auf das Phthalat untersucht wurden und der dabei festgestellte Wert unterhalb der Bestimmungsgrenze liegt.


Teil B
Verzeichnis der Additive, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind und für die spezifische Migrationsgrenzwerte bei der Prüfung mit dem Simulanzlösemittel D oder den Testmedien für Ersatzprüfungen ab dem 1. Mai 2008 gelten

Für die in diesem Abschnitt aufgeführten Additive, die für die Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Kunststoff zugelassen sind, gelten die dort genannten spezifischen Migrationsgrenzwerte für die Prüfung mit den Simulanzlösemitteln A bis C. Für die Prüfung mit dem Simulanzlösemittel D oder den Testmedien für Ersatzprüfungen gelten die spezifischen Migrationsgrenzwerte erst ab dem 1. Mai 2008.
PM/REF-Nr.CAS-Nr.BezeichnungBeschränkungen
1234
3018002180-18-9ManganacetatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
31500025134-51-42-Ethylhexylacrylat-Acrylsäure-CopolymerSML(T) = 6 mg/kg
(berechnet als Acrylsäure)
und
SML = 0,05 mg/kg
(berechnet als 2-Ethylhexylacrylat)
[36]
3152061167-58-62-tert-Butyl-6-(3-tert-butyl-2-hydroxy-5-methylbenzyl)-4- methylphenylacrylatSML = 6 mg/kg 
3192000103-23-1Bis(2-ethylhexyl)adipatSML = 18 mg/kg[1]
34130Alkyl-Dimethylamine, linear mit
gerader Anzahl von Kohlenstoffatomen (C12-C20)
SML = 30 mg/kg 
34230-Alkyl(C(tief)8-C(tief)22)sulfonsäureSML = 6 mg/kg 
34650151841-65-5Aluminiumhydroxybis (2,2'-methylen-bis(4,6-di-tert-butylphenyl) phosphat)SML = 5 mg/kg 
3576001309-64-4AntimontrioxidSML = 0,04 mg/kg
(berechnet als Antimon)
[39]
3672017194-00-2BariumhydroxidSML(T) = 1 mg/kg
(berechnet als Barium)
[12]
3680010022-31-8BariumnitratSML(T) = 1 mg/kg
(berechnet als Barium)
[12]
38000000553-54-8LithiumbenzoatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
3824000119-61-9BenzophenonSML = 0,6 mg/kg 
38505351870-33-2cis-endo-Bicyclo (2.2.1)heptan-2,3-dicarbonsäure, DinatriumsalzSML = 5 mg/kg.Darf nicht in Polyethylen in Berührung mit sauren Lebensmitteln verwendet werden; Reinheit >=96% 
3856007128-64-52,5-Bis(5-tert-butyl-2-benzoxazolyl)thiophenSML = 0,6 mg/kg 
3870063397-60-4Bis(2-carbobutoxyethyl) zinn-bis(isooctylthioglycolat)SML = 18 mg/kg 
3880032687-78-8N,N'-Bis(3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionyl) hydrazidSML = 15 mg/kg 
3882026741-53-7Bis(2,4-di-tert-butylphenyl)pentaerythritoldiphosphitSML = 0,6 mg/kg 
38940110675-26-82,4-Bis(dodecylthiomethyl)-6-methylphenolSML(T) = 5 mg/kg[40]
3906035958-30-61,1-Bis(2-hydroxy-3,5-di-tert-butylphenyl)ethanSML = 5 mg/kg 
39090-N,N-Bis(2-hydroxyethyl)alkyl(C(tief)8-C(tief)18)aminSML(T) = 1,2 mg/kg[13]
39120-N,N-Bis(2-hydroxyethyl)alkyl(C(tief)8-C(tief)18) aminhydrochlorideSML(T) = 1,2 mg/kg (berechnet als tertiäres Amin (ausschließlich HCI))[12]
4000000991-84-42,4-Bis(octylthio)-6-(4-hydroxy-3,5-di-tert-butylanilino)-1,3,5-triazinSML = 30 mg/kg 
40020110553-27-02,4-Bis(octylthiomethyl)-6- methylphenolSML(T) = 5 mg/kg[40]
4016061269-61-2N,N'-Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl) hexamethylendiamin - 1,2-dibromethan, CopolymerSML = 2,4 mg/kg 
40720025013-16-5Tert-butyl-4-hydroxyanisol (= BHA)SML = 30 mg/kg 
4080013003-12-84,4'-Butylidenbis(6-tert-butyl-3-methylphenyl-ditridecylphosphit)SML = 6 mg/kg 
4098019664-95-0ManganbutyratSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
4200063438-80-2(2-Carbobutoxyethyl) zinn-tris(isooctylthioglycolat)SML = 30 mg/kg 
4240010377-37-4LithiumcarbonatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
4248000584-09-8RubidiumcarbonatSML = 12 mg/kg 
4360004080-31-31-(3-Chlorallyl)-3,5, 7-triaza-1-azonia-adamantanchloridSML = 0,3 mg/kg 
4368000075-45-6ChlordifluormethanSML = 6 mg/kg 1) 
4496011104-61-3CobaltoxidSML(T) = 0,05 mg/kg
(berechnet als Cobalt)
[14]
45440-Kresole, butylierte, styrolisierteSML = 12 mg/kg 
456506197-30-42-Cyano-2,3-diphenylacrylsäure, 2-EthylhexylesterSML = 0,05 mg/kg 
46640000128-37-02,6-Di-tert-butyl-p-kresol (= BHT)SML = 3,0 mg/kg 
47500153250-52-3N,N´-Dicyclohexyl-2,6-naphthalindicarboxamidSML = 5 mg/kg 
4760084030-61-5Di-n-dodecylzinn-bis (isooctylthioglycolat)SML(T) = 0,05 mg/kg Lebensmittel [41] (ausgedrückt als Summe von Mono-n-dodecylzinn-tris (isooctylthioglycolat), Di-n-dodecylzinn-bis(isooctylthioglycolat), Mono-dodecylzinntrichlorid und Di-dodecylzinndichlorid), ausgedrückt als Mono- und Didodecylzinnchlorid 
4864000131-56-62,4-DihydroxybenzophenonSML(T) = 6 mg/kg[15]
4880000097-23-42,2'-Dihydroxy-5,5'-dichlordiphenylmethanSML = 12 mg/kg 
4888000131-53-32,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenonSML(T) = 6 mg/kg[15]
49595057583-35-4Dimethylzinn-bis (ethylhexylthioglycolat)SML(T) = 0,18 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[16]
4960026636-01-1Dimethylzinn-bis (isooctylthioglycolat)SML(T) = 0,18 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[16]
4984002500-88-1DioctadecyldisulfidSML = 3 mg/kg 
50160-Di-n-octylzinn-bis (n-alkyl(C(tief)10-C(tief)16)thioglycolat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5024010039-33-5Di-n-octylzinn-bis (2-ethylhexylmaleinat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5032015571-58-1Di-n-octylzinn-bis (2-ethylhexylthioglycolat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
50360-Di-n-octylzinn-bis (ethylmaleinat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5040033568-99-9Di-n-octylzinn-bis (isooctylmaleinat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5048026401-97-8Di-n-octylzinn-bis (isooctylthioglycolat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
50560-Di-n-octylzinn-1,4-Butandiol-bis (thioglycolat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5064003648-18-8Di-n-octylzinndilauratSML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5072015571-60-5Di-n-octylzinndimaleinatSML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
50800-Di-n-octylzinndimaleinat, verestertSML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
50880-Di-n-octylzinndimaleinat, Polymere (n = 2-4)SML(T) = 0,006 [mg/kg
(berechnet als Zinn)
(17]
5096069226-44-4Di-n-octylzinn-Ethylenglykol-bis (thioglycolat)SML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5104015535-79-2Di-n-octylzinnthioglycolatSML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
51120-Di-n-octylzinnthiobenzoat-2-ethylhexylthioglycolatSML(T) = 0,006 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[17]
5157000127-63-9DiphenylsulfonSML = 3 mg/kg[25]
5168000102-08-9N,N'-DiphenylthioharnstoffSML = 3 mg/kg 
5200027176-87-0DodecylbenzolsulfonsäureSML = 30 mg/kg 
5232052047-59-32-(4-Dodecylphenyl) indolSML = 0,06 mg/kg 
5288023676-09-7Ethyl-4-ethoxybenzoatSML = 3,6 mg/kg 
5320023949-66-82-Ethoxy-2'-ethyloxanilidSML = 30 mg/kg 
53670032509-66-3Ethylenglycol-bis-[3,3-bis-(3-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-butyrat]SML = 6 mg/kg 
54880000050-00-0FormaldehydSML(T) = 15 mg/kg[22]
55200001166-52-5DodecylgallatSML(T) = 30 mg/kg[34]
55280001034-01-1OctylgallatSML(T) = 30 mg/kg[34]
55360000121-79-9PropylgallatSML(T) = 30 mg/kg[34]
5896000057-09-0HexadecyltrimethylammoniumbromidSML = 6 mg/kg 
