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Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

§ 71 Enteignungsrechtliche Vorwirkung

Dient der Gewässerausbau dem Wohl der Allgemeinheit, so kann bei der Feststellung des Plans bestimmt werden, dass für seine Durchführung die Enteignung zulässig ist. Satz 1 gilt für die Plangenehmigung entsprechend, wenn Rechte anderer nur unwesentlich beeinträchtigt werden. Der festgestellte oder genehmigte Plan ist dem Enteignungsverfahren zugrunde zu legen und für die Enteignungsbehörde bindend.

Fußnote

§ 71 Satz 1 idF d. G v. 31.7.2009 I 2585: Schleswig-Holstein - Abweichung durch § 127 Abs. 1 Satz 1 Wassergesetz des Landes Schleswig-Holstein (LWG SH) idF d. G v. 19.3.2010 GVOBl. Schl.-H. S. 365 mWv 26.3.2010 (vgl. BGBl. I 2010, 1501)
§ 71 Satz 1 idF d. G v. 31.7.2009 I 2585: Sachsen - Abweichung durch § 115 Abs. 1 Satz 2 des Sächsischen Wassergesetzes (SächsWG) idF d. Bek. v. 18.10.2004 SächsGVBl. S. 482, zuletzt geändert durch Art. 1 d. G v. 23.9.2010 SächsGVBl. S. 270 mWv 15.5.2011 (vgl. BGBl. I 2011, 845)