5912023128-74-71,6-Hexamethylen-bis (3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionamid)SML = 45 mg/kg 
5920035074-77-21,6-Hexamethylen-bis (3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl) propionat)SML = 6 mg/kg 
6032070321-86-72-(2-Hydroxy-3,5-bis (1,1-dimethylbenzyl)- phenyl)benzotriazolSML = 1,5 mg/kg 
6040003896-11-52-(2'-Hydroxy-3'-tert-butyl-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazolSML(T) = 30 mg/kg[19]
6080065447-77-01-(2-Hydroxyethyl)-4-hydroxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin - Dimethylsuccinat, CopolymerSML = 30 mg/kg 
6128003293-97-82-Hydroxy-4-n-hexyloxybenzophenonSML(T) = 6 mg/kg[15]
6136000131-57-72-Hydroxy-4-methoxybenzophenonSML(T) = 6 mg/kg[15]
6144002440-22-42-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)benzotriazolSML(T) = 30 mg/kg[19]
6160001843-05-62-Hydroxy-4-n-octyloxybenzophenonSML(T) = 6 mg/kg[15]
6320051877-53-3ManganlactatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
63940008062-15-5LignosulfonsäureSML = 0,24 mg/kg und nur als Dispergiermittel für Kunststoffdispersionen zu verwenden 
6432010377-51-2LithiumjodidSML(T) = 1 mg/kg
(berechnet als Jod)
[11]
   und
SML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
6512007773-01-5ManganchloridSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
6520012626-88-9ManganhydroxidSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
6528010043-84-2ManganhypophosphitSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
6536011129-60-5ManganoxidSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
65440-ManganpyrophosphitSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
66350085209-93-42,2’-Methylenbis(4,6-di-tert-butylphenyl) lithiumphosphatSML = 5 mg/kg und SML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
6636085209-91-22,2'-Methylenbis(4,6-di-tert-butylphenyl)-natriumphosphatSML = 5 mg/kg 
6640000088-24-42,2'-Methylenbis(4-ethyl-6-tert-butylphenol)SML(T) = 1,5 mg/kg[20]
6648000119-47-12,2'-Methylenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol)SML(T) = 1,5 mg/kg[20]
6736067649-65-4Mono-n-dodecylzinntris(isooctylthioglycolat)SML(T) = 0,05 mg/kg Lebensmittel
(ausgedrückt als Summe von Mono-n-dodecylzinn-tris(isooctylthioglycolat), Di-n-dodecylzinn-bis(isooctylthioglycolat), Monododecylzinntrichlorid und Di-dodecylzinndichlorid), ausgedrückt als Mono- und Didodecylzinnchlorid
 [41]
67515057583-34-3Monomethylzinn tris (ethylhexylthioglycolat)SML(T) = 0,18 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[16]
6752054849-38-6Monomethylzinn-tris-(isooctylthioglycolat)SML(T) = 0,18 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[16]
67600-Mono-n-octylzinntris(alkyl(C(tief)10-C(tief)16)thioglycolat)SML(T) = 1,2 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[18]
6768027107-89-7Mono-n-octylzinn-tris (2-ethylhexylthioglycolat)SML(T) = 1,2 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[18]
6776026401-86-5Mono-n-octylzinn-tris (isooctylthioglycolat)SML(T) = 1,2 mg/kg
(berechnet als Zinn)
[18]
67896020336-96-3LithiummyristatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
6832002082-79-3Octadecyl-3(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionatSML = 6 mg/kg 
6840010094-45-8OctadecylerucamidSML = 5 mg/kg 
6886004724-48-5n-OctylphosphonsäureSML = 0,05 mg/kg 
69160014666-94-5CobaltoleatSML(T) = 0,05 mg/kg
(berechnet als Cobalt)
[14]
6984016260-09-6OleylpalmitamidSML = 5 mg/kg 
71935007601-89-0Natriumperchlorat-MonohydratSML = 0,05 mg/kg[31]
72081/10Erdölkohlenwasserstoffharze (hydriert)1 
7216000948-65-22-PhenylindolSML = 15 mg/kg 
7280001241-94-7Diphenyl-2-ethylhexylphosphatSML = 2,4 mg/kg 
7304013763-32-1LithiumphosphatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
7312010124-54-6ManganphosphatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Mangan)
[10]
74400-Tris(nonyl-und/oder dinonylphenyl)phosphitSML = 30 mg/kg 
77440-PolyethylenglykoldiricinoleatSML = 42 mg/kg 
7752061791-12-6Ester von Polyethylenglykol mit RizinusölSML = 42 mg/kg 
7832009004-97-1PolyethylenglykolmonoricinoleatSML = 42 mg/kg 
8120071878-19-8Poly(6-((1,1,3,3-tetramethylbutyl) amino)-1,3,5-triazin -2,4-diyl)-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl) imino-hexamethylen-((2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)iminoSML = 3 mg/kg 
8168007681-11-0KaliumjodidSML(T) = 1 mg/kg
(berechnet als Jod)
[11]
8202019019-51-3CobaltpropionatSML(T) = 0,05 mg/kg
(berechnet als Cobalt)
[14]
83595119345-01-6Reaktionsprodukt von Di-tert-butylphosphonit mit Biphenyl, erzeugt durch Kondensation von 2,4-Di-tert-butylphenol mit dem Friedel-Crafts-Reaktionsprodukt aus Phosphortrichlorid und BiphenylSML = 18 mg/kg1) 
8370000141-22-0RizinolsäureSML = 42 mg/kg 
8480000087-18-34-tert-ButylphenylsalicylatSML = 12 mg/kg 
8488000119-36-8MethylsalicylatSML = 30 mg/kg 
8576012068-40-5Lithiumaluminiumsilicat (2:1:1)SML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
8592012627-14-4LithiumsilicatSML(T) = 0,6 mg/kg
(berechnet als Lithium)
[8]
85950037296-97-2Magnesium-Natrium-FluoridsilikatSML = 0,15 mg/kg (berechnet als Fluorid). Darf nur in jenen Schichten mehrschichtiger Materialien verwendet werden, die nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen. 
86480007631-90-5NatriumbisulfitSML(T) = 10 mg/kg
(berechnet als SO(tief)2)
[30]
8680007681-82-5NatriumjodidSML(T) = 1 mg/kg
(berechnet als Jod)
[11]
86880-Natriumdialkylphenoxybenzol-disulfonatSML = 9 mg/kg 
86920007632-00-0NatriumnitritSML = 0,6 mg/kg 
86960007757-83-7NatriumsulfitSML(T) = 10 mg/kg[
(berechnet als SO(tief)2)
[30]
87120007772-98-7NatriumthiosulfatSML(T) = 10 mg/kg
(berechnet als SO(tief)2)
[30]
8917013586-84-0CobaltstearatSML(T) = 0,05 mg/kg
(berechnet als Cobalt)
[14]
9200007727-43-7BariumsulfatSML(T) = 1 mg/kg
(berechnet als Barium)
[12]
92320-Tetradecyl-polyethylenoxid(E0=3-8)ether der GlycolsäureSML = 15 mg/kg 
9256038613-77-3Tetrakis(2,4-di-tert-butylphenyl)-4,4'-biphenylen-diphosphonitSML = 18 mg/kg 
9280000096-69-54,4'-Thiobis(6-tert-butyl-3-methylphenol)SML = 0,48 mg/kg 
9288041484-35-9Thiodiethanol-bis(3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl) propionat)SML = 2,4 mg/kg 
9312000123-28-4DidodecylthiodipropionatSML(T) = 5 mg/kg[21]
9328000693-36-7DioctadecylthiodipropionatSML(T) = 5 mg/kg[21]
93970Tricyclodecandimethanol-bis(hexahydrophthalat)SML = 0,05 mg/kg 
94400036443-68-2Triethylenglykol-bis (3-(3-tert-butyl-4- hydroxy-5-methylphenyl)propionat)SML = 9 mg/kg 
94560000122-20-3TriisopropanolaminSML = 5 mg/kg 
95265227099-60-71,3,5-Tris(4-benzoylphenyl)benzolSML = 0,05 mg/kg 
9528040601-76-11,3,5-Tris(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)-1,3,5-triazin-2,4,6(1H,3H , 5H)-trionSML = 6 mg/kg 
9536027676-62-61,3,5-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-benzyl)-1,3,5-triazin-2,4,6(1H,3H,5H)-tr ionSML = 5 mg/kg 
9560001843-03-41,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butanSML = 5 mg/kg 
1)
Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5 und bei Angaben von Ziffern in eckigen Klammern die Anmerkungen in Abschnitt 6.


Abschnitt 3
(weggefallen)


Abschnitt 4
Durch bakterielle Fermentation gewonnene Erzeugnisse, die zur Herstellung von Lebensmittelbedarfsgegenständen verwendet werden dürfen
(zu § 4 Abs. 4)

PM/REF-Nr.CAS-Nr.BezeichnungBeschränkungen
1234
1888880181-31-33-Hydroxybuttersäure-
3-hydroxyvaleriansäure-Copolymer
1)
1)
Zu beachten sind auch die Spezifikationen/Reinheitsanforderungen in Abschnitt 5.

Abschnitt 5
Spezifikationen/Reinheitsanforderungen für bestimmte
Monomere und sonstige Ausgangsstoffe sowie für bestimmte Additive
(zu § 4 Abs. 2, 3, 3a und 4, § 6 Nr. 2 und § 8 Abs. 1)


Teil A
Allgemeine Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff sowie Lebensmittelbedarfsgegenstände im Sinne des § 2 Nr. 2 Buchstabe c hinsichtlich der aufzubringenden Beschichtung dürfen primäre aromatische Amine nicht in einer nachweisbaren Menge abgeben (NG = 0,01 mg/kg Lebensmittel oder Simulanzlösemittel). Für die Migration der in den Verzeichnissen in den Abschnitten 1 und 2 aufgeführten primären aromatischen Amine gilt diese Beschränkung nicht.

Teil B
Besondere Spezifikationen/Reinheitsanforderungen
PM/REF-Nr.Bezeichnung/besondere Spezifikation/Reinheitsanforderungen
12
115302-Hydroxypropylacrylat
Kann bis zu 25% (w/w)-2-Hydroxyisopropylacrylat (CAS-Nr. 002918-23-2) enthalten
13620Borsäure
Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten.
16690Divinylbenzol
Kann bis zu 45% Ethylvinylbenzol enthalten,
188883-Hydroxybuttersäure-3-hydroxyvaleriansäure-Copolymer
Herstellung:Diese Copolymere werden durch kontrollierte Fermentation von Alcaligenes eutrophus gewonnen, wobei Mischungen von Glucose und Propionsäure als Kohlenstoffquellen eingesetzt werden. Der verwendete Organismus wurde nicht gentechnisch gewonnen, sondern entstammt einem einzigen Wildstamm von Alcaligenes eutrophus (H16 NCIMB 10442). Die Ausgangsstämme werden gefriergetrocknet in Ampullen gelagert. Anhand der Ausgangsstämme werden Teilstämme für die Herstellung gewonnen, die in flüssigem Stickstoff gelagert werden. Sie dienen der Herstellung von Impfmaterial für den Fermenter. Proben aus dem Fermenter werden täglich mikroskopisch sowie im Hinblick auf morphologische Veränderungen der Kolonien auf unterschiedlichen Nährböden bei verschiedenen Temperaturen untersucht. Die Copolymere werden aus den hitzebehandelten Bakterien durch kontrollierte Digestion der anderen Zellbestandteile, Waschen und Trocknen isoliert. Die Copolymere werden normalerweise als durch Schmelzen konfektioniertes Granulat mit Zusatzstoffen wie kristallkeimbildende Mittel, Weichmacher, Füllmaterial, Stabilisatoren und Pigmenten angeboten, die alle den allgemeinen und besonderen Spezifikationen entsprechen.
Chemische Bezeichnung:Poly(3-D-hydroxybutyrat-co-3-D-hydroxyvalerianat)
CAS-Nummer:80181-31-3
durchschnittliches Molekulargewicht:mindestens 150.000 Dalton (gemessen durch Gel-Permeations-Chromatographie)
Gehaltsbestimmung:mindestens 98% Poly(3-D-Hydroxybutyrat-co-3-D-hydroxyvalerianat), ermittelt nach Hydrolyse als Mischung von 3-D-Hydroxybuttersäure und 3-D-Hydroxyvalerianat
Beschreibung:nach Isolierung weißes bis cremefarbenes Pulver
Eigenschaftenidentifikationsprüfungen:
- Löslichkeit:löslich in Chlorkohlenwasserstoffen (z. B. Chloroform, Dichlormethan), jedoch praktisch unlöslich in Ethanol, aliphatischen Alkanen und Wasser
- Migrationsprüfung:QMA für Crotonsäure: 0,05 mg/qdm
- Reinheit:Vor dem Granulieren darf der Ausgangsstoff (Copolymerpulver) enthalten:
- Stickstoffhöchstens 2.500 mg/kg Kunststoff
- Zinkhöchstens 100 mg/kg Kunststoff
- Kupferhöchstens 5 mg/kg Kunststoff
- Bleihöchstens 2 mg/kg Kunststoff
- Arsenhöchstens 1 mg/kg Kunststoff
- Chromhöchstens 1 mg/kg Kunststoff
23547Polydimethylsiloxan (Mw>6.800)
Mindestviskosität 100 x 10(hoch)-6m(hoch)2/s (= 100 Centistokes) bei 25 Grad
24903Sirupe, hydrolysierte Stärke, hydriert
Gemäß den Reinheitskriterien für Maltitsirup E 965 ii (Richtlinie 95/31/EG der Kommission vom 28. Juli 1995 (ABl. EG Nr. L 178 S. 1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/46/EG vom 21. April 2004 (ABl. EU Nr. L 114 S. 15))
25385Triallylamin
40 mg/kg Hydrogel bei einem Verhältnis von 1 kg Lebensmittel zu höchstens 1,5 Gramm Hydrogel. Nur zur Verwendung in Hydrogelen, die bestimmungsgemäß nicht unmittelbar mit Lebensmitteln in Berührung kommen.
26360Wasser
Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sind einzuhalten
36840Bariumtetraborat
Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten
383204-(2-Benzoxazolyl)-4'-(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben Höchstens 0,05 Gewichtshundertteile (Stoff bezogen auf die Formulierung)
40320Borsäure
Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten
42080Ruß
Toluollösliche Substanzen: maximal 0,1 %, bestimmt nach ISO-Methode 6209
UV-Absorption des Cyclohexanextraktes bei 386 nm: < 0,02 AU für eine Zelle von 1 cm oder < 0,1 AU für eine Zelle von 5 cm, bestimmt mit einer allgemein anerkannten Analysenmethode
Benzo(a)pyrengehalt: maximal 0,25 mg/kg Ruß
Höchstwert für die Verwendung von Ruß im Polymer: 2,5 Gew.-%
43480Aktivkohle
Darf nur in PET mit höchstens 10 mg/kg Polymer verwendet werden. Es gelten die gleichen Reinheitsanforderungen wie für Pflanzenkohle (E 153) gemäß der Richtlinie 95/45/EG der Kommission vom 22. September 1995 (ABl. EG Nr. L 226 S. 1), zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/33/EG vom 20. März 2006 (ABl. EU Nr. L 82 S. 10), mit Ausnahme des Aschegehalts, der bis zu 10 Gew.-% betragen kann.
43680Chlordifluormethan
Gehalt an Chlorfluormethan weniger als 1 mg/kg des Stoffs
47210Dibutylthiozinnsäure-Polymer
Moleküleinheit = (C(tief)8H(tief)18S(tief)3Sn(tief)2) n(n=1,5-2)
60025Hydrierte Homopolymere und/oder Copolymere aus 1-Decen und/oder 1-Dodecen und/oder 1-Octen
– Viskosität mindestens 3,8 cSt bei 100 °C
– durchschnittliches Molekulargewicht > 450 Da.
60027Hydrierte Homopolymere und/oder Copolymere, hergestellt aus 1-Hexen und/oder 1-Octen und/oder 1-Decen und/oder 1-Dodecen und/oder 1-Tetradecen (Molekulargewicht: 440 bis 12 000)
– Durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 440 Da
– Viskosität bei 100 °C: mindestens 3,8 cSt (3,8 × 10-6 m2/s)
64990Maleinsäureanhydrid-Styrol-Copolymer, Natriumsalz
Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 0,05 Gew.-%
67155Mischung aus 4-(2-Benzoxazolyl)-4'-(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben, 4,4'-Bis(2-benzoxazolyl)stilben und 4,4'-Bis(5-methyl-2-benzoxazolyl)stilben
Mischung, gewonnen aus dem Herstellungsverfahren im typischen Verhältnis von (58-62%):(23-27%):(13-17%)
72081/10Erdölkohlenwasserstoffharze (hydriert)
Hydrierte Erdölkohlenwasserstoffharze werden hergestellt durch katalytische oder thermische Polymerisation von Dienen und Olefinen der aliphatischen, alizyklischen und/oder monobenzenoidarylalkenen Art aus gekrackten Erdöldestillaten mit einem Siedebereich von bis zu 220 °C, sowie aus den reinen Monomeren aus diesen Destillationsläufen mit nachfolgender Destillation, Hydrierung und Weiterverarbeitung.
Viskosität: > 3 Pa.s bei 120 °C
Erweichungspunkt: > 95 °C, nach der ASTM-Methode E 28-67
Bromzahl: < 40 (ASTM D1159) Farbe einer 50 %igen Lösung in Toluol < 11 auf der Gardner-Skala Restliches aromatisches Monomer ≤ 50 mg/kg
76721Polydimethylsiloxan (Mw>6.800)
Mindestviskosität 100 x 10(hoch)-6qm/s(= 100 Centistokes) bei 25 Grad C
76723Polydimethylsiloxan mit 3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit
Dicyclohexyl-methan-4,4'-diisocyanat
Die Fraktion mit einem Molekulargewicht unter 1 000 Da sollte 1,5 Gew.-% nicht übersteigen.
76725Polydimethylsiloxan mit 3-Aminopropyl-Endgruppen, Polymer mit
1-Isocyanato-3-isocyanatomethyl-3,5,5-trimethylcyclohexan
Die Fraktion mit einem Molekulargewicht unter 1 000 Da sollte 1 Gew.-% nicht übersteigen.
76815Polyester aus Adipinsäure mit Glyzerin oder Pentaerythritol, Ester mit geradzahligen, nicht verzweigten C(tief)12-C(tief)22-Fettsäuren
Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 5 Gew.-%
76845Polyester aus 1,4-Butandiol mit Caprolacton
Fraktion mit Molekulargewicht < 1.000 unter 0,5 Gew.-%
77708Polyethylenglycolether (EO = 1-50) von linearen und verzweigten primären Alkoholen (C8-C22)
Höchstzulässiger Restgehalt von Ethylenoxid im Material oder Gegenstand = 1 mg/kg
77895Polyethylenglykol(EO = 2-6)-monoalkyl (C16-C18)-ether
Die Mischung setzt sich folgendermaßen zusammen: Polyethylenglykol (EO = 2-6)-monoalkyl(C16-C18)-ether (etwa 28%) Fettalkohole (C16-C18) (etwa 48%) Ethylenglykolmonoalkyl (C16-C18)-ether (etwa 24%)
79600Polyethylenglycoltridecyletherphosphat
Polyethylenglycol(EO <= 11)tridecyletherphosphat(mono- und dialkylester) mit einem Gehalt von höchstens 10% Polyethylenglycol(EO <= 11)-tridecylether
80350Poly(12-hydroxystearinsäure)-Polyethylenimin-Copolymer
Hergestellt durch Reaktion von Poly(12-hydroxystearinsäure) mit Polyethylenimin
80480Poly(6-morpholino-1,3,5-triazin-2,4-diyl)-[(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-imino)]-hexamethylene-[(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)imino)]
– Durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 2400 Da
– Restgehalt an Morpholin 30 mg/kg, an N,N´-bis(2,2,6,6-tetramethyl-piperidin-4-yl)hexan-1,6-diamin < 15 000 mg/kg und an 2,4-Dichloro-6-morpholino-1,3,5-triazin 20 mg/kg
81500Polyvinylpyrrolidon
Der Stoff muss den in der Richtlinie 96/77/EG der Kommission vom 2. Dezember 1996 zur Festlegung spezifischer Reinheitskriterien für andere Lebensmittelzusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel (ABl. EG Nr. L 339 S. 1) festgelegten Reinheitskriterien entsprechen.
83595Reaktionsprodukt aus Di-tert.Butylphosphonit mit Biphenyl, erzeugt durch Kondensation von 2,4-Di-tert.Butylphenol mit dem Friedel Crafts-Reaktionsprodukt aus Phosphortrichlorid und Biphenyl
Zusammensetzung:- 4,4'Biphenylen-bis(0,0-bis(2,4-di-tert. -butyl-phenyl)phosphonit) (CAS-Nr. 38613-77-3) (36-46% w/w 1)),
- 4,3'-Biphenylen-bis(0,0-bis(2,4-di-tert. -butyl-phenyl)phosphonit) (CAS-Nr. 118421-00-4 (17-23% w/w 1)),
- 3,3'-Biphenylen-bis(0,0-bis(2,4-di-tert. -butylphenyl)phosphonit) (CAS-Nr. 118421-01-5) (1-5% w/w 1)),
- 4-Biphenylen-(0,0-bis(2,4-di-tert. -butylphenyl)phosphonit (CAS-Nr. 91362-37-7) (11-19% w/w 1)),
- Tris(2,4-di-tert.-butylphenyl)phosphit (CAS-Nr. 31570-04-4) (9-18% w/w 1)),
- 4,4'-Biphenylen-0,0-bis(2,4-di-tert. butylphenyl)phosphonat-0,0-bis(2,4-di-tert.-butylphenyl)phosphonit (CAS-Nr. 112949-97-0) (<5% w/w 1)).
1) Menge der verwendeten Substanz/Menge der Formulierung.
Sonstige Spezifikationen
- Phosphorgehalt:5,4%-5,9%
- Säurezahl: max.10 mg KOH/g
- Schmelzintervall:85-110 Grad C
87040Natriumtetraborat
Die Bestimmungen der Richtlinie 98/83/EG des Rates vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (ABl. EG Nr. L 330 S. 32) sind einzuhalten
88640Sojabohnenöl, epoxidiert; Oxiran <8%, Jodzahl <6
92150Gerbsäure
Die JECFA Spezifikationen sind einzuhalten
93450Titandioxid, beschichtet mit einem Copolymer aus n-Octyltrichlorsilan und [Amino-tris(methylenphosphonsäure), penta-Natriumsalz]
Der Massenanteil des Copolymers zur Oberflächenbehandlung des beschichteten Titandioxids darf 1 % nicht überschreiten.
95855Wasser
Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sind einzuhalten
95858Wachse, paraffinisch, raffiniert, aus Erdöl oder aus synthetischen
Kohlenwasserstoffen gewonnen
– Durchschnittliches Molekulargewicht mindestens 350 Da
– Viskosität mindestens 2,5 cSt bei 100 °C
– Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner
als 25: nicht mehr als 40 Gew.-%.
95859Wachse, raffiniert, die aus Erdöl oder aus synthetischen Kohlenwasserstoffen gewonnen werden
Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen entsprechen:
-
Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 5 Gew.%
-
Viskosität mindestens 11 x 10(hoch)-6qm/s(= 11 Centistoke) bei 100 Grad C
-
durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 500
95883Weiße Mineralöle paraffinisch, die aus Kohlenwasserstoffen auf der Basis von Erdöl gewonnen werden
Das Produkt sollte folgenden Spezifikationen entsprechen:
-
Der Gehalt an mineralischen Kohlenwasserstoffen mit einer Kohlenstoffzahl kleiner als 25: nicht mehr als 5 Gew.%
-
Viskosität mindestens 8,5 x 10(hoch)-6qm/s(= 8,5 Centistoke) bei 100 Grad C
-
durchschnittliches Molekulargewicht: mindestens 480


Abschnitt 6
Anmerkungen zu bestimmten Monomeren, sonstigen Ausgangsstoffen und Additiven
Die Ziffern in den eckigen Klammern beziehen sich auf Angaben in den Abschnitten 1 und 2, jeweils Spalte 4.

[1] Warnung: Der SML könnte bei Simulanzlösemitteln für fetthaltige Lebensmittel überschritten werden.
[2] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 10060 und 23920.
[3] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 15760, 16990, 47680, 53650 und 89440.
[4] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 19540, 19960 und 64800.
[5] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 14200, 14230 und 41840.
[6] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migration der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 66560 und 66580.
[7] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 30080, 42320, 45195, 45200, 53610, 81760, 89200, 92030.
[8] SML(T) bedeutet in diesem speziellen Fall, dass die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe den angeführten Grenzwert nicht überschreiten darf: 24886, 30607, 38000, 42400, 62020, 64320, 66350, 67896, 73040, 85760, 85840, 85920 und 95725.
[9] Warnung: Es besteht die Gefahr, dass die Migration des Stoffes die organoleptischen Eigenschaften des Lebensmittels beeinträchtigt und dadurch das fertige Produkt nicht dem Artikel 3 Abs. 1 Buchstabe b und c der Verordnung (EG)Nr. 1935/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4)entspricht.
[10] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 30180, 40980, 63200, 65120, 65200, 65280, 65360, 65440 und 73120.
[11] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte (als Iod berechnet) der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 45200, 64320, 81680 und 86800.
[12] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 36720, 36800, 36840 und 92000.
[13] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 39090 und 39120.
[14] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 44960, 68078, 69160, 82020 und 89170.
[15] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 15970, 48640, 48720, 48880, 61280, 61360 und 61600.
[16] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 49595, 49600, 67520, 67515 und 83599.
[17] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 50160, 50240, 50320, 50360, 50400, 50480, 50560, 50640, 50720, 50800, 50880, 50960, 51040 und 51120.
[18] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 67600, 67680 und 67760.
[19] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 60400, 60480 und 61440.
[20] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 66400 und 66480.
[21] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 93120 und 93280.
[22] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 17260, 18670, 54880 und 59280.
[23] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 13620, 36840, 40320 und 87040.
[24] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 13720 und 40580.
[25] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 16650 und 51570.
[26] QM(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Restmengen der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebene Stoffe nicht überschritten werden darf: 14950, 15700, 16240, 16570, 16600, 16630, 18640, 19110, 22332, 22420, 22570, 25210, 25240 und 25270.
[27] QMA(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Restmengen der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 10599/90A, 10599/91, 10599/92A und 10599/93.
[28] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 13480 und 39680.
[29] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 22775 und 69920.
[30] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 86480, 86960 und 87120.
[31] Die Konformitätsprüfungen bei Kontakt mit Fett sollten unter Verwendung von Fetten mit gesättigten Fettsäuren (z. B. HB 307 oder Miglyol) als Simulanzlösung D erfolgen.
[32] Die Konformitätsprüfungen bei Kontakt mit Fett sollten unter Verwendung von iso-Octan erfolgen wegen Instabilität des Stoffes in Simulanzlösung D.
[33] QMA(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Restmengen der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 14800 und 45600.
[34] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer PM/REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 55200, 55280 und 55360.
[35] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 25540 und 25550.
[36] SML (T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationsgrenzwerte der folgenden mit ihrer REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 10690, 10750, 10780, 10810, 10840, 11470, 11590, 11680, 11710, 11830, 11890, 11980, 31500 und 76463.
[37] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 20020, 20080, 20110, 20140, 20170, 20890, 21010, 21100, 21130, 21190, 21280, 21340 und 21460.
[38] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 81515, 96190, 96240 und 96320 sowie Salze (Doppelsalze und saure Salze eingeschlossen)] des Zinks der zugelassenen Säuren, Phenole oder Alkohole. Die gleiche Beschränkung wie für Zink gilt auch für die Bezeichnungen, die "... Säure(n), Salze" enthalten und die in den Verzeichnissen aufgeführt sind, sofern die zugehörige(n) freie(n) Säure(n) nicht aufgeführt ist (sind).
[39] Der Migrationsgrenzwert könnte bei sehr hohen Temperaturen möglicherweise überschritten werden.
[40] SML(T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 38940 und 40020.
[41] SML(T) bedeutet in diesem speziellen Fall, dass die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe den angeführten Grenzwert nicht überschreiten darf: 47600, 67360.
[42] SML(T) bedeutet in diesem speziellen Fall, dass die Summe der Migrationswerte der folgenden mit ihrer Ref.-Nr. angegebenen Stoffe den angeführten Grenzwert nicht überschreiten darf: 75100 und 75105.
[43] SML (T) in diesem speziellen Fall bedeutet, dass die Beschränkung durch die Summe der Migrationsgrenzwerte der folgenden mit ihrer REF-Nr. angegebenen Stoffe nicht überschritten werden darf: 19150 und 19180.
[44] Der SML könnte bei Polyolefinen überschritten werden.
[45] Der SML könnte bei Kunststoffen überschritten werden, die den Stoff mit einem Massenanteil von mehr als 0,5 % enthalten.
[46] Der SML könnte bei Berührung mit Lebensmitteln mit hohem Alkoholgehalt überschritten werden.
[47] Der SML könnte bei LDPE überschritten werden, das den Stoff mit einem Massenanteil von mehr als 0,3 % enthält und mit fetten Lebensmitteln in Berührung kommt.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 4 (zu § 5)
Verfahren, die beim Herstellen bestimmter Bedarfsgegenstände nicht angewendet werden dürfen

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 31;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd. Nr.BedarfsgegenstandVerfahren
1.
a)
Beruhigungs- und Flaschensauger aus Elastomeren oder Gummi
b)
Spielzeug aus Natur- oder Synthesekautschuk für Kinder bis zu 36 Monaten, das bestimmungsgemäß oder vorhersehbar in den Mund genommen wird
Verfahren, die bewirken, dass aus dem Bedarfsgegenstand N-Nitrosamine oder in N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe in eine Speichellösung in einer Menge abgegeben werden, die mit einer in Anlage 10 Nr. 6 beschriebenen Methode nachweisbar sind.
2.Bedarfsgegenstände aus Leder, die dazu bestimmt sind, nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Berührung zu kommen, insbesondere Bekleidungsgegenstände, Uhrarmbänder, Taschen und Rucksäcke, Stuhlüberzüge, Brustbeutel sowie LederspielwarenVerfahren, die bewirken, dass in dem Bedarfsgegenstand Chrom(VI) mit der in Anlage 10 Nummer 8 beschriebenen Methode nachweisbar ist.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 5 (zu § 6 Nr. 3)
Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge enthalten dürfen

(Fundstelle: BGBl. I 1998, 31;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
Lfd. Nr.BedarfsgegenstandStoffeHöchstmenge
1234
1.Bedarfsgegenstände aus Vinylchloridpolymerisatenmonomeres Vinylchlorid1 Milligramm je Kilogramm Bedarfsgegenstand
2.Spielwarenfrei verfügbares Benzol5 Milligramm je Kilogramm des Gewichts der Spielware oder der benzolhaltigen Teile von Spielwaren
3.Naturbelassene Hölzer und Zweige, Heidekraut und Nadelholzsamenstände zur Entwicklung frischen Rauches zum Räuchern von LebensmittelnPentachlorphenol und seine Salze, berechnet als Pentachlorphenol0,05 Milligramm je Kilogramm Holz
4.Luftballons aus Natur- oder Synthesekautschuk
a)
N-Nitrosamine
b)
in N-Nitrosamine umsetzbare Stoffe
a)
0,05 Milligramm je Kilogramm Luftballon
b)
1,0 Milligramm je Kilogramm Luftballon
 
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 5a (zu § 6 Nr. 4)
Bedarfsgegenstände, die bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge freisetzen dürfen

Fundstelle des (Originaltextes: BGBl. I 2000, 850;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd.Nr.BedarfsgegenstandStoffeHöchstmenge
1234
1.Nickelhaltige Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommenNickel und seine Verbindungen0,5 my Nickel/cm (hoch)2/Woche, freigesetzt von den Teilen der Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen
2.Bedarfsgegenstände wie unter Nr. 1, jedoch mit einer nickelfreien BeschichtungNickel und seine VerbindungenWie unter Nr. 1, aber Einhaltung der Höchstmenge für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren bei normaler Verwendung
3.Stäbe jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werdenNickel und seine VerbindungenWeniger als 0,2 myg Nickel/qcm/Woche, freigesetzt von den Stäben jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werden
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 6 (zu § 8 Absatz 3 und § 10 Absatz 2 Satz 3)
Bedarfsgegenstände, von denen bestimmte Stoffe nur bis zu einer festgelegten Höchstmenge auf Lebensmittel übergehen dürfen

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 32;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd. Nr.BedarfsgegenstandHöchstmenge
123
1.Lebensmittelbedarfsgegenstände, die unter Verwendung von Vinylchlorid-polymerisaten oder -kopolymerisaten hergestellt sind0,01 Milligramm monomeres Vinylchlorid in einem Kilogramm Lebensmittel
2.Lebensmittelbedarfs-gegenstände aus Keramik:Blei *1)Cadmium *1)
-Nicht füllbare Gegenstände; Füllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe bis 25 mm0,8 mg/qdm0,07 mg/qdm
-Füllbare Gegenstände mit einer Fülltiefe von mehr als 25 mm4,0 mg/l0,3 mg/l
-Koch- und Backgeräte; Verpackungs- und Lagerbehältnisse mit mehr als 3 Liter Füllvolumen1,5 mg/l0,1 mg/l


*1) Wird bei einem Prüfgegenstand die Höchstmenge um nicht mehr als 50% überschritten, so gilt diese gleichwohl als eingehalten, wenn bei mindestens drei anderen in bezug auf Werkstoff, Form, Abmessung, Dekor und Glasur gleichen Keramikgegenständen die Höchstmenge im arithmetischen Mittel nicht überschritten wird und bei keinem einzelnen dieser Keramikgegenstände eine Überschreitung um mehr als 50% festgestellt wird.


Besteht ein Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Keramik aus einem Behälter und einem Keramikdeckel, so gilt als Höchstmenge der Wert, der für den Behälter allein gilt. Der Behälter allein und die innere Oberfläche des Deckels werden unter den gleichen Bedingungen getrennt geprüft. Die Summe der beiden so festgestellten Werte wird je nach Fall auf die Fläche oder das Volumen des Behälters allein bezogen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 7 (zu § 9)
Bedarfsgegenstände, die mit einem Warnhinweis versehen sein müssen

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. 1998, 32; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd. Nr.ErzeugnisWarnhinweisStelle(n) an oder auf der/denen der Warnhinweis anzubringen ist
1234
1.Imprägnierungsmittel in Aerosolpackungen für Leder- und Textilerzeugnisse, die für den häuslichen Bedarf bestimmt sind, ausgenommen solche, die Schäume erzeugen"Vorsicht! Unbedingt beachten! Gesundheitsschäden durch Einatmen möglich! Nur im Freien oder bei guter Belüftung verwenden! Nur wenige Sekunden sprühen! Großflächige Leder- und Textilerzeugnisse nur im Freien besprühen und gut ablüften lassen! Von Kindern fernhalten!"Aerosolpackung und Verpackung der einzelnen Aerosolpackung(en)
2.Luftballons„Zum Aufblasen eine Pumpe verwenden!“Verpackung und Verpackung einzelner Verpackungen.
3.(weggefallen)  
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 8 (weggefallen)

-
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 9 (zu § 10 Abs. 3)
Bedarfsgegenstände, bei denen bestimmte Inhaltsstoffe anzugeben sind

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 33;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

Lfd. Nr.ErzeugnisKennzeichnungStellen, an denen oder auf denen die Kennzeichnung anzubringen ist
1234
1.(weggefallen)  
2.Textilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch mit der Haut in Berührung kommen und mit einer Ausrüstung versehen sind"Enthält Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsstück zur besseren Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen."Bedarfsgegenstand oder Verpackung oder Etikett, das sich auf dem Bedarfsgegenstand oder seiner Verpackung befindet
3.Reinigungs- und Pflegemittel, die für den häuslichen Bedarf bestimmt sind, mit einem Massengehalt von mehr als 0,1 vom Hundert Formaldehyd"Enthält Formaldehyd."Bedarfsgegenstand oder Verpackung oder Etikett, das sich auf dem Bedarfsgegenstand oder seiner Verpackung befindet
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 10 (zu § 11)
Verfahren zur Untersuchung bestimmter Bedarfsgegenstände

(Fundstelle: BGBl. I 1998, 34 - 35;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)

 
Lfd. Nr.UntersuchungVerfahren
123
1.Bestimmung von Migrationsgrenzwerten bei Lebensmittelbedarfsgegenständen aus KunststoffGrundregeln und Analysenmethoden, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches 1) unter der Gliederungsnummer B 80.30-1 (EG), Stand Januar 1998, und Gliederungsnummer B 80.30-2 und 3 (EG), Stand April 2008, veröffentlicht sind
2.Bestimmung der Höchstmengen von Blei und Cadmium, die von Lebensmittelbedarfsgegenständen aus Keramik auf Lebensmittel übergehen dürfenGrundregeln und Analysenmethode, die in den Anhängen I und II der Richtlinie 84/500/EWG des Rates vom 15. Oktober 1984 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Keramikgegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen (ABl. EG Nr. L 277 S. 12), geändert durch die Richtlinie 2005/31/EG der Kommission vom 29. April 2005 (ABl. EU Nr. L 110 S. 36), genannt sind.
3.Bestimmung des Vinylchloridgehaltes bei Bedarfsgegenständen aus VinylchloridpolymerisatenAnalysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches 1) unter der Gliederungsnummer B 80.32-1 (EG), Stand November 1981, veröffentlicht ist
4.Bestimmung der Höchstmenge von Vinylchlorid, die vom Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Vinylchloridpolymerisaten auf Lebensmittel übergehen darfAnalysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches 1) unter der Gliederungsnummer L 3 (EG), Stand November 1981, veröffentlicht ist
5a.Referenzprüfverfahren zur Bestimmung der Nickellässigkeit bei Bedarfsgegenständen im Sinne der Anlage 5a Nr. 1 bis 3 dieser VerordnungAnalysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 6 (DIN EN 1811), Stand Oktober 1999, veröffentlicht ist
5b.Simulierte Abrieb- und Korrosionsprüfung zum Nachweis der Nickelabgabe von mit Beschichtungen versehenen Bedarfsgegenständen im Sinne der Anlage 5a Nr. 2 dieser VerordnungAnalysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Abs. 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches unter der Gliederungsnummer B 82.02 - 7 (DIN EN 12 472), Stand Oktober 1999, veröffentlicht ist
6.Bestimmung der Abgabe von N-Nitrosaminen und in N-Nitrosamine umsetzbaren Stoffen aus Beruhigungs- und Flaschensaugern aus Elastomeren oder Gummi, Spielzeug und Luftballons aus Natur- oder Synthesekautschuk in eine TestlösungAnalysenmethode, die in den Anhängen I und II der Richtlinie 93/11/EWG der Kommission vom 15. März 1993 über die Freisetzung von N-Nitrosaminen und N-nitrosierbaren Stoffen aus Flaschen- und Beruhigungssaugern aus Elastomeren oder Gummi (ABl. EG Nr. L 93 S. 37) genannt ist, oder eine andere validierte Methode, mit der mindestens die folgenden Mengen bestimmt werden können: - 0,01 mg der insgesamt freigesetzten N-Nitrosamine/kg (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben), - 0,1 mg aller N-nitrosierbaren Stoffe/kg (Elastomer- oder Gummiteile der Materialproben)
7.Nachweis der Verwendung verbotener AzofarbstoffeAnalysenmethode, die im Anhang I Nr. 43 der Richtlinie 76/769/EWG des Rates vom 27. Juli 1976 zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedstaaten für Beschränkungen des Inverkehrbringens und der Verwendung gewisser gefährlicher Stoffe und Zubereitungen (ABl. EG Nr. L 262 S. 201), geändert durch die Richtlinie 2004/21/EG der Kommission vom 24. Februar 2004 (ABl. EU Nr. L 57 S. 4), genannt ist.
8.Bestimmung des Gehaltes von Chrom(VI)Analysenmethode, die in der Amtlichen Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 Absatz 1 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzes unter der Gliederungsnummer B 82.02-11, Stand 2008-10, veröffentlicht ist.
 

1)
Zu beziehen durch Beuth-Verlag GmbH, Berlin und Köln.
2)
(weggefallen)
3)
(weggefallen)
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 11 (zu § 10a)

(Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1998, 35 - 36;

bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
1.
Begriffsbestimmung der Schuherzeugnisse:
Schuherzeugnisse sind Erzeugnisse mit Sohle, die den Fuß schützen oder bedecken, sowie die in Nummer 2 aufgeführten Bestandteile, sofern sie getrennt werden, und die jeweils dazu bestimmt sind, an die Verbraucherin oder den Verbraucher im Sinne des § 3 Nr. 4 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, wobei Gewerbetreibende, soweit sie einen Bedarfsgegenstand zum Verbrauch innerhalb ihrer Betriebsstätte beziehen, der Verbraucherin oder dem Verbraucher nicht gleichstehen, abgegeben zu werden.
2.
Begriffsbestimmung der einzelnen Schuhbestandteile mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben:
  PiktogrammSchriftliche Angaben
1234
a)Obermaterial Äußerer Bestandteil des Schuhes, der mit der Laufsohle verbunden ist...Obermaterial
bFutter und Decksohle Oberteilfutter und Decksohle, die die Innenseite des Schuhwerkes ausmachen...Futter und Decksohle
cLaufsohle Unterer Teil des Schuherzeugnisse, der der Abnutzung ausgesetzt und mit dem Oberteil verbunden ist...Laufsohle
3.
Begriffsbestimmung der Materialien von Schuhbestandteilen mit den entsprechenden Piktogrammen beziehungsweise schriftlichen Angaben:

  PiktogrammSchriftliche Angaben
1234
a)Leder

Die allgemeine Bezeichnung für gegerbte Häute und Felle, deren ursprüngliche Faserstruktur im wesentlichen erhalten bleibt und durch die Gerbung unverweslich ist. Die Haare oder die Wolle können erhalten oder entfernt sein. Leder sind auch Spalte oder Teile der Haut, die vor oder nach der Gerbung abgetrennt wurden. Wenn jedoch eine mechanische oder chemische Auflösung in Fasern, kleine Stücke oder Pulver vorgenommen wird, so ist ein Material, das ohne oder mit Bindemitteln in Bahnen oder andere Formen gebracht wird, nicht Leder. Bei Leder mit einem Oberflächenüberzug aus Kunststoff oder mit einer aufgeklebten Schicht darf die aufgebrachte Schicht nicht stärker als 0,15 mm sein. Wird in zusätzlichen schriftlichen Angaben nach § 10a Abs. 1 der Ausdruck "Volleder" verwendet, so bezeichnet er Häute, die ihre ursprüngliche Narbenseite nach Entfernung der Oberhaut aufweisen, ohne daß Teile der Narbenschicht durch Schleifen, Schmirgeln oder Spalten verlorengegangen sind.
...Leder

Beschichtetes Leder

Erzeugnis, bei dem der Oberflächenüberzug oder die aufgeklebte Schicht nicht mehr als ein Drittel der Lederstärke ausmacht, aber stärker als 0,15 mm ist
...
Beschichtetes Leder
b)Natürliche und synthetische Textilien

Textilien sind sämtliche Erzeugnisse, die in den Anwendungsbereich des Textilkennzeichnungsgesetzes fallen.
...Textil
c)Sonstiges Material...Sonstiges Material
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 12 (zu § 10 Abs. 1 Satz 2)
Angaben in der schriftlichen Erklärung nach

1.
Name und Anschrift des Herstellers oder des für das erstmalige Inverkehrbringen Verantwortlichen, der den Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff oder die für dessen Herstellung bestimmten Stoffe herstellt oder einführt;
2.
Art des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Kunststoff oder der für dessen Herstellung bestimmten Stoffe;
3.
Datum der Ausstellung der Erklärung;
4.
Bestätigung, dass der Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff den Vorschriften dieser Verordnung und der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. Oktober 2004 über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen, und zur Aufhebung der Richtlinien 80/590/EWG und 89/109/EWG (ABl. EU Nr. L 338 S. 4) in der jeweils geltenden Fassung entspricht;
5.
Informationen zu den verwendeten Stoffen, für welche diese Verordnung Beschränkungen oder Spezifikationen enthält, damit auch die nachgelagerten Hersteller oder für das erstmalige Inverkehrbringen Verantwortlichen diese Beschränkungen einhalten können;
6.
Informationen über Stoffe, deren Verwendung in Lebensmitteln einer Einschränkung unterliegt, gewonnen aus Versuchsdaten oder theoretischen Berechnungen über die spezifischen Migrationswerte, sowie gegebenenfalls über Reinheitskriterien gemäß der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung vom 29. Januar 1998 (BGBl. I S. 230, 269) in der jeweils geltenden Fassung;
7.
Spezifikationen zur Verwendung des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Kunststoff, insbesondere
a)
Art oder Arten von Lebensmitteln, die damit in Berührung kommen soll(en);
b)
Dauer und Temperatur der Behandlung und Lagerung bei Kontakt mit dem Lebensmittel;
c)
Verhältnis der mit Lebensmitteln in Berührung kommenden Fläche zum Volumen, anhand dessen die Konformität des Lebensmittelbedarfsgegenstandes aus Kunststoff festgestellt wurde.
8.
Sofern eine funktionelle Barriere aus Kunststoff nach § 2 Nr. 3b verwendet wird, ist ferner die Bestätigung erforderlich, dass der Lebensmittelbedarfsgegenstand den Anforderungen des § 4 Abs. 5 und des § 8 Abs. 1a entspricht.
Die schriftliche Erklärung muss dem Lebensmittelbedarfsgegenstand aus Kunststoff oder den für dessen Herstellung bestimmten Stoffen, auf den oder die sie sich bezieht, unmittelbar zugeordnet werden können und ist erneut abzugeben, wenn wesentliche Änderungen in der Produktion Veränderungen bei der Migration bewirken oder wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen.
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Anlage 13 (zu § 4 Absatz 3 Satz 2 Nummer 2)
Vorläufiges Verzeichnis der Additive

(Fundstelle: BGBl. I 2009, 3135 - 3137;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
PM/REF-Nr.CAS-Nr.BezeichnungBeschränkungen
1234
31335Fettsäuren(C8–C22) aus tierischen oder pflanzlichen Fetten oder Ölen, Ester mit verzweigten, aliphatischen, gesättigten, primären, einwertigen Alkoholen(C3–C22)Nur zur Verwendung in Polycarbonat, Polymethylmethacrylat, Polyolefinen (Polyethylen, Polypropylen), Polystyrol, Acrylnitril-Butadien-
Styrol-Copolymeren, Polyamiden und Polyethylenterephthalat.
31336Fettsäuren(C8–C22) aus tierischen oder pflanzlichen Fetten oder Ölen, Ester mit geradkettigen, aliphatischen, gesättigten, primären, einwertigen Alkoholen(C1–C22)Nur zur Verwendung in Polycarbonat, Polymethylmethacrylat, Poly-
olefinen (Polyethylen, Polypropylen), Polystyrol, Acrylnitril-Butadien-
Styrol-Copolymeren, Polyamide
und Polyethylenterephthalat.
31348Fettsäuren(C8–C22), Ester mit PentaerythritolNur zur Verwendung
a) in Polycarbonat, Polymethyl-
methacrylat, Polyolefinen,
Polystyrol, Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymeren, Polyamiden, Polyethylenterephthalat und
Polybutylenterephthalat,
b) für Kontakttemperaturen
zwischen 0–100 °C.
33535 (weggefallen) 
38550 (weggefallen) 
40155 (weggefallen) 
406190025322-99-0Butylacrylat-Butylmethacrylat-
Methylmethacrylat-Copolymer
Nur zur Verwendung in Polyvinylchlorid.
406200050658-01-0Butylacrylat-Methylmethacrylat-
Copolymer, vernetzt mit
Allylmethacrylat
Nur zur Verwendung in Polyvinylchlorid.
408150040471-03-2Butylmethacrylat-Ethylacrylat-
Methylmethacrylat-Copolymer
Nur zur Verwendung in
Hart-Polyvinylchlorid.
532450009010-88-2Ethylacrylat-Methylmethacrylat-
Copolymer
Nur zur Verwendung in
Hart-Polyvinylchlorid.
62215 (weggefallen) 
667630027136-15-8Methylmethacrylat-Butylacrylat-
Styrol-Copolymer
Nur zur Verwendung in
Polyvinylchlorid.
68119 (weggefallen) 
72141 (weggefallen) 
76807 (weggefallen) 
77708 (weggefallen) 
80077 (weggefallen) 
80480 (weggefallen) 
80510 (weggefallen) 
8643020 % (w/w) Silberchlorid, geschichtet auf 80 % (w/w) Titandioxid
86432Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Calcium-Phosphat-Borat)
Nur zur Verwendung in Polyolefinen.
86432/20Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Aluminium-Phosphat-Silikat), Silbergehalt weniger als 2 %
86432/40Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Aluminium-Natrium-Phosphat-Silikat-Borat), Silbergehalt weniger als 0,5 %
86432/60Silberhaltiges Glas (Silber-Magne-
sium-Natrium-Phosphat), Silber-
gehalt weniger als 3 %
86434Silber-Natriumhydrogen-Zirconium-Phosphat
86437Silber Zeolith A (Silber-Zink-
Natrium-Ammonium-Aluminosilikat), Silbergehalt 2–5 %
Nur zur Verwendung
a) in Polyolefinen bis zu 40 °C, Kontaktzeit unter 1 Tag,
b) in Polyalkylterephthalaten bis
zu 99 °C, Kontaktzeit unter 2 Stunden.
86437/50Silber-Zink-Aluminium-Bor-
Phosphat-Glas, gemischt
mit 5–20 % Bariumsulfat,
Silbergehalt 0,35–0,6 %
Nur zur Verwendung
a) in Polyolefinen bis zu 40 °C, Kontaktzeit unter 1 Tag,
b) in Polyalkylterephthalaten bis
zu 99 °C, Kontaktzeit unter
2 Stunden.
86438Silber-Zink Zeolith A (Silber-Zink-Natrium-Aluminosilikat-Calcium-
metaphosphat), Silbergehalt 1–1,6 %
86438/50Silber-Zink Zeolith A (Silber-Zink-Natrium-Magnesium-Aluminosilikat-Calciumphosphat), Silbergehalt 0,34–0,54 %
91530 (weggefallen) 
91815 (weggefallen) 
92200 (weggefallen) 
92470 (weggefallen) 
93450(weggefallen)
93485Titannitrid, NanopartikelNur zur Verwendung in Polyethylenterephthalat für Flaschen in Konzentrationen bis zu 20 mg/kg.
94000 (weggefallen) 
94425 (weggefallen) 
94985 (weggefallen